Beiträge von Lory



    Also benöltigst du keinen Lichtschalter (und an den neusten Zweirädern findest du nur noch selten einen separaten Lichtschlter.)


    Bei meiner modernen (E5) ist das so gelöst: AC (3Phase) geht über'n Gleichrichter (Dioden und Thyristoren) in DC über, die komplette Anlage läuft über diesen DC.

    Ein Schalter existiert nicht, vor Start des Motors wird sich das Licht logischerweise von der Batterie (DC) geholt.

    (Dass dafür wehen E5-Norm 2 Schalter für Fernlicht zu aktivieren sind, ist ein anderes Thema und ist ja hier für den TE völlig egal.)

    Aus reiner Neugierde: Da die Webseite des KBA das genaue Gegenteil aussagt,

    a) woher stammt diese Information? EIne telefonische Auskunft? Eine schrftliche Anfrage und Bestätigung?

    b) Hat das KBA "vergessen", die eigene Webseite zu aktualisieren?


    IIch habe dir extra den Link mitgesendet. Hast du ihn auch wirklich gelesen?

    Lass das 15w40 bitte. Das sind Motorenöle mit jenach Hersteller verschiedenen Additiven. Sowas hat in einem Getriebe rein garnichts verloren. Und dann kommt der Winter, wo das 15w40 zähflüssig(er) wird als ein SAE 80 oder hlp68.


    Ich habe keinen Trabi, würde jedoch auf das altbewährte SAE 80 Gl-3 vertrauen, mit dem auch die Simme rennt (keine Reibminderer!). Wenn du schon von rutschendem Freilauf sprichst.

    Hubraum kannst du doch leicht berechnen. Laut deinen Fotos besitzt du einen Messschieber. Nicht das Präziseste, aber ausreichend

    Die Formel aus dem Netz greifen, messen, ausrechnen.


    Der Kolben ist durch.

    Hui, das sieht interessant aus. Danke.


    Die Si-Markierungen sind "nur" Legierungshinweise. Alu mit 7% oder 9% Silizium.

    Prägung (Dreieck) und lth-Nummern weisen auf die Verwendung von DDR-Gussformen hin. Mehr nicht, also daraus kann man ein spezifisches Produktionsdatum nicht ablesen. Die Qualitätsmarkierungen z.B. S oder Q waren meine bescheidenen Wissens eigentlich schon lange obsolet, aber man hatte eben die Formen da.


    Wie schon erwähnt wurde, deutet der Bing Vergaser somit auf ein Nachwendemodell unter Verwendung der originalen Gussformen hin.

    Wenn sich auf dem Flansch (zum Vergaser hin) des Zylinders eine Zahl (2 Ziffern) befinden sollte, gibt die direkt das Produktionsjahr des Zylinders an, z.B. "85" für 1985.

    Wie das Nachwende allerdings gehandhabt wurde, da muss ich passen.


    Edit: Nach dem Füttern der Motorennummer in die KI behauptet diese (ohne jede Gewähr), das Produktionsdatum dieses Gehäuses läge um 10/11 1989.

    Wenn Bing ab 1990, kann das alles passen. Ein früher produzierter Motor würde demzufolge zur Auslieferung mit einem Bing bestückt worden sein.


    Jetzt müsste nur noch der Kopf/Zylinder runter, um andere von -simme- erwähnte Merkmale (ccm, Absatz) zu finden.

    Sollte die KI richtig gesucht haben, wäre das Ganze zumindest Ungedrosselt.

    Hab leider keinen Zugriff auf eine solche Maschine mehr, würde sowieso ein Vollhartmetallbohrer obligatorisch sein.


    Wenn die Bohrstelle hinterher nicht so hart sein muss/soll, kann man das auch russisch machen. Ausglühen, dann wird's weich genug für reguläre HSS.


    Fixier das Flacheisen bombenfest. Deck es mit nasser Erde ab, lass nur einen kleinen Durchmesser - die Bohrstelle +ein paar mm - frei. Dann mittels Brenner auf 800 Grad erhitzen. Unbedingt so langsam wie geht abkühlen lassen.
    Das macht die Bohrstelle "weich", jedoch nicht das Flacheisen.

    Danke. Ich ging davon aus, dass man die nicht von unten her nach oben durchziehen kann.
    Das funktioniert? Du bist der Experte :)
    Okay, mein Irrtum. Hab's auch nie probiert.


    Andererseits hatten wir in letzter Zeit den Fall, dass einer mitdrehte, sich aber nicht entfernen im Sinne von Ziehen ließ, weil das Gewinde dazu noch genügte (keine Simson).

    Ihr verwechselt im Falle des Vaters Fahrerlaubnis-Verordnung und Straßenverkehrszulassungsordnung.


    Das eine für Personen, das Andere für Maschinen.


    M ist M.


    Mit dem DDR-Lappen würde ich keinesfalls mehr losfahren :)

    jetzt habe ich das Problem das ich den Zylinderkopf nicht richtig fest ziehen kann,abmachen kann ich ihn aber auch nicht da ich die Mutter auf den Stehbolzen nicht abbekomme unten links die Mutter geht ab,unten rechts schraube ich den Stehbolzen raus kriege aber den Stehbolzen oder Mutter nicht raus,oben links genau das selbe Problem und oben rechts geht der Stehbolzen komplett raus,hat da jemand eine Idee ohne was aufzuschneiden wie ich meinen zylinder und Kopf runterbekomme lg.moritz


    Hallo.

    Sicher kommen die nicht raus, solang der Zylinder drauf ist. Die sind unten verdickt und lassen nicht durch den Zyli einfach hochziehen. Also am besten alle Stehbolzen abwechselnd (keinesfalls erst einen, dann einen anderen - das verkantet und macht noch mehr kaputt) langsam und vorsichtig herausdrehen und dann den Zylinder runterziehen. Maximal eine Gewindedrehung auf einmal.


    Kontere oben (draussen) mit einer zweiten Mutter. Dann drehst du die untere Mutter - mit ihr die Stehbolzen - aus ihren Gewinden nach links raus wie eben beschrieben.


    Wenn das Geraffel runter ist, schau auf jeden Fall (nicht Auslassen! Keinesfalls ungeprüft neue Bolzen einsetzen!) die Gewinde der Stehbolzenaufnahme im Motorgehäuse an.


    "Kann nicht festziehen" ist ein ziemlich deutliches Signal dafür, dass dort etwas im Argen liegt (Alugewinde kaputt, weil zu heftig festgedreht und damit zerstört). Das muss repariert werden (Helicoil o.ä. System) und du benötigst zwingend Gewinde(nach)dreher/Gewindeschneider.


    Stehbolzen werden mit 7NM max angezogen.


    Viel Erfolg.