Beiträge von simme24

    Müßtest du schon selber mal mittels Moserschaltplan o.ä. mit deinem
    Kabelbaum vergleichen.


    Und, tut sich was bei überbrücktem Zündschloß?
    Kann übrigens sein, daß ich mich etwas vertan habe.
    Gut möglich, daß du das Kabel (braun/weiß) vom Anschluß 2 Steuerteil abziehen
    mußt. Also 2 oder 31. Dann wird der Zündstrom nicht mehr auf Masse geleitet.


    Zum Prüfen bitte noch ein 2. anderes Steuerteil bereithalten.
    Möglich, daß dieses ´ne Macke hat.


    Wie sehen übrigens die anderen Masseverbindungen aus (Steuerteil, Zündspule)?
    Ich meine korrosionsmäßig.
    Auch: Anschlußdorn Zündspule, Anschlüsse 1 u. 15. v. Zündspule

    Kopf, Zylinder und Kolben müssen dafür ab.


    Oberes Pleuellager: Kolbenbolzen einführen und prüfen, ob radiales
    Spiel vorhanden ist. Das gleiche beim unteren Pleuellager.
    Es darf kein fühlbares Spiel vorhanden sein, d.h. irgendwo im Bereich von 0,03mm.


    Beim unteren Pleuellager ist ein axiales Spiel von annähernd 2mm normal, da das Pleuel axial
    durch den Kolben + Anlaufscheiben geführt wird.

    -Steuerteil der E-Zündung
    -Zündschloß


    Ich würde mal das braune Kabel Anschluß 31 vom Steuerteil abziehen.
    Diese Masse ist zum Abstellen d. Motors da. Zündstrom wird damit auf
    Masse geschalten (Zündschl-Stellung 0 u. 3).
    Damit ist das Zündschloß zur Probe kurzgeschlossen.


    Bei Simson wird generell (egal ob Unterbrecher oder Elektronik) der Zündstrom
    nicht unterbrochen, sondern auf Masse geschaltet beim Abstellen d. Motors.

    Ich würde spontan mal das Zündschloß kontrollieren.
    Motor an, Beleuchtung an und in dieser Schlüsselstellung mal etwas am
    Schlüssel rumrütteln.
    Hatte da selbst mal einen Fehlkontakt an einer S51/1, die trotz
    12V/35W-Bilux ein lausiges Scheinwerferlicht hatte.
    Nach Austausch alles i.O.
    Mal probieren.

    Kann auch einfach zuviel Getriebeöl drin sein. Dann auch Kupplungsrutschen.
    Die Ölstandskontrolle bei den alten Motoren ist etwas umständlicher, wird die
    nicht so genau ausgeführt, kann schon mal zuviel Öl drin sein.


    Das Zerlegen des Kupplungspakets ist bei den alten Motoren gerade schön einfach.
    Außerdem werden keine neuen Sicherungsbleche benötigt.
    Einfach mit Kombizange die Schalen (4x pro Kupplung) reindrücken + Sicherungsstifte
    auffangen (vorsichtig). Danach Scheiben + Lamellen entnehmen.


    Neue Federn gibts neu zu kaufen (meistens sind die alten im Vergleich zu neuen Federn
    auch deutlich kürzer. Also mit der Zeit zusammengestaucht. So fehlt dann die Vorspannung.


    Falls keine neuen Federn aufzutreiben sind, können auch 8er U-Scheiben als Zwischenlage
    verwendet werden, um die Federvorspannung zu erhöhen (siehe Erhard Werner - Simsonratgeber).
    Zusammenbau dann in umgekehrter Rehenfolge inkl. neuem Simmerring u. Papierdichtung
    für Kupplungsdeckel.


    Gruß Thilo

    Auch wenns nicht direkt mit deinem Problem zu tun hat:


    Falls du die Kupplungsgrundeinstellung (Motor) vornimmst, gleich mal die
    Stellschraube zur Feineinstellung am Kupplungshandhebel komplett
    reindrehen. Wenn du das Spiel am Druckstück eingestellt hast, dann
    die Feineinstellung am Handhebel vornehmen.
    Grund: Meistens ist die Stellschraube am Handhebel fast komplett rausgedreht
    und man versaut sich dadurch fast das Gewinde der Armatur. ;)

    Klappert schon ganz schön, beim Hin.- und Herdrehen des Polrades.
    Ergibt sich durch erhöhtes Radialspiel der Nadellager. Und am liebsten natürlich
    das untere, weil dieses höher beansprucht wird. (Pleuelfußlager)
    Sprich: Sich mal an einen der instandsetzer in diesem Forum wenden... :whistling:

    Aha, also wurden doch Teile getauscht. :P
    Ich sag´mal so: Nach insgesamt 16 Jahren Mopederfahrung (mit kleineren Unterbrechungen
    dazwischen), wird man immer mäkliger und wählerischer in Punkto Originalzustand.
    Merke ich an mir selbst.
    Als 13-Jähriger hat mich das wenig interessiert, auch wenn bspw. Tuning noch nie so
    mein Ding war. Nur hat man da infolge chronischen Geldmangels (Schüler) die Karre
    meist nur so "Wald-und Wiesen-mäßig" instandgehalten ohne Ersatzteile usw.
    Wer unter den Kumpels mal´nen vollen Tank hatte, war deswegen schon der King. :D

    Was wird denn gesucht? Ein Habichtmotor?
    Für 250€ einen gebrauchten kaufen, um ihn danach für ca.
    (je nach Aufwand) 150-200€ überholen zu lassen, ist nicht gerade
    wie ´n 6er im Lotto. Aber selber schon mitbekommen. Selbst
    ungeprüfte Schrottmotoren bekommt man kaum unter 200€.
    Ergo: Kann dein Motor auch schon Schrott sein, zusätzlich
    solltest du noch etwas Geld zur Verfügung haben. ;)

    Nee, die Kompaktzündspule (EMZA-6V-Elektronik) kenne ich eigentlich erst ab S51C (evtl. auch spätere Baujahre
    der C, da ich mal vor ewigen Zeiten 2xS51C von ´87 zerlegte, da waren die Kompaktzündspulen dran).


    Tank...Ja....
    Leute, die generell nur den Hochtank und S51-Bananentansk kennen, können hier nicht mitreden.
    Die Oberkante muß eine bananenähnliche Durchbiegung haben - nicht nur unten am Benzinhahn.
    Außerdem haben diese Tanks ganz deutliche Kanten - nicht rundgelutscht wie die S51.
    Auf deinem Foto sieht man das nicht so genau. Ok, im Gegensatz zum Unterschied
    Hochtank>S51-Bananentank, ist dieser Unterschied marginal, aber trotzdem deutlich.


    Auch wenn´s nicht hierher gehört: S51-Scheinwerfer gabs auch in 2 verschiedenen Gehäuse-
    ausführungen für Bilux und auch das nehmen nur die wenigsten zur Kenntnis... ;)
    Halogenausführung hierbei mal ausgenommen.