Beiträge von Sumpfmonster

    Hi!


    Entgegen dem sonst angegebenem Schnitt verbraucht meine Simson S51 B1-4, Bj 1980 ungefähr 3,5l / 100km. Gelesen habe ich immer von ungefähr 2,5l im Schnitt. Man kann zur Entschuldigung sagen, dass ich zur Zeit viel in der Stadt fahre. Trotzdem wollte ich mal eine Umfrage starten, wieviel Eure Simson verbraucht, weil ich denke, dass das nicht uninteressant ist.


    Gruß


    Sumpfmonster



    PS: Etwas Vergleichbares habe ich in der Suche nicht gefunden.

    Hi Krizma,


    tut mir echt leid, was passiert ist. Echt dumm gelaufen. Auf jeden Fall passiert Dir sowas nicht nochmal und Du kannst von Glück reden, dass Dir nicht noch mehr passiert ist. (--> aufgegangenes Tor)
    Ich kann Deine Courage nur anerkennen, dass Du diese Story hier gepostet hast. Das ist auch eine Art von Strafe - und vielleicht lernt der eine oder andere \"Frischling\" aus Deiner Geschichte und erspart sich eine solche Erfahrung.


    Manche garstige Kommentare von Euch finde ich schon etwas unangemessen. Ihr habt in Eurer Kindheit wohl keine Dummheiten angestellt oder?
    Ich denke mal jeder könnte hier in irgendeinem Bereich eine ähnliche Dummheit posten - gerade was Fahranfängern (auch Auto) am Anfang so alles passiert.


    Die Hauptsache ist, Du hast draus gelernt und wirst schnell wieder gesund.


    Gruß


    Sumpfmonster

    Ich habe etwas bei Wiki gefunden:


    Schutzkleidung bei Wikipedia


    Deshalb ein Ausschnitt:

    Zitat

    ...Ein Nierengurt (z.B. aus PU-Schaum, Leder oder Neopren) schützt die gegen Kälte empfindlichen Nieren zusätzlich vor Unterkühlung. Auf diese Weise werden Nierenentzündungen etc. vermieden. Auch im Hochsommer sollte immer ein Nierengurt getragen werden, da der Körperschweiß in Verbindung mit dem Fahrtwind schnell zu Unterkühlungen an den Nieren führen kann....


    Gruß


    Sumpfmonster

    Hi!


    Der erste Umfrageversuch hat nicht geklappt und war unvollständig, deswegen jetzt ein zweiter korrigierter:


    Ich wollte mal fragen, was ihr für Eure passive Sicherheit im Straßenverkehr auf der Simson macht. Beispielsituation: Sommer, 26°C im Schatten und unangenehm warm. (Eigentlich möchte man nur T-Shirt un dkurze Hose tragen bei der Hitze)


    Empfohlen werden immer:


    Helm, Handschuhe, spezielle Hose/Jacke mit Protektoren und Knöchelhohes festes Schuhwerk und Nierengurt.


    Ich persönlich habe meine Simson erst seit ein paar WOchen, trage bis jetzt aber immer das volle Schutzprogramm bis auf die Knöchelhohen Schuhe.
    Wahrscheinlich werde ich für kleine Strecken bei ner Bullenhitze eher das Fahrrad benutzen. Auf große Strecken baue ich etwas auf den Fahrtwind...


    Gruß


    Sumpfmonster

    Hi!


    Wenn Du die vorgeschichte Deiner Simson nicht kennst, dann gehe am Besten in irgend ein Polizeirevier und gib dort Deine Fahrzeuggestellnummer an und finde erstmal raus, ob die Simson auch definitiv nicht gestohlen wurde.
    Wenn das nämlich der Fall ist, kannst Du das Geld vom Verkäufer zurückverlangen etc...


    Gruß


    Sumpfmonster

    In Leipzig steht in der Karl-Liebknecht-Str. ein Starkasten an einer Fußgängerampel. Der war vor ca. einem halben Jahr auch immer gut gefüllt.
    Als (damals noch \"nur\") Fahrradfahrer habe ich mein Fahrrad dort regelmäßig über den Fußweg geschoben(!) und damit diese Induktionsschleifen in der Straße ausgelöst und geblitzt. Das wird sicherlich auch von anderen ein Hobby gewesen sein, mal rüber zu schieben und zu winken :) - da können die einem wirklich nichts, weil man das Fahrrad ja sogar schiebt.
    In Folge der vielen \"Blindgänger\" ist der Starkasten jetzt IMMER leer - es fehlt nur noch, dass die Vögel drin nisten.


    Gruß


    Sumpfmonster

    Hallo Patrizier,


    danke für Deine guten Worte. Die Bild habe ich dank dem Thread mit JPG gestern schon gelesen. Ich denke mal, die Onlineversion reicht bei der geringen Glaubhaftigkeit. Aber trotzdem vielen Dank für Dein Angebot.
    Das Aussagen hat mir gestern geholfen, weil ich etwas zum Unfallhergang aussagen konnte. Ich konnte damit hoffentlich auch den Autofahrer entlasten, der das nicht allein auf seine Kappe kriegen sollte. Die Tatsache, dass er vor dem Stopschild gestanden hat und er sich vergewissert hat, dass frei ist, müsste ihn ja entlasten.


    Da merkt man wirklich wie schnell es gehen kann. Wie oft sind wir auf unserer Simson und geben Gas, weil wir auf der Hauptstraße sind, und rechnen nicht damit, dass uns jemand mit voller Wucht vor die Räder schießt. Wenn ein Autofahrer wirklich mal pennt oder einfach unter Drogen (Alkohol oder wer weiß was) steht und die Hauptstraße überquert, dann haben wir echt ein Problem.
    Wir können uns nicht vor sowas ganz schützen. Man kann nur versuchen, immer wachsam zu sein - aber wenn wir ehrlich sind - aus meiner Sicht: Ich bin auch nicht immer wachsam. Selbst nach diesem Unfall kommt es bei mir vor, dass ich mich nun mal einfach auf der Hauptstraße befinde. Man vergewissert sich außerdem immer mehr an den rechten Straßenrand, ob die Autos einen sehen. Auf der linken möglichen Einmündung in die Hauptstraße hat man seinen Fokus nur, wenn man sieht, wie ein Auto kommt und hoffentlich stehenbleibt.


    Deswegen zitiere ich \"Mad eye Moody\" aus Harry Potter Band 4:
    [f5]\"IMMER WACHSAM!\"[/f5] ;)


    Sumpfmonster

    Hallo ihr lieben.
    Ich war gerade bei der Zeugenvernehmung und habe ausgesagt, wobei ich mir den Vorfall nochmal ins Gedächtnis gerufen habe.
    Ich bin mir sicher, dass der Autofahrer gestanden hat. Der Autofahrer hat gestanden und ist anschließend an der Kreuzung links abgebogen. Er ist auch nicht auf die Kreuzung geschossen, sondern hat sich normal wie jeder andere auf die Hauptstraße zum links abbiegen begeben. Während des Linksabbiegens ist der Motorradfahrer in ihn reingeprescht. Welches Tempo er hatte, weiß ich nicht genau, aber er war auf jeden Fall VIEL zu schnell.
    Das Aussagen ist garnicht so einfach, weil man sich auf die Fakten konzentrieren und nicht seine Vermutungen mit einbringen kann.
    Wie der Motorradfahrer ebispielsweise unter den Opel kam, weiß ich nicht genau, das habe ich mir nur erklärt.
    Auf dem Bürgersteig war beispielsweise ein Lichtmast. Der Opel hatte eine Eindellung an der Stoßstange auf Höhe des Mastes. Aber an der Laterne sieht man angeblich kaum Spuren. Wenn aber ein so schweres Auto gegen einen Mast und anschließend wieder zurück prallt, müssten doch auch Spuren an der Laterne zu sehen sein oder?


    In der LVZ stand, der Fahrer wäre 26 gewesen. Da widersprechen sich Bild und LVZ.
    Ich habe den Zeitungsartikel durch die Texterkennung gejagt:


    Zitat

    Reudnitz-Thonberg
    Motorradfahrer stirbt nach Zusammenstoß


    Ein 26 Jahre alter Motorradfahrer aus Leipzig ist am Sonnabendmittag kurz nach 12.45 Uhr in der Stötteritzer Straße / Ecke Holsteinstraße bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der junge Mann war auf der Stötteritzer Straße stadteinwärts unterwegs, als ihn auf der Kreuzung ein Opel Astra mit voller Wucht rammte. Das Auto schleuderte da-nach noch auf einen Mitsubishi. Nach Angaben der Polizei hat der 55-jährige Opelfahrer dem Krad die Vorfahrt genommen. Der Motorradfahrer sei allerdings wahrscheinlich viel zu schnell unterwegs gewesen. Unmittelbar nach dem Zusammenstoß starb er am Unfallort.
    Die Kreuzung blieb bis 16 Uhr für den Verkehr gesperrt. Das Motorrad wurde beim Aufprall völlig zerstört. An den beiden Autos entstand ein Sachschaden von mehr als 15 000 Euro.


    Die LVZ erzählt demnach also noch mehr Blödsinn als in der Bild. Egal, ich halte von beiden Blättern absolut garnichts.



    Soviel erstmal zu meinem Wissensstand.


    Gruß


    Sumpfmonster

    Hi Patrizier,


    tut mir leid, was Dir da widerfahren ist. Dein Erlebnis ist gleich auch nochmal ne ganze Spur krasser. Du hast richtig versucht, den Menschen wiederzubeleben und hast schon den Erfolg gespürt, dass sein Puls wiederkam und trotzdem war seine Zeit zum gehen gekommen.


    Ich konnte ihn nicht richtig beatmen, weil der Mensch geblutet hat aus allen Löchern und musste selbst nicht richtig beatmen, weil die Ärztin mit dabei war und es ja auch nicht richtig ging. Ich habe nur indirekt mitgeholfen und den Menschen nicht \"geschmeckt\".
    Solche Bilder lassen einen jedenfalls nicht mehr los. Es wird wohl auch so sein, wie bei Dir, dass man sich später wie an einem Film erinnern wird.
    Das schlimmste nach solchen Erlebnissen ist das Einschlafen. Tagsüber verdrängt man es, weil man was zu tun hat und sich einfach nicht damit konfrontiert. Aber nachts, wenn man im Bett liegt und nichts weiter vor hat außer einzuschlafen, platzen die Gedanken über einen hinein und man fragt sich, ob man etwas hätte besser machen können.


    Gestern war wieder Orchesterprobe und in der Pause haben wir uns wieder über den Unfall und den Motorradfahrer unterhalten. Die Ärztin erzählte mir, dass er noch den Moment des Todes mitbekommen haben soll, weil er Wasser gelassen hat. Das machen angeblich Sterbende oder Menschen mit Todesangst.
    Ich weiß nicht was man von so einem einmaligem (Im Sinne von \"man erlebt ihn selbst nur einmal) Moment mitbekommt. Ich war mal bewußtlos, konnte aber in diesem Zeitraum denken und habe sehr viel konfuses \"geträumt\". Ihm ist vielleicht wirklich noch das gesamte Leben vorrübergezogen...


    Nach dem Orchester war ich nochmal an der Unfallstelle. Dort haben Angehörige ganz viele Blumen, Kerzen, Bilder und Briefe hinterlassen. Wie suizid wirkte der Mensch nicht. Er scheint ein fröhlicher Mensch gewesen zu sein.


    @Giggy: Den Bild-Artikel würde ich gerne unbedingt sehen. Ich bin ja schon entsetzt, dass die LVZ den Unfall TOTAL FALSCH dargestellt hat. Was da die Bild verzapft hat, würde ich auch gerne wissen.


    Habt einen schönen Tag. (Ist bei Euch auch so herrliches Simsonwetter? :)


    Gruß


    Sumpfmonster

    Hi!


    Danke für Deine und für Eure Anteilnahme. Ich bin auch froh, dass ich Freunde habe und auch dieses Forum, bei denen ich meine Gedanken und Erinnerungen loswerden kann.


    Ich war heute bei Gericke im Motorradshop (hab meine neue Batterie geholt) und habe von ihm gehört, dass er noch einen Zeugen des Unfalls kennt, der den Motorradfahrer vorher gesehen hat, wie er mit 150 bis 200 Sachen über eine Rote Ampel eine Kreuzung vorher geprescht ist. Der hatte also definitiv nicht mehr alle Tassen im Schrank. Dann war das Tempo demnach nicht übertrieben.


    Wenn der Mensch tatsächlich bei Rot über die vorherige Kreuzung ist, dann muss der echt Suizid gewesen sein.


    Naja - Gott sei dank wurde sonst keiner verletzt (körperlich).


    Gruß


    Sumpfmonster

    Das ist richtig.
    Das Tempo konnte ich natürlich nicht richtig einschätzen. Ich habe es mir auch nur erklärt, weil man es nur kurz hören konnte, bis es gekracht hat.


    Mit vergewissern dass ich gesehen werde meine ich, dass ich auf der Hauptstraße nochmal gucke, ob das Auto auf der Nebenstraße, was auf meine Hauptstraße will, wirklich stehenbleibt und der Fahrer mich registriert. Kommt der nicht zum stehen oder fährt zu schnell auf die Kreuzung zu bremse ich lieber...


    Gruß


    Sumpfmonster