In der Fahrschule lernt man aber auch für moderne Technik, Simsons sind halt nun mal 2Takter die per Öl-Benzingemisch geschmiert werden, wenn ich da die ganze Zeit mit Motorbremse den Berg runterfahre mit geschlossenem Gasschieber mach ich mir doch auch nur den Motor kaputt.
Der Motor bekommt selbst beim geschlossen Gasschieber noch Sprit
über die Leerlaufdüse. Da der Unterdruck im Schiebebetrieb entsprechend groß ist, bekommt er dadurch mehr Sprit als wenn er halt im Leerlauf läuft.
(hier kommt dazu das die Mischöle heute im schnitt besser sind, als was wir in der Zone hatten welches aus Braunkohle hergestellt wurde)
Deswegen ist ua. die angst das der Motor da gleich fest geht unbegründet.
Wenn auf Nummer sicher gehen willst bei einen längeren Gefällestrecke wo du kein Gas gibst, dann kuppel halt mal kurz aus und gib ein Gasstoß und weiter gehts.
Zitat
ziehe daher auch nicht die ganze Zeit die Kupplung bei diesem Berg, daher dachte ich im Neutralen bin ich am besten aufgestellt.
Genau das ist auch nicht im sinne des erfinders mit gezogener Kupplung bergab zu fahren, das geht auf die Lager und Kupplungsdruckstifte usw.
Du hast bei deiner Simson ein Sequenzielles Schaltung, du kannst die Gänge nur nacheinander durchschalten, sprich du musst vom höchsten Gang jeden einzelen Gang herunterschalten um dann vom 2. Gang in Neutral zu kommen.
Ganz im Gegensatz zu der Stino H-Schaltung wie sie bei dem meisten PKW verbaut sind, da musste von jeden Gang aus über Neutral in einen anderen zu kommen, da ist es kein Problem egal welcher Gang drin ist einfach auf neutral zu schalten.
Zitat
was kann ich dann da noch konkret machen ohne den Motor neu zu machen? Mich irritiert, dass das Problem immer nur sporadisch auftaucht
Da ist halt das Problem heraus zu bekommen wenn nur sporadisch auftritt, ob dich da eine Kupplungsscheibe verklemmt oder durch entsprechende Themperatur sich so verzieht das schlecht trennt.
Kannst im Prinzip erst mal nur schauen ob die Tellerfeder einigermaßen gerade abhebt.