Genauso kannst du argumentieren, dass der Kabelschuh starr ist und das Kabel flexibel - das Kabel kann am Schuh abbrechen.
Leider kann das passieren, wenn der Kabelbaum zu schwingen beginnt und das lange genug macht.
Nun die Gegenfrage meinerseits: Warum werden Fahrzeuge und Maschinen mit flexiblen(eher weniger halbstarren) anstatt starren Kabeln verkabelt?
Eben, weil hier Schwingungen/Vibrationen auftreten können, wo starre Kabel brechen können.
Ich repariere seit über 30 jahren so und noch nie, wirklich noch nie ist ein Kabel deshalb gebrochen, oder hat eine Lötstelle versagt.
Gut gemacht hält das wirklich Jahrzehnte.
Bevor ein Kabel deshalb bricht, fährst du mit der Simson dreimal zum Schweißen.
Seit 1983, wie auch heutzutage habe ich gegenteilige Erfahrungen gemacht: Gelötete Kabelenden (Mit einem Lötbad gelötet) an Schraubkontakten - Kabel, die eigentlich locker liegen - sind im Übergang gelötet <=> flexibel abgebrochen, wie auch Lötstellen in ummantelten -eigentlich straff zusammengebundenen - Kabelbäumen neuerer Fahrzeuge sind gebrochen...
Neu verlöten hat leider nicht lange/ewig gehalten, obwohl korekt ausgeführter Lötarbeiten. - Irgendwann brachen die Lötstellen erneut nach Jahren. 
Gegenfrage, wie willst du nen alten Kabelbaum reparieren? Wie willst du Übergangswiderstände und Kontaktprobleme beseitigen?
Das sind keine Neufahrzeuge, das sind Oldtimer.
Man kann auch andere Methoden anwenden, um kaputte, zu kurze Kabel zu verlängern. Manches Mal ist es sogar angebracht ein Kabel komplett auszutauschen, wenn alle Stricke reißen.
Manchmal hilft es den alten Kontakt zu entfernen aund das Kabel blank zu "polieren" und neu zu crimpen. Bei Kontakten, die keinen richtigen Kontakt haben, ziehe ich den Kontakt mehrmals ab und stecke ihn ernut auf die Kontaktfahne. Der Kontakt reinigt sich in den Kontaktstellen selber. Dabei merke ich auch, ob der Kontakt fest sitzt oder nachgebogen werden sollte.
Schwiegersohn hatte folgendes Problem mit einem Anlasser(kabel) eines Traktors: Mit dem Messgerät hatte er guten Durchgang, aber es kam beim Startversuch kein Strom am Anlasser an, weil der gelötete Kabelschuh am Kabel ausgebrannt war. (Kabel neu abgesetzt und neuen Kabelschuh aufgelötet und Strom kam an)
Dass beim Löten ein minimaler Anteil Lötzinn unter die Isolierung kriechen kann, sollte auch dir bekannt sein. (Lötzinn kriecht in einem flexiblen Kabel soweit, bis es zu kalt zum Fließen ist. Der hiesige Übergang von starr zu beweglich ist die brechende Schwachstelle.
Wenn jetzt ein Kabel in einem zu großen Bogen liegt, können Schwingungen das Kabel am Kontakt (egal, ob gelötet oder gecrimpt) am Schuh abbrechen lassen.
Ist es mit zu kleinen Spiel verlegt, knickt der flexible Teil dess Kabels ab und bricht am Übergang zur Lötstelle.
Nur straff/"unbeweglich" an einem "Rahmen" (z.B. Lenkerrohr) befestigte Kabel kann man teilweise löten, wie z.B. die Schalterarmaturen der Simson.
So macht jeder im Leben seine Erfahrungen und gibt diese weiter...