Beiträge von dad401

    Hallo,


    heute wollte ich eigentlich die Schaltung und Kupplung etwas besser einstellen.


    Probleme waren (sind):

    - Kupplung trennt gut, aber beim Ziehen der Kupplung hört man aus dem Motor so eine Art "Leiergeräusch"

    - 1. Gang geht nicht so gut rein (am besten wenn man leicht anfährt), aber auf der anderen Seite kam ich oft in den "Leerlauf" zw. 2. und 3. Gang


    Da ich eh einen Ölwechsel vorhatte, habe ich den Deckel abgenommen und den Kupplungskorb abgeschraubt um auch hier nochmal das Spiel zu messen und alles zu prüfen. Das Kupplungspaket ging recht schwer raus und rein, dass habe ich durch leichtes Feilen der Beläge behoben. Soweit sah alles gut aus. Anlaufscheibe, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe (1,2mm) und dann das Paket. Mit Messlehre und Messschieber kommt das Spiel mit 0,35mm ganz gut hin.

    Danach habe ich die Kupplung eingestellt - Schraube am Drehgriff nahezu rein, die Kupplung auf Zug eingestellt, der Hebel ist bei 90 Grad - dann 3/4 Umdrehung zurück und nun am Griff die 2-3mm feinjustiert.

    Wenn ich die Kupplung ziehe, kann ich die Druckplatte mit Kraft per Hand drehen, ohne Kupplung nicht. Scheint also zu passen.


    Die Schaltung habe ich nach 2Radgeber mit der Methode "lockere Gabel am Ziehkeil" voreingestellt. Noch ein wenig nachgestellt und die Gänge gingen ganz gut rein.

    Die Schaltwalze hat kein Spiel, der Sprengring sitzt wo er soll.

    Seitendeckel wieder angebaut, Öl aufgefüllt.


    Das Problem ist aber leider nicht beseitigt. Habe den Motor gestartet.

    1. Die Kupplung macht immer noch ein "Leiergeräusch" wenn man sie zieht - wenn auch nicht mehr so stark wie vorher

    2. wenn ich in den 2. oder 3. Gang schalte und Gas gebe (Rad in der Luft), dann klacket/wackelt der ganze Motor, als ob da eine Unwucht drinnen ist - was ist dann nun? Alles kaputtrepariert? Hab dann ausgemacht, weil es nicht so gut klang / Schäden vermeiden.


    Habe danach die Schaltung nochmals versucht mit der 46,6mm Methode zu verstellen - aber der eingeführte Bolzen steht so 1mm vorher raus (47,6?) - auch wenn ich Druck ausübe.

    Wenn ich die Stellschraube ändere, dann verschiebt sich der Bolzen irgendwie nur minimal. Irgendwie ist da der Wurm drin.


    Also Hauptproblem ist erstmal Nummer 2. Was würdet ihr vorschlagen/was soll ich erneut prüfen? Der Seitendeckel muss sicher nochmal runter.


    PS:

    Der Motor (war) ein werksneuer MZA Motor - hat jetzt so 6.000km drauf.

    Nachdem mein S51 - Projekt nun mehr oder weniger beendet ist, also endlich fahrtauglich und sicher ist,

    fiel mir am Rahmenfuß des MZA-Nachbaurahmens dieser Abplatzer

    auf.



    Heute beim Putzen fiel es mir auch dort auf. Es k*tzt mich an - bekommen die nicht mal den Rahmen gescheit gepulvert? Meine Originalrahmen, die ich pulvern lassen habe, sind halten da länger :-((



    Muss ich mir jetzt auch was einfallen lassen. Grundierspray und Lackspray hab ich da - aber ob sich das nicht weiterfrisst?

    Jetzt darf man schon NEUE Rahmen zum Pulver/Lacker bringen, bevor man die einbaut :dash:

    Bei der S51 ist es vielleicht etwas umständlich an die Luftpumpe ranzukommen, aber man soll es kaum glauben, da passt eine ins sitzbankblech.

    Bei neuen Sitzbänken geht das aber nicht mehr (so einfach). Da muss man extra Halter an die Sitzbank schrauben - aber ja, dafür hat man dann eine Luftpumpe dabei. Und immer wenn man die dabei hat, passiert nix ;)


    Meine Erfahrung K36/1:

    2 Mopeds je ca. 5.000 km - ca. 6 jahre (Wenigfahrer) - 0 Reifenschäden. Ab und an auch mal Feldwege mit spitzen Steinen etc. Hab die eher wegen zu hohem Alter getauscht.

    Hab ich jetzt auch gemacht. Ging mit einer kleinen Trennscheibe und anschließenden Feilen ganz gut.

    Dann auch noch festgestellt, dass das eine Ende vom Bügel auch noch leicht breiter war, als das Andere :dash:


    Letztlich passt es nun, aber wieder 30min zur Bearbeitung von Nachbauschrott investiert. Hätte gleich das Komplett-Set mit den Bügeln nehmen sollen.