Beiträge von Lory

    Kann nur etwas Ähnliches erzählen - mit einem gebrauchten Auto, vor langer Zeit. Da gab's allerdings einen KV!


    Als sich rausstellte, dass die Karre, wie angepriesen und verkauft, keinen KAT hatte, wollte ich sie rückgeben. Der Verkäufer (gewerblich) wusste das tatsächlich nicht, somit war ne Argumentation nach StGB schwierig.
    BGB 444 hingegen griff. Aber egal, der wollte sie auch sofort rücknehmen, weigerte sich aber, für die mir entstandenen Kosten - z.B. Steuer für den Zeitraum, Restsprit im Tank den er ja nun mit der Karre dazu bekam - geradezustehen.


    Ein Satz, dass sich mein Anwalt in spätestens 30min bei ihm melden würde, genügte. Hatte zwar keinen, aber das wusste der ja nicht. Zumal war's Kleinstadt, da muss so ein Händler mehr auf seinen Ruf achten als eine Großstadtklitsche.


    Hier tät ich das wie gesagt so machen:
    -> Zuallererst versuchen, einen KV nachträglich mit nem triftigen Grund zu bekommen. Weigert er sich, gleich Blau/Weiss und den Zeugen rufen.
    Tut er es, ist die Position zur Rückgabe auch rechtlich erheblich gestärkt. Dann sofort nach Unterzeichnung und Aushändigung eine Rückgabe verlangen. Verweigert er das, dann kann man mit StGB/Pullizei/Anwalt kommen und die Geschütze Betrug, Urkundenfälschung, arglistige Täuschung auffahren.

    Versuch erstmal, dem Typen nachträglich einen Kaufvertrag aus den Rippen zu leiern. Denk dir einen Grund aus falls er blöd fragt.


    Weigert er sich, weißte Bescheid.

    Weft Kot auf mich, denn ich grabe diese Leiche aus.


    Aus aktuellem Anlass - Ausgelutschter Zylinder und das obligatorische Kolbenrasseln - da muss man testen, ob die Bleiersatzfetischisten der beabsichtigten Wirkung zu Recht Zuspruch gewähren.


    Fazit: Ja, Bleiersatz tut etwas - er reißt ein Loch in die Geldbörse.


    Mehr tut er nicht. Das Kölbchen rasselt weiter munter und ungehemmt vor sich hin. Egal welche Dosierung.


    Schade um's Geld. Finger weg. Sinn- und Nutzlos.


    Kasten Bier oder'n Kilo Kaffee wäre die bessere Investition gewesen. Fraglos.

    "grobe Übersicht" / "- nicht immer -" / "erster Überblick" ... sogar 3x ...


    Detailliertere Infos zu den einzelnen B findet man sehr oft in Radfahrer-Tourenforen, für die ist das ja noch viel wichtiger als für uns, die im Notfall eben doch mal schnell drüberknattern können.


    Sicherheit bietet folgendes Konzept:
    Alle zuständigen Behörden anschreiben und die Daten mittels einer Datenbank auswerten und regelmäßig aktualisieren.
    Ich könnte mir vorstellen, dies als Dienstleistung - bezahlpflichtig - zu tun. Und zwar nur so - denn es ist ein Riesenaufwand. Mir is klar, dass alle immer alles sofort und gratis wollen, lieber Andere die Arbeit machen lassen und davon kostenlos profitieren möchten (eingeimpfte "Geiz ist Geil -Mentalität") - nur... keine Feier ohne Geier ;)
    Allerdings gibt es so ein Konzept bereits. TomTom kann sowas partiell.


    Die Alternative:
    Openstreetmap / Velomap -> https://www.velomap.org/de/
    Das funktioniert aber auch nur, wenn jemand betreffenden Abschnitt bereits händisch getaggt hat - OSM halt


    Ich selbst benutze - mit einem entsprechend getunten Möppi-Profil die App "Navigator", ebenfalls Openstreetmap (bezahlfrei) bzw. TomTom (zahlpflichtig). Funktioniert bisher ganz gut - bis auf einmal, als es mich durch den Wald schickte und die S51 blubbernd vor einem 5m hohen, steilen Sandabhang stand. Das Navi meinte aber eigentlich den kaum sichtbaren Waldweg, der letzten Endes doch wieder Anschluss an die Hauptstrasse gab. Beeindruckend...

    Ich benutze für die Vorausplanung als grobe Übersicht gern die Liste der Bundesstraßen in Deutschland in der Wikipedia.


    Dort ist recht oft - nicht immer - erwähnt, welche Teilabschnitte Kraftfahrstraße sind, so ist die Liste relativ hilfreich für den ersten Überblick.


    Im Text der jeweiligen (B) einfach mit STRG-F und Schlagwort "Kraftfahrstrasse" bzw "Kraftfahrstraße" suchen, dann kommt man schnell an die betreffenden Infos.

    So. Logo neigen Menschen vor allem dazu, sich anonym in Foren auszukotzen, falls irgendwas nicht so läuft wie sie denken, dass es laufen müsste. Anstatt mit den Betroffenen direkt zu kommunizieren.
    Ich erlebe es selbst in meinem Beruf - wir vermitteln - öfter, dass Kunden jede Warnung in den Wind schlagen, dass sie nichts aus ihrer notwendigen Dokumentation lesen - trotz Hinweis, und dann, nachdem sie abgezockt wurden, zu uns angelaufen kommen und versuchen, uns für ihr eigenes Fehlverhalten verantwortlich machen - obwohl wir nichts dafür können, dass sie zum Hören und Lesen zu faul/dumm sind. Wir leisten Prävention, wir helfen, trotzdem werden wir angepinkelt von zu faulen, zu feigen "Kunden" ohne Rückgrat.


    Whatever - hier geht's ja um AKF und ich kann bisher nur Positives sagen. Es gibt zuwenig "gutes" Feedback, das kann wohl jeder Händler und Dienstleister bestätigen.


    AKF:
    Bislang hab ich hauptsächlich bei Ostoase geordert. Meine AKF-Bestellung wurde schnell bearbeitet und versandt. Dafür, dass DHL ein Lieferfahrzeug ausfiel und dann die Postbank, wo die Sendung hinging, gestreikt hat - dafür kann AKF nix. Auch DHL kann man nichts vorwerfen. Passiert halt.


    DHL:
    Ich bin der Meinung, hier kommt es immer auf die lokalen Besonderheiten an und auch vor allem, mit WEM man es zu tun hat, also der Person "Lieferant" selbst. DHL ist bei uns wirklich perfekt, Hermes auch okay. Woran liegt das? Weil ich - was andere scheinbar nicht tun - mit "meinen" Boten, die manchmal leider wechseln, immer auf "Du" bin. Das sind nämlich, schau einer an, auch Menschen.
    1. Haben wir hier eine recht gute Nachbarschaft, d.h. nehmen uns Pakete gegenseitig an.
    2. Erlauben es meine Arbeitszeiten oft, dass ich den Boten auch mal mit der Simme entgegenknattere (sie suche) und das Zeug direkt aus dem Lieferfahrzeug hole. Das freut die, dann müssen die weniger laufen, klingeln und warten, blöd parken und und und. Dazu einfach nett und freundlich sein, auch mal "Dankeschön" sagen und sich'n guten Tag wünschen. Wie gesagt, das sind Menschen wie du und ich auch. Also behandelt sie auch so und schon ist alles einfacher.
    3. Haben wir Absprachen. Ich bin nicht daheim, die Nachbarn auch nicht? Kein Problem - Du lädst das Paket einfach in der Filiale/dem Shop ab und ich hol's mir dann. Notiz in den Briefkasten, gut is. Kein Stress mit Zweitzustellung und wieder nicht da bla bla bla.
    4. Habe ich mit 2 und 3 prima "Ausreden", mit der Simme rumzuschüsseln ;)

    Na, bei uns sind die Nachbarn schon sehr aufmerksam, besonders die mit leichtem Schlaf. Sog. "Blockwarte" haben neben pedantischer Nerverei eben auch ihre guten Seiten.
    Neulich hat ein Besoffener Nachts um 1:30 direkt vor der Haustür ein dort geparktes Möp umgeschmissen. Das hat schon genügt, dass meine Mitbewohner hier am Fenster standen und die Bullen gerufen haben, die auch 5 Min später da waren und dem Suffi gut auf's Dach gestiegen sind.
    Wirklich, Nachbarschaft hilft schon viel - was in Berlin manchmal in der Tat schwierig sein kann. Darum sollte man sich da im Vorfeld auch aktiv drum kümmern - um ein gutes Verhältnis statt Anonymität.
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    Klauen um zu Fahren machen die wohl kaum - da werden die Einzelteile verscheuert.

    So viele in Berlin - und viele Meldungen aus dem z.B. Schwalbennest stehen hier erst garnicht.
    Was will man da tun? Eigentlich hilft da doch nur gute Nachbarschaft und ne AA drin - bei uns bekommen das sofort alle mit. Nachbarn mit sehr leichtem Schlaf habe ich zum Glück auch.
    Dazu hängt bei mir ein Schwert neben der Balkontür, viel Erfahrung in der Benutzung desselben ist auch vorhanden, und wenn die AA losgeht, bin ich mit dem Ding in der Hand in 5-10 Sekunden über's Geländer gesprungen.
    Mag sich harsch anhören - doch leider besteht in so einem Fall keine andere Wahl - wer willentlich Böses tut, muss damit rechnen, böse behandelt zu werden. Meiner Meinung nach werden solche, wenn man sie denn erwischt, einfach zu kuschelweich behandelt - was sie immer zum Weitermachen animiert.
    "Ja Herr Wachtmeister - Notwehr - die wollten mich bestehlen und haben mich angegriffen"
    Und ja, mir gefällt die mittelalterliche Regelung für Diebe sehr gut. Flossen ab. Wer keine hat, kann nicht mehr Stehlen. Gut so.