Rahmennummer passt nicht zu Bj.

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      Chrisman schrieb:

      Wenn nicht darauf bestanden wird bzw. in der Artikelbeschreibung nicht explizit vermerkt ist, dass es sich um ein in der DDR zugelassenes Fahrzeug handeln soll, kauft man im Zweifelsfall ganz offiziell ein Export-Modell und hat keine Schadensansprüche.


      Das ist so nicht ganz richtig.
      Wenn es sich um ein importiertes Fahrzeug handelt, dann ist der Verkäufer, ganz gleich ob Händler oder Privatmann, verpflichtet, dich darauf hinzuweisen. Unterlässt er das, dann besteht ein Grund zur Rückgabe oder Preisminderung. Wenn er es selbst nicht weiß und erst du die Importeigenschaft bemerkst, gilt das Gleiche.
      Wenn in Kaufvertrag natürlich ein Häkchen bei "Importfahrzeug" gesetzt wurde, dann ist der Verkauf rechtens.
      Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt. (Forrest Gump)
      Nein, steht nichts von Import drin.Relativ einfach gehaltener Kaufvertrag, steht nur was von " wird ohne Gewährleisrtung und Garantie übernommen".
      Muß er es auch noch nach 6 Wochen zurück nehmen? Das KBA benötigt ja wohl zur Zeit etwas länger.
      Simson s51, Star SR4-2/1
      Na wie gut, dass ich nach den Fotografien gefragt habe. Dachte mir schon, dass die Papiere nicht echt sind.

      Bei meinem letzten Schwalbenkauf vor zwei Jahren hat mit der Verkäufer neben ordentlichen KBA-Papieren auch noch die "originalen" Papiere im neuwertigen Zustand ausgehändigt. Habe ihn darauf hingewiesen, dass er die Fälschung besser wegschmeissen sollte...

      Ich würde das Moped wahrscheinlich zurückgeben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „EnJay“ ()

      Wenn das Moped in Ordnung ist und der Preis auch, dann würde ich nicht so pauschal sagen, Rückgabe sei das Einzig Wahre.
      Ich bin auch unwissentlich an eine Ungarn-Simme geraten. Mittlerweile bin ich froh, sie behalten zu haben. Der Preis wurde nachträglich angepasst, Rahmen wird gerade gewechselt. Alles gut.
      Außerdem ist im Fall von diabolo ja noch gar nicht raus, was damit wirklich nicht passt.
      Tipp an dich, diabolo: Schreib mal deine Rahmennummer an Hallo-Stege

      Und ja, das KBA braucht zur Zeit etwas länger, ich warte auch noch auf die, am 15.12. beantragten, Papiere.
      Die reguläre Frist zur Anfechtung des Kaufvertrages wegen §123 (1) BGB beträgt ein Jahr ab Bekanntwerden des Mangels. Eigentlich ist dir der Mangel erst dann bekannt, wenn du vom KBA wirklich keine Papiere bekommst, vorher ist das nur eine Vermutung.
      Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt. (Forrest Gump)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ducduke“ ()

      ducduke schrieb:

      Chrisman schrieb:

      Wenn nicht darauf bestanden wird bzw. in der Artikelbeschreibung nicht explizit vermerkt ist, dass es sich um ein in der DDR zugelassenes Fahrzeug handeln soll, kauft man im Zweifelsfall ganz offiziell ein Export-Modell und hat keine Schadensansprüche.


      Das ist so nicht ganz richtig.
      Wenn es sich um ein importiertes Fahrzeug handelt, dann ist der Verkäufer, ganz gleich ob Händler oder Privatmann, verpflichtet, dich darauf hinzuweisen. Unterlässt er das, dann besteht ein Grund zur Rückgabe oder Preisminderung. Wenn er es selbst nicht weiß und erst du die Importeigenschaft bemerkst, gilt das Gleiche.
      Wenn in Kaufvertrag natürlich ein Häkchen bei "Importfahrzeug" gesetzt wurde, dann ist der Verkauf rechtens.

      So ist es,
      das ist eine arglistige Täuschung, damit bleibt den Verkäufer nichts anderes als es zurück zu nehmen.
      anwalt24.de/fachartikel/auto-und-verkehrsunfall/29721
      Die Papiere halte ich auch nicht für echt, aus dem Grund sollte man da gleich noch eine Anzeige wegen Urkundenfälschung machen.
      Die hier, sehen den verdammt ähnlich
      ebay.de/itm/blanko-DDR-Betrieb…b75c37:g:lYcAAOSwKOJYKfaK

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „ckich“ ()

      Anzeige wegen der Papiere bringt hier nichts.
      So wie das bisher hier geschrieben wurde, hat er ihm die vermutliche Fake-ABE nach Abschluss des Vertrages, in welchem ja vermerkt ist, dass keine Papiere dazu sind, einfach so noch mitgegeben.
      Daraus ist ersichtlich, dass die vermutlich falschen Papiere hier eben nicht zur Täuschung im Rechtsverkehr gebraucht wurden. Damit keine Straftat.

      Zu welchem Zweck solche nachgemachten Zettel im Internet verkauft werden, ist sicherlich klar. Finde ich auch nicht gut, dass es da keine gesetzliche Handhabe dagegen gibt, der Kauf/Verkauf/Besitz in dieser Art ist aber nun mal nicht verboten.
      Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt. (Forrest Gump)