Jetzt bin ich neugierig. Wie ging es weiter?
Beiträge von Florian Roh
-
-
Alles anzeigen
Hallo miteinander,
ab November beschäftigte ich mich schleppend mit dem kompletten Neuaufbau einer S51 Enduro. Da ich ja kürzlich das Projekt mit der DCDI in Verbindung mit der PD gemacht habe, wurde ich neugierig auf die neue Delta 25 mit der M10s von RZT. Daher ist dies hier keine Werbung, sondern eher ein Erfahrungsbericht für den Einbau.
Das finale Resümee nehme ich vorweg: ich bin schlussendlich allumfänglich begeistert von der Delta 25.
Generell habe ich mich an die Einbauanleitung gehalten; jedoch gefiel mir die Lösung mit den beiliegenden Montageblechen und den wilden Kabeln garnicht. Siehe Fotos: ich habs halt bissl anders gemacht, sodass das übliche Werkzeug & Birnenkasten noch mit geordnet unter den linken Deckel passen.
- der Regler kam an eine gut belüftete Stelle unter den rechten Deckel;
- die Zündspule kam auf zwei Langmuttern unter den rechten Deckel;
- zusätzlich gab es noch proforma einen dicken Glättungskondensator unter den rechten Deckel;
- die CDI kam in den oberen Bereich unter den linken Deckel;
- den recht dominanten Umschalter am Lenker habe ich durch einen kleinen dreipoligen Umschalter unter dem Seitendeckel ersetzt, da ich Diesen eigentlich nur zum Einstellen der beiden Drehzahlbegrenzer (Soft & Hard) benötige;
- als sehr sinnvoll empfinde ich übrigens auch diesen neumodischen Batteriehalter;
- falls dazu Fragen kommen: der dicke Leistungswiderstand ist für die gedimmte Tageslichtschaltung;
- usw.
Ein Problem gab es beim Lösen der Pickup-Sensor-Schrauben: diese stecken mit sehr viel Schraubensicherung in den Gewindegängen der Grundplatte => hier solltet ihr unbedingt mit Heißluftpistole und Geduld arbeiten. Schlussendlich gab es von RZT eine neue leere Grundplatte, da ich im ersten Versuch leider einen Schraubenkopf abgerissen habe. Danke für den Support an RZT!
Was mir direkt auffiel:
- Einbau und Grundeinstellungen ähnlich wie bei der PD;
- sehr einfache "Programmierung" der M10s;
- sehr guter Kaltstart;
- deutlich geringere Motorschwingungen am kpl. Chassis;
- die nutzbare elektrische Leistung (Amperemeter in Reihe zur Batterie) liegt hier bereits unter 3kU/min an;
- sehr schicke Gasannahme des 50'er Stino.
Die Testfahrt steht noch aus ... irgendwann, sobald das Salz von den Straßen weg ist.
Ein Umbau, der wirklich gut gelungen ist (meine Meinung). Ich habe wenige Herzkästen i.V.m der Delta gesehen, die so ordentlich aussahen.
Für leistungsstärkere Motoren ist vermutlich die Verwendung der rechten Herzkastenseite ein wenig kritisch zu betrachten, jedoch ist das bei einem humanen 50er zu vernachlässigen.
Ich finde, wir (Deutschen) sagen viel zu selten, wenn eine Arbeit gut gelungen ist - ich finde, deine ist es.

-
Liebe Simson-Community,
ich habe mein neues Simson-TÜV-Projekt gestartet und stehe gerade vor einem potentiellen Problem, mit dem ich so nicht gerechnet habe.
Ich habe bedenken, dass aufgrund der in meiner verstärkten Schwinge von Sachsenmoped vorkommenden "Verschmälerung" mein Hinterrad nicht reinpasst. Geplant war eine 2,15"-Felge von Sachsenmoped i.V.m einem Dunlop Scootsmart 100/80-16.
Wisst ihr zufällig (vielleicht auch aus eigener Erfahrung), ob das passen könnte?Ich habe mal zwei Bilder in den Anhang gelegt.
Danke schonmal für eure Antwort.
So, Thema ist durch (für diejenigen, die auch davor stehen). Auf Anfrage schrieb Sachsenmoped eine maximale Größe von 1,85 " mit 80/80-16 Reifen. -
Sorry aber dann verstehe ich nicht warum du dann damit anfängst, das er nicht getauscht werden müsste.
Ich kenn den Mist mit 420er Kette auf Stino Kettenräder und das nach denen die das machen, dann es an der Qualität der Kettenräder liegt das die so verschleißen.....
Das Ganze hat folgenden Hintergrund. Ich finde die Option, dass ein Kettenblatt verschleißt immer noch besser, als die Option, dass die Kette reißt. Es gibt genügend erschreckende Videos, die solch ein Szenario zeigen...
Empfehlen würde ich trotzdem immer den kompletten Umbau - minimal sollte aber eine Kette, die diese Mehrleistung aushält, verbaut werden.
-
Alles anzeigen
Sorry aber das ist Pfusch.
Ja die 420 Kette passt auf den Mitnehmer auch auf das Ritzel
aber nicht wirklich, weil die Teilung geringfügiger anders ist.
Abgesehen davon ist die Kette deutlich breiter und dadurch überträgt das Kettenrad nicht die Kraft in volle breite auf die Rollen von der Kette und umgekehrt.
Wodurch der druck pro Fläche auf die Rolle größer ist, als mit entsprechenden 420er Kettenrad.
Wenn man schon eine "großer" Kette verbaut um sicher mehr Leistung zu übertragen ist da ist der Mitnehmer auf Grund der schmalen Zähne, kontraproduktiv, wird zum Schwachpunkt.
Mal mal abgesehen davon, das eingossen Kettenblatt eh eine Schachstelle ist.
100 %. Mich brauchst du da nicht von zu überzeugen. Ich habe mir bei einem Bekannten, der das Ganze so umgebaut hat, mal angesehen. Für mich wäre es definitiv nichts. Gibt genügend Anbieter für vernünftige Mitnehmer. Allerdings ist das "Mehrspiel" nicht ganz so gravierend, wie man es sich im ersten Moment vorstellt - was mich ehrlicherweise auch überrascht hat. Ein Fan von der Variante werde ich trotzdem nicht. Ebenso wenig, wie du ein Fan der Variante bist.
-
Alles anzeigen
MZA Getriebe ?
Ja je nach Charge passt das nicht, es gibt da glaube auch unterschied ob 3 Bohrung hat für die Kugeln zur Gangarretierung oder 2
Ähm , den Hinterradmitnehmer musste tauschen wenn auf eine Kette mit 420 Teilung gehst.
Welche KW hast du ?
Jap, ich hatte ein MZA 4 Gang verbaut.
Den Mitnehmer muss man tatsächlich nicht tauschen beim Umbau auf die 420er Kette . Es ist nicht optimal, funktioniert aber erstaunlich gut. Ich würde auch einen anderen Mitnehmer empfehlen - es funktioniert aber auch so. -
Also was sollte ich denn konkret verstärken. Ich hätte jetzt mal gedacht kugeln, Ziehkeil und zweiter Gang.
-simme- hat bereits etwas zum Thema 5 Gang-Getriebe geschrieben. Bei angegebenen 15 PS halte ich es außerdem für sinnvoll, einen anderen Primärantrieb zu verbauen. RZT, ZT, PZ und Ronge haben da genug im Angebot. In dem Zuge musst du vermutlich deine Übersetzung am Ritzel verändern. Ich würde mal mit einem 13er oder 14 Ritzel herumexperimentieren. Falls du hierzu aber genaueres möchtest, kann ich es dir auch ausrechnen mit meiner Software.
Wenn du ans Ritzel gehst, gehört für mich die Umstellung auf die Größe 420 dazu. Dementsprechend auch eine vernünftige Kette von Regina, die den Spaß nachhaltig mitmacht ohne zu versagen. Hinterradmitnehmer könnte man hier auch gerne tauschen - würde ich dir auch empfehlen - liegt aber am Ende an dir. Was du unbedingt machen musst, ist den Verschleiß am Kettenrad zu prüfen und dein Mitnehmergummi gegen ein vernünftiges (Ronge, ZT, PZ, …) zu tauschen.
Du siehst: Hier wandert eine Menge Geld rein. Generell halte ich solche Umbauten nur mit einer Vollabnahme vom TÜV für sinnvoll. Unfallkosten, die im Endeffekt nicht einmal von dir verursacht werden, können auf dich laufen. Wenn jemand für sein Leben verletzt wird, darfst du dein Konto lebenslang pfänden - selbst, wenn du nicht Schuld bist (Fahren ohne Versicherungsschutz) 🥲.
Überleg dir den Spaß also gut
-
Servus,
wenn du in mehr Leistung investierst, solltest du definitiv auch in die Verstärkung deiner Motorkomponenten investieren. Ich bin mir sicher, dass das Ganze erst einmal funktionieren wird - die Frage ist, wie lange. Mein 60er Allday hatte das normale 4 Gang-Getriebe innerhalb weniger 1.000 km zerstört. Kugeln sind gebrochen und die Abtriebswelle war durch.
Ich persönlich würde dir empfehlen, dass du das MZA 5 Gang-Getriebe recht fix austauschst. Es kann durch einen Defekt auch immer mehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Wenn dir ein qualitatives 5 Gang-Getriebe zu teuer ist, solltest du auch den Predator demontieren. Tuning ist einfach nicht günstig. Der Verschleiß erhöht sich und du solltest rundum verstärken.
Kurz gesagt die folgenden 2 Optionen:
- Geld in die Hand nehmen und dein Moped vernünftig auf die Leistung auslegen- Auf Originalkomponenten umbauen
Lieber Gruß
-
Gibt es ein Update?
-
Moin allerseits, ich habe mit ein neues moped aufgebaut mit einer Kastenschwinge und offene kette was nicht eingetragen ist und meine Frage lautet ob jemand schon Erfahrung hat was die Polizei tut wenn die mich anhalten ist es einfach nur zurückbauen oder kommen da andere strafen auf mich zu? LG Jannis
Servus Jannis,
das kann ganz unterschiedlich verlaufen. Geht los von Verwarnung und Rückbau - über höhere Geldstrafen- ... Ganz besonders blöd wird es, wenn du damit in einen Unfall verwickelt wirst. Kommt jemand zu schaden und es wird festgestellt, dass du das Zeug so drinne hast (auch wenn es nicht zum Unfall beigetragen hat), wird sich deine Versicherung den Schaden zurückholen. Der Grund: Fahren ohne Versicherungsschutz. Ist jemand im Anschluss querschnittsgelähmt... Naja, du weißt schon - finanziell gehört dein Leben dann ihm.Kurz also: Hol dir das Zeug mit Gutachten, lass es für ein paar schmale Taler eintragen und sei diese Kopfschmerzen los

-
So Freunde ich bin eher neuer in der Szene und habe dementsprechend wenig Erfahrung,meine Frage ist: wen ich einen Lt 60 pro zylinder mit pz vm22 vergasser und lt aoa 2.5 auspuff setup baue was muss ich noch ändern den der typ bei lt hier im video sagt das ich noch Ritzel ändern muss also könntet ihr mir helfen welche übersetzung ich hinten am Rad und vorne am Motor fahren sollte?
Danke für jede Antwort✌️
Hi, falls es noch nicht gelöst wurde: Durch den Zylinder in Kombination mit deinen Komponenten verschiebt sich dein nutzbares Drehzahlband und wird dazu noch schmäler. Somit solltest du auf jeden Fall ein 14er oder 13er Ritzel fahren. Möchtest du besonders gute Fahrbarkeit, kann man noch über ein 5 Gang-Getriebe nachdenken. Da könnte ich dir ggf. die optimale Abstufung und Übersetzung per Software berechnen.
Lieber Gruß
-
Bin grad meine Schwalbe am aufbauen. Hab ne vape drinne, nen pz allday 60 mit cnc Buchse nen vm22 auch von pz, nen zt pilzluftfilter und nen reso in ori Optik mit 32er Krümmer vom Kollegen. Kriege den einfach nicht abgestimmt. Manchmal springt der an läuft so 2-5 Sekunden und geht aus: Kerze nass. Hab schon runter gedüst, Nadel magerer gestellt und luftgemisch getestet, Zündung gelasert und ne andere Kerze probiert. Bringt alles Nix. Hatte die eben so 5 Minuten am laufen gehabt und bin so 200 Meter gefahren, bis die wieder aus ging. Durch anrollen konnte ich die die 200 Meter wieder zurück bewegen aber jetzt schon wieder das gleiche, Kerze nass. Weiß inzwischen nicht mehr weiter, hoffe einer kann helfen.
Achja, der PZ Allday... Fahre dasselbe Setup und habe wirklich sehr viel Zeit mit dem Abstimmen verbringen müssen, bis er vernünftig lief (tut er mittlerweile)... Meine Erfahrung war, dass das Ganze wirklich komplett mit dem Vergaser gelöst werden muss. Also... Zuerst mal im Standgas- und Teillastbereich dafür sorgen, dass der Zylinder mal überhaupt Gas annimmt. Da hilft dir das Variieren der Teillastnadelhöhe, das Prüfen des Schwimmerstands, und natürlich das Einstellen an der Standgas- und der Gemischschraube.
Wenn das Ding einigermaßen läuft, musst du deine Hauptdüse richtig auswählen. PZ gibt dahingehend was vor. Die probierst du mal und führst eine Vollgasfahrt durch. Heißt konkret... Moped warm fahren, Landstraße und Vollgas. Gerne mal für ne gewise Zeit (ohne dass er natürlich klemmt). Vor dem nächsten Parkplatz ziehst du deine Kupplung und machst den Motor aus. Der sollte nicht mehr in niedrigerer Drehzahl drehen, weil dein Kerzenbild sonst keine Aussagekraft mehr hat!Nach dem anhalten schraubst du die Zündkerze sofort raus (Achtung heiß) und siehst, ob deine Hauptdüse zu groß oder zu klein ist. Dasselbe machst du so lange, bis dein Kerzenbild stimmt!
Im Anschluss geht es an die Feinabstimmung vom Standgas- und vom Teillastbereich. Das geht dann über die oben genannten Faktoren.Viel Erfolg
