Kleiner Rückschlag heute, der Motor ist jetzt erst einmal wieder ausgebaut.
Warum?
Mir war beim Anschrauben aufgefallen, dass die Aufnahmen unten und oben deutlich Luft hatten. Aus meiner Sicht war es zu viel, um es zu ignorieren.
Also Ausbauen und Messen.
Es sind Unten und oben reichlich 2mm Luft. Das möchte ich den Schweißnähten am Rahmen echt nicht zumuten, und werde das mit entsprechenden Beilagscheiben auffangen.
Zur Ehrenrettung von GS: ich habe am Zylinderkopf des alten Motors die Hülse nachgemessen, sie ist auf's Zehntel so lang wie die Aufnahme am neuen Motor. Also nichts, was man GS hier anlasten oder nachsagen könnte.
Mit Daniel von GS hatte ich auch darüber gesprochen, offenbar ist die Maßhaltigkeit und Toleranz der Schwalberahmen eher die eines Zimmermanns, und nicht die eines Metallbauers 
Beim Einbauen habe ich dann einfach die Luft mit Unterlegscheiben passender Größe und Dicke aufgefüllt. Es waren am Ende tatsächlich oben und unten ca. 3mm! Der Motor ist also wieder drin.
Als nächstes habe ich mich mit dem Akku beschäftigt. Das passt so leider auch nicht ohne Nacharbeit. Wenn ich den Haltewinkel und die Stoßabsorber wie beschrieben anbringen will, habe ich folgende Probleme:
1. Der Klebestreifen hält nicht auf dem Lack meines Rahmens (natürlich entfettet!)
2. Der untere Stoßabsorber ist zu dünn, und berührt daher den Akku nicht.
3. Der Akku liegt ausgerechnet auf einer recht scharfen kante des Haltewinkels auf.
Ich werde den Winkel morgen wieder Ausbauen, etwas nacharbeiten, wieder einbauen, und mir etwas zum Thema "untere Akkuauflage" überlegen.
Fazit vom Tag: Mit jeweils zwei Schritten vor und einem zurück kommt man auch ans Ziel.
Zur Vorbereitung für meinen morgigen Termin bei der Dekra noch eine Frage in die Runde. Daniel von GS hat mir gesagt, dass es prinzipiell zwei Möglichkeiten zur Legalisierung des Umbaues gibt.
Variante 1. Technische Änderung /Ergänzung der bestehenden Papiere:
TÜV/Dekra bestätigen den sachgerechten Umbau, die Behörde stempelt das ab, und man führt dieses Dokument zusätzlich zur BA oder KBA mit.
Man fährt dann weiter mit jährlich neuen Versicherungskennzeichen.
Variante 2. Freiwillige Zulassung
TÜV/Dekra bestätigen den sachgerechten Umbau, die Behörde stellt neue Fahrzeugpapiere auf der Basis einer freiwilligen Zulassung aus. Man führt dann nur noch die neuen Papiere mit, hat ein echtes und dauerhaftes Kennzeichen, auf Wunsch mit einem 'E', und man versichert dieses Fahrzeug freiwillig.
Sicher hat beides seine Vorzüge und Nachteile.
Was könnt Ihr mir zu diesen Thema an Erfahrungen mitgeben?