Beiträge von simme24

    Schubunterbrechungen...?
    Also entweder Zündaussetzer oder Fehler irgendwo in der Gemischbildung.
    Teilweise verstopfte Hauptdüse vom Vergaser könnte das sein.
    Auch könnte der Durchfluss des Benzinhahns zu gering sein.
    Das wäre nachzuprüfen (Minimum 200ml pro Minute). Würde auf eine
    Verstopfung des Benzinhahns hindeuten (Rost im Tank).
    Gleichzeitig die Entlüftungsbohrung vom Tankdeckel kontrollieren, darf
    nicht verstopft sein.


    Erstmal diese Tips umsetzen.
    Zündanlage natürlich auch möglich.

    Wieder mal der Lehmann:


    Da schreibt jemand mal was einigermaßen Richtiges und dann
    gibts kein Gegenargument mit Begründung sondern nur


    "....Blödsinn, Quatsch.." oder sinngemäß irgendwas anderes. :biglaugh:


    Ansonsten: Was will man weiter an der orig. Simplexbremse mit 125mm Durchmesser
    verbessern wollen? Möglich ist nur Vergrößerung des Durchmessers oder eben
    Umbau auf Scheibenbremse. Da gibts also mehr oder weniger nichts dran
    rumzufrisieren. Da geht nur: "Noch größer" oder "Komplett anderes Bremsenprinzip"
    (SB)

    Normaler Stabspiegel passt nicht. (optisch)
    Wie ich schon gesagt habe: Einer, der direkt aufs Lenkerrohr aufgeschoben wird.
    Was aber auch geht: Stabspiegel original (Spiegeldurchmesser 90mm) nehmen und den Stab
    biegen, daß er im rechten Winkel steht. Früher auch öfters gemacht.
    Ist natürlich auch nur ein Provisorium.

    Sieht gut aus! Aber Restaurierung....Nee...Neuaufbau schon eher. ;)


    Als Spiegel kannst du auch einen rechteckigen von der Vogelserie/KR51/1
    nehmen. Dieser wird einfach aufs linke Lenkerende aufgeschoben. Hatte ich auch mal
    am S50.


    Scheinwerferposition:


    So ein "Loch" hatte ich auch mal. Die unteren Gabelführungen der S51 sollen sich von der
    S50 unterscheiden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Der Haltewinkel vom Scheinwerfer
    ist da anders. Wenn die Teile vertauscht werden, sieht das dann so komisch aus.

    Habe dafür selbst am S50 eine Halterung aus 2mm - Alu dran. Und entgegen vieler Lästerzungen
    immer noch nicht abvibriert... :P
    Auf alle Fälle nicht das Schutzblech anbohren, aber meist ist das sowieso schon geschehen.
    Dann wirds Kennzeichen eben ans Schutzblech drangeschraubt.

    Das der Schwimmer klappert, habe ich auch bemerkt. Bohrungen
    in den Gusshalterungen


    (diese sind übrigens kerzengerade und nicht
    wie beim Original direkt am Gehäuse breiter + verjüngen sich zum Ende hin)


    sind zu groß und Lagerstift um einige Hundertstel zu dünn.
    Original hat der Stift übrigens an einem Ende eine kleine Rändelung dran.
    So läßt er sich fest andrücken. Beim Nachbau nur normaler Zylinderstift.


    Ich habe diesen Mangel mehr oder weniger aufwändig beseitigt bekommen.
    In einem anderen Thread beschrieben.


    Grundsätzlich herausrutschen sollte der Zylinderstift aber trotzdem nicht,
    da seitlicher Anschlag durch Gussrippe und Brunnen für Startgemisch.

    Den FEZ-Vergaser hätte ich auch hier in Torgau bekommen, ohne extra nach Jüterbog
    hingurken zu müssen. Aber nur als 16N1-11 (Düsenwechsel zum Einbau in S50) und in
    FEZ-typischer, mäßiger Qualität. Das ganze für 55€. Und Fernost-Zündspulen werden
    beim Händler dort zum Zwotec-Preis von 30€/Stck. verkauft. Bei Sausewind kostet
    zumindest der 16N1-8 (übrigens der teuerste Typ aller Nachbau-16N1) 41€. Sind 15€
    Preisunterschied + bessere Qualität.


    Ansonsten nochmal:


    Gibt es Schwimmerkammern ohne Eloxierung, die aussehen wie das Vergaseroberteil?
    Stört die Originaloptik, wenn so ein einzelnes Blingbling-Teil dran ist.
    Ich bin eher der Freund von: Sauber aber nicht glänzend. :P
    Vieles original bei mir. Ich habe sogar noch die quer-feingerillten Fußrastengummis
    am Fußrastenträger. ;)

    So, im Endergebnis bewerte ich den Vergaser mal mit "befriedigend". ;)
    Gut wäre zu übertrieben, da der Kaufzustand nun wirklich nicht dem normalen
    Gebrauchszustand entsprach. Die Nacharbeiten kosteten zwar weniger Einsatz in Form
    von barer Münze, aber dafür relativ viel Zeit.


    Montiert isser jetzt, läuft gut damit. Für die Seilzugstellschrauben wird ein 8er
    und nicht wie original ein 9er Schlüssel gebraucht. Beschleunigung und Endgeschwindigkeit
    ist super. Aber hauptsächlich natürlich auch auf den guten Originalzylinder (M54)
    (nochmal ein Dankeschön an Aljoscha, falls dieser hier zufällig mal mitliest)
    zurückzuführen. Vom Durchzug genausogut wenn nicht sogar besser als ein
    gewöhnlicher M541. Das ganze bei einem Fahrergewicht von annähernd 90Kg und
    14er Ritzel vorne.


    LGS muß nochmal etwas präziser eingestellt werden, die Probefahrt war so gut, da
    war mir irgendwie nicht so nach ewigem Rumstellen. Kennt ihr bestimmt, wenns einmal
    relativ gut läuft, murkst man nur ungerne wieder dran rum...


    ;)

    Ok,ok...Ich persönlich hatte das mal so auf diese Art und Weise gemacht
    und das ging relativ bescheiden. Kann aber auch sein, daß die Herdplatte
    zu wenig Bumms hatte. Und mehr als 100°C sind nun mal mit der Herdplatte nicht
    drin. Das geht nur mit der Backröhre.


    OT:


    Beschäftige mich sonst eher mit Wartburgs.
    Wenn dort Kolben an die Pleuel der KW montiert werden sollen,
    so müssen die Kolben bspw. auch stark erwärmt werden, die Kolbenbolzen
    werden hier eingeschrumpft, also nicht saugende Passung wie bei Simson.
    Temperaturangabe für Kolben ca. 80°C, habe vorsorglich auf 150°C
    (neue u. saubere Kolben in Backröhre) erhöht und trotzdem gingen die
    Kolbenbolzen nur sehr straff rein. Da scheint es so einige Toleranzen zu geben...


    Gruß Thilo

    Heizplatte muß aber eigentlich genügen. Hat doch nicht jeder einen Herd dafür.
    In einen "normalen" Küchenherd, der ganz normal gebraucht wird, kannst du höchstens
    eine nagelneue oder penibel gereinigte Gehäusehälfte reinlegen.