Beiträge von MHJ

    Dekra-Gutachten ist da.
    Sieht für mich nach einem §21-Vollgutachten aus, daher auch der Preis von ca. 175€.
    Morgen probiere ich die freiwillig Zulassung mit E-Kennzeichen.
    Das wird sicher spannend.


    Nebenbei, als ich meinem Simson-Dealer von den Montageeisen aus Gummi erzählt habe, sagt er doch zu mir, dass er die Reifen schon seit Jahren mit einer Maschine montiert. Er nimmt dafür 6€! Ich montiere definitiv in meinem Leben keinen Reifen mehr, der größer als ein Fahrradreifen ist . Bevor er mir das sagte, wäre ich nie auf die Idee gekommen mit einem Moped-Rad zum Reifendienst zu gehen. Macht aber definitiv Sinn, zumindest für mich.

    Heute kam der der Anruf vom Dekraman,


    + es ist vollbracht

    - es kostet 180€


    Morgen hole ich sie wieder ab

    Der Preis klingt für mich schon etwas nach $21-Vollgutachten, oder?


    Aber Geld wächst ja zum Glück monatlich nach ;)


    Hoffentlich scheint am 24.12. die Sonne, dann kann meine Tochter damit eine Runde drehen.

    Mir ist klar, einige wünschen sich anm Weihnachten eher Schnee, ich eben nicht.


    Im März 2026 geht es an SR-V2, mit Phantom-Zylinder. Irgendwie freue ich mich schon darauf.

    Das Tagesergebnis von heute:

    Vorn ist Schlauch, Felgenband und Reifen jetzt neu.
    Die Montageeisen, die ich in einem Set gekauft hatte als der Motorüberholt und auf 12V umgebaut wurde, sind echter Mist. Die haben sich bei der Reifendemontage verbogen, als wären sie aus Alu. An solche Probleme kann ich mich bei den DDR-Werkzeugen nicht erinnern.

    Eigentlich wollte ich hinten auch neu machen, aber es ging mir zu schwer, und war zu anstrengend. Deshalb mache ich das erst, wenn es einen guten Grund dafür gibt.


    Die Sache mit dem Gas geben durch Lenkeinschlag ist auch geklärt, der Zug hatte sich ein einer Stelle verklemmt. Das habe ich so geändert, dass es nicht wieder passieren dürfte.


    Den Dekramann habe ich Bescheid gegeben, mal sehen wann er Zeit für uns, mich und meinen Vogel, hat.

    Heute war die erste Probefahrt.


    Aber der Reihe nach.

    Kettenspannung und Spur eingestellt, Panzer montiert, Sitzbank drauf, aber:

    Obwohl ich vor einigen Tage Luft drauf gemacht hatte war heute vorn platt.

    Also für den Test nochmal Luft drauf und mal probiert.

    Fährt sich eigentlich ganz geschmeidig und schön leise


    Etwas unschön, dass beim Lenkereinschlag nach rechts der Gaszug leicht gezogen wird, und man keine Kupplung hat um den Antrieb zu deaktivieren in solchen Fällen.


    Fazit:

    Reifen und Schläuche noch neu machen (macht man da heute eigentlich noch Talkum dran?).

    Nach dem Gaszug sehen, ob man das noch weg bekommt. (Gibt es dazu Erfahrungen, die mir dabei nützlich wären?)

    Danach ab zur Dekra

    Vielen Dank, klingt plausibel, werde meine Zange gleich reinigen und es mir hinter die Ohren schreiben.


    Inzwischen hat sich Daniel von GS wegen meiner Vorschläge zum Schaltplan zurückgemeldet:

    Fazit:

    Es spricht prinzipiell nichts dagegen das Zündschloss in den Stellungen AUS und PARKEN zur Deaktivierung des Antriebes, und die Leerlauflampe zum Anzeigen der Deaktivierung wie von mir vorgeschlagen zu nutzen.

    Die Entscheidung es nicht zu tun war eher dadurch motiviert, dass GS den Umbau für Jedermann möglichst einfach halten, und mögliche Störungen des Antriebes durch Fehler in der Simson-Elektrik ausschließen wollte. Der Antrieb sollte die Simson-Elektrik einfach nur mit Strom versorgen, und sonst nichts.

    Prinzipiell bin ich überzeugter Fan des KISS-Prinzip (Keep It Small & Simple),

    aber auf das Stillsetzen des Antriebes in AUS und PARKEN sowie auf diese Nutzung der Leerlaufanzeige möchte ich bei meiner Schwalbe nicht verzichten. Finde ich logischer.

    Meine Bedenken wegen Sicherheit sind jedoch zerstreut, da der Anwender ja mit den GS-Schlüsselschalter den Antrieb auch deaktivieren kann.

    Thema Krimpen:
    Auf das vorher erwähnte Set hätte ich beim Umbau echt nicht verzichten wollen.

    Allerdings gab es bei der Verwendung auch eine Lernkurve. Wenn ich die etwas zu große Krimpkammer nutzte, dann ging das Krimpen augenscheinlich zwar super, aber die Verbindung war nicht fest genug.

    Bei Verwendung der nächst kleineren Krimpkammer gab es gelegentlich Probleme mit deformierten Verbindungen.

    Mit der Verwendung von etwas 'Flutsch' in Form vom WD40 an der Zange lief das dann deutlich besser.

    Nur so als Erfahrung.

    Nun ist der Umbau soweit fertig, der Panzer könnte wieder drauf.

    Evtl. wirft ja vorher der Dekramann noch einen Blick drauf.

    Noch zwei Details:

    1. Rücklicht mit Stecker:

    Statt der 3er-Klemme für das Rücklicht habe ich einen 4er-Stecker montiert. Die Masse für das Rücklicht wollte ich doch lieber mit einem Draht anschließen. Und mit dem Stecker gibt es auch keine Fehlermöglichkeiten mehr beim Anschluss

    2. Neuer Bremskontakt:

    Da das Signal des Bremskontaktes nun auch zum Antrieb geht, ist eine einfache und präzise Einstellbarkeit getrennt von der Bremseneinstellung meines Erachtens sinnvoll. So entfällt auch das Nachjustieren beim Nachstellen der Bremse.


    Mit dem Licht über Nacht bin ich jetzt auf 67% Ladung, damit dürfte sich der Akku jetzt wesentlich wohler fühlen.


    Nächste Schritte:

    - Spur und Kettenspannung noch kontrollieren und ggf. einstellen.

    - Begutachtung durch den Dekramann

    - Freiwillige Zulassung mit E-Kennzeichen und Versicherung


    Mein HUK-Mann meint, ich kann dann dafür sogar die EEG-Prämie ziehen.


    Fazit: Endspurt! Aber gemütlich ;)


    Nachtrag:

    Beim Lesen der 'Betriebsanleitung' ist mir aufgefallen, dass ganz offenbar der Strom auf der 12VDC gemessen und ausgewertet wird. So wird vermutlich sichergestellt, dass der Antrieb nicht unerwartet aktiviert wird. Beim Aktivieren des Akkus darf die Zündung nicht an sein, also kein Strom fließen. Möglicherweise wird so auch der Antrieb deaktiviert, wenn die Schwalbe keinen Strom mehr abnimmt. Wenn das so gemacht ist, würde der Antrieb in Stellung PARKEN aber dann aktiv bleiben? Ich denke das versuche ich mal mit GS zu klären.

    Micha: coole Sache, wäre ich ohne das Video nicht selbst drauf gekommen. Vermutlich werde ich das nie brauchen, aber es ist trotzdem immer wieder interessant zu sehen, wie man mit einfachen Mitteln Dinge hinbekommen kann, die anscheinend nur mit mega Technik gehen. Vielen Dank.


    PS: Die Sache mit dem Strick kannte ich bislang nur von Fenstergummies.

    Ein Durchbruch, endlich tut die Elektrik was sie soll. Die angehängte Skizze muss natürlich noch noch bearbeitet werden. Aber erst einmal kurz dazu, was mich außer Zeitmangel, fehlendem Tageslicht am Feierabend, und Kälte auf der Terrasse vom Erfolg ferngehalten hat.

    Oft liegt das eigentliche Problem ja zwischen den Ohren, so auch hier.

    Die Herausforderungen im Einzelnen:

    1. Zum Testen habe ich eine Autobatterie mit Sicherung zur Versorgung der Elektrik angeschlossen. Dieser hat natürlich reichlich 12VDC. Mit Licht hatte ich an der Glühlampe nur ca. 9V, das konnte ich mir nicht erklären. Ich habe recht lange nach dem Problem in der Schwalbe gesucht. ;( Kurz: Am Ende war die Autobatterie bei der Kälte einfach eingebrochen. Das hätte ich mir bei max. 50W so nicht vorstellen können, war aber so.

    2. Die Hupe ging ständig nicht, obwohl die Verkabelung und Versorgung in Ordnung schien. Der Teufel ist ein Eichhörnchen! Aus irgend einem unerfindlichem Grund ist der Massepunkt des Lenkers bei mir am Blinkschalter rechts, Dort braucht ihn kein Mensch. Links, am Abblendschalter und der Kupplungsarmatur braucht es die Masse für die Hupe, dort war sie aber nicht, weil der Rostschutz gut isoliert ;( Muss man auch erst einmal finden.

    3. H4-Hauptscheinwerfer, Farben und Belegung. Der Neue H4-Hauptscheiwerfer mit Tagfahrlicht hat Kabelfarben, von denen ich mich in den Wald habe schicken lassen. Ewig hatte ich Probleme, dass der Hauptscheinwerfer nie das tat, was er sollte. Und ich suchte Das Problem überall in der Schwalbe, aber nicht einfach an der Belegung der drei Kabel.

    4. Den Vorschlag der Elektrik von Geniestation konnte und wollte ich so nicht folgen. Da die Schwalbe zu meiner Tochter geht liegt mir die Sicherheit sehr am Herzen. Die Bordelektrik der Schwalbe und des Antriebes sind ja nur mit drei Potentialen verbunden:
    1. Masse

    2. 12VDC-Versorgung der Schwalbe vom Antrieb

    3. Bremskontakt zur Deaktivierung des Antriebes (elektrisches Bremsen und Rückspeisung von Bewegungsenergie in den Akku)


    Tipp an GS: ein Weiteres Signal zum Freischalten (Auskuppeln) des Antriebes fehlt leider. Dafür könnte man sehr einfach einen Kontakt an der Kupplung nutzen.


    Leider ist es im Originalplan möglich zu Fahren, wenn die Zündung auf AUS oder auf PARKEN steht. Was für ein Quatsch!!!, Mit den Anschlüssen 2 und 31 steht am Zündschloss extra ein Kontakt zum Stillsetzen des Motors zur Verfügung! Warum zum Geier wird dieser nicht verwendet? Und die nicht mehr benötigte Leerlaufanzeige kann man auch gleich super dafür nehmen, um das Deaktivieren des Antriebes durch das Bremssignal anzuzeigen. Jungs, echt jetzt! Das könnt ihr besser!


    Fazit des Tages: Was lange währt wird gut.


    PS: Am Ende sind es nur Kleinigkeiten die ich gefunden habe, eben die letzten paar Prozent, die zu den 100% fehlen. Aber hier sollten die Anbieter GS und SR eben auch den Anspruch haben, es auch den Anwendern einfach zu machen. Ich bin wirklich gespannt wie sich SR bei mir schlägt. Etwas unfair ist der Vergleich, weil dann 1.Generation GS mit 2.Generation SR verglichen wird. Aber Wettbewerb belebt bekanntlich das Geschäft.


    Eine Sache ist mir noch aufgefallen.

    Ich habe den Akku von GS mit 100% Ladung zugesendet bekommen.

    Das ist definitiv Suboptimal!

    Sicherlich ist das gut gemeint, aber eben nicht gut gemacht.

    Ich hoffe, GS (und evtl. sogar SR), lesen hier mit.

    Li-Akkus werden aus guten Gründen auf Lagerlever versendet!!!


    PS: Leider habe ich das erst spät bemerkt, weil ich den Umbau langsam, und anfangs auch ohne den Akku angegangen bin. Ich hoffen der Unvermeidliche Schaden am Akku hält sich in Grenzen. Ich lasse jetzt mal über Nacht das Licht an, damit der Akku etwas Druck ablassen kann.

    Super, Danke, ich probiere das mal aus


    Update: Ich bin immer noch an der Elektrik. Ich habe da noch einen Bock drin in der Lichtstellung. Auf der Terrasse ist es kalt und das Licht nach Feierabend nicht gut. Aber bevor ich den Dekramann das Teil zeigen kann muss die Elektrik gehen. Also es wird weitergehen, eben nur langsam.

    UpDate: Heute habe ich Elektrik gemacht. Dafür habe ich die 12V-Versorgung, die später von der GS60 kommt, über eine Sicherung von einer Batterie eingespeist. Es war im Moment nur ein 50%-Erfolg,
    - Hupe ok

    - Blinker links ok

    - Scheinwerfer fast ok, Auf- und Abblenden ging zwar, aber an der Lampe kommen nur ca. 9V von den 12V des Akkus an! Das muss ich genauer ansehen!

    - Parklicht ging noch nicht? Muss ich mir auch noch einmal ansehen.

    - Rückleuchte war noch nicht dran.

    Es wird, wenn auch langsam.


    Die Leerganganzeige hat ja jetzt keine Funktion mehr. Das Signal der Bremse passt da eigentlich ganz gut hin. Als Kontrolle für den Bremskontakt, der ja auch den Antrieb deaktiviert.


    Irgendwo hatte ich gelesen, dass TÜV/Dekra bei solchen Umbauten sich auch ansehen ob die Kabel ordentlich fixiert sind. Macht ja prinzipiell auch Sinn. Ich habe mir deshalb gleich noch passende Kabelbinder geordert. Bei dem Preis des Umbaukit sollte man an solchen Cent-Positionen definitiv nicht sparen.