Beiträge von simme24

    Also "normalerweise" bin ich im Wartburgforum w311.info und da hat das mal ein Spezialist erklärt.
    Diese Hubdifferenz ergibt sich im Zusammenhang zwischen den Lagerstellen der KW (unteres /oberes Pleuellager/Hauptlager)
    und deren Verschleiß (Radialspiel). Verschleiß hört sich jetzt so gewaltig an, das ist natürlich sehr wenig.Nach der Einlaufzeit des Motors
    (richtig,mit wechselnden,langsam gesteigerten Drehzahlen) liegen dann im gesamten Kurbeltrieb ein paar Hundertstel Millimeter Spiel an.
    Dies ist dann die Ursache für diese Differenz des Hubes. Und da beim Einfahren der Verschleiß der Laufbuchse gleichmäßig mit den
    anderen Komponenten erfolgt, so liegt diese Anlaufkante - (die Kante ansich entsteht so oder so durch normalen Verschleiß) -
    entsprechen des "veränderten" Hubes weiter oben und der Motor kommt auf höhere Drehzahlen bzw. läuft freier.
    Dieses Angleichen der Teile miteinander muß aber unbedingt in ein paar Hundert Km erfolgen, danach ist es nur schwer oder überhaupt
    nicht möglich. Die Anlaufkante hat sich dadurch um die entscheidenden Hundertstel Millimeter zu tief gebildet - der Kolben wird ab einer
    bestimmten Drehzahl im OT durch diese abgebremst. Ich hoffe, meine Erklärung war halbwegs verständlich.


    Kurz gesagt: Um die max. Leistung aus einem Motor rauszulocken, muß der Verschleiß aller Bauteile GLEICHMÄSSIG und
    proportional erfolgen.


    Gruß Thilo

    Wie schonmal hier geschrieben, entsteht sonst im oberen Totpunkt in der Laufbuchse eine Kante.(wenn länger als nötig mit
    niedrigen Drehzahlen der Motor eingefahren wird).Die Kante hemmt die Höchstdrehzahl des Motors. Je mehr die Drehzahl erhöht wird,
    umso höher liegt dann diese Kante und der Motor erreicht seine Maximalleistung oder sogar etwas mehr.

    Danke!
    Weil, bei den neuen Bezügen sind die IFA-Buchstaben so senkrecht langgezogen, sieht eben echt typisch nach Nachbau aus.
    Bei Ebay mal "Simson Sitzbank DDR" unter allen Kategorien eingeben, dann findet man eine ETZ-Sitzbank. Da ist noch die
    "echte" Schriftart dran.

    Ich weiß jetzt nicht, ob ich zu kleinlich bin...
    Gibts evtl. noch originale DDR-Bezüge irgendwo zu kaufen? Ich meine keine Schonbezüge, sondern die "normalen".
    Bei Ebay gibts bloß die Nachproduktionen. Die Schriftart von der IFA-Raute und der Simsonschriftzug sieht da so
    komisch aus, eben Nachbau.Wär toll wenn da vielleicht jemand einen kennen würde, der weiß wo´s noch sowas
    gibt oder so.Danke!

    Also mir gefällts. Bischen Individualisierung ist schon ok, gerade bei den S50/51 bietet sich´s ja an durch die vielen Anbauteile.
    Der Trend geht zwar immer mehr zurück in Richtung original aber ich finde es gut gelungen. Und zum Glück kein Schriftzug dran.
    Die komischen Aufkleber...und dann noch bischen unglücklich platziert - Optik vollends versaut. :wacko:

    Ja, geht ok...Obwohl man gerade beim Moped auch das Öl nehmen kann, was man gerade so dastehen hat.
    Sprich ganz normales Motorenöl.Wird ja auch im Simson-Ratgeber offiziell als Ausweichmöglichkeit genannt.
    Habe selbst bisher immer 15W40 ins Getriebe gefüllt - kein Problem.
    Aber Getriebeöl SAE 80 ist normalerweise schon richtig.

    Schwimmer haut hin, außerdem haben die KW-Hauptlager gut und gerne 1-1,5mm Axialspiel, wie ich vorhin
    festgestellt habe.Wird wohl daran liegen. Aber nach 40000km kann das auch gerne mal sein. :rolleyes:

    Guten Abend!


    Da das Gewinde vom Deckel des Kolbenschiebers zermurkst wurde, habe ich einen 16n1-12 eingebaut (kein anderer da),
    die Hauptdüse ausgetauscht,neuen Schwimmer besorgt, eingestellt und alles montiert. Beim Anfahren spricht er nicht so richtig
    aufs Gas an (obwohl Schwimmerstand stimmt - ab und zu nach rechts kippen, damit er hochtourt - oder doch Schwimmer?).
    An dem Motor sind hoher Wahrscheinlichkeit nach auch die Wedis abgenutzt - Getriebeöl verdünnt). So bekommt man den Fehler natürlich nicht
    100%ig genau raus.Motor (M541) wird in absehbarer Zeit sowieso überholt.
    Ich komme mal auf den Punkt: So mit der abgeänderten Hauptdüse müßte der doch (theoretisch) laufen,oder ist die Nadel noch zu ersetzen?
    Das das Gehäuse anders sein soll (wenn man vom abgewinkelten Schlauchnippel absieht) kann ich mir nicht vorstellen?
    Danke!
    Gruß Thilo

    Hallo!


    Was Normteile wie Schrauben, Muttern und andere Kleinteile angeht > Galvanisieren lassen! Die Teile werden entrostet und danach
    gelbverzinkt (war zu Ostzeiten Standard).Das gute ist: originale ESKA- Schrauben, dessen Schraubenköpfe schicker aussehen als der
    Baumarktdreck,2. Gelbverzinkung, 3. da orig. Schrauben müssen keine neuen Schrauben gekauft werden + aufwändig auf Maß gekürzt.
    4. Man hat die orig. Schraube der entsprechenden Festigkeitsklasse (ok, beim Moped gibts da keine besonderen Vorgaben (da alle Schrauben 8.8er
    sind).Gerade bei PKW-Restaurationen oder generell Reparaturen kommt es im Fahrgestellbereich auf Schrauben der Klasse 10.9 an.
    Da ist es gut, wenn man die originalen aufarbeiten lassen kann.Ich kenne da eine Firma im Bereich Berlin, die sowas machen.
    Kosten:Bei ca. 10kg Schrauben/Kleinteile + Rückporto kommen ungefähr 60€ zusammen.Hab das auch mit Schrauben von meinem
    Wartburg machen lassen.
    Gruß Thilo