Beiträge von ElektroZwiebel

    Das hab ich in der Anleitung anders verstanden. Bei hohen Drehzahlen liegen bei 80% Wirkungsgrad noch ca. 48W ( 60*0,8) an (plus den kleinen Anteil an zusätzlicher DC Leistung aus dem 4-Pol-Regler der 21W Spule).


    Und selbst wenn in den niedrigen Drehzahlen nur 30W DC geliefert würden, puffert die Batterie diesen Betrieb 2,5 Stunden ab.


    Selbst im Stadtverkehr soll es meiner Meinung nach nie zu Betriebszuständen kommen, in denen die Batterie nie geladen wird. Zumal man im Stadtverkehr wohl kaum mit Fernlicht unterwegs ist. Das Abblendlicht hat ja sogar nur 24W.

    Ja klar ist das der AC Betrieb, den ich oben beschrieben habe. Das ist der momentan Zustand.


    Diesen will ich ja ändern, auf das Schema welches ich in der Tabelle aufgeführt habe.


    Ich werde es nach meinem Schema umbauen und testen/messen. Allerdings wir sich das ganze Vorhaben in Richtung April verschieben. Vielleicht hab ich bis dahin ja ein Einsehen :dash:


    Ich verstehe die Einwände und klar, wenn die Grundplatte einmal draußen ist, wäre es ein leichtes beide Spulen umzulöten. 10€ mehr für einen zweiten Brückengleichrichter sind mir prinzipiell auch egal.

    Mich interessiert es aber, ob es auch so funktioniert, rein rechnerisch würde ich behaupten JA.

    40W+x-36W≥0 für x≥-4W


    Das 5W Rücklicht hängt doch auch im AC Kreislauf.

    Das Argument mit dem Batterie betrieben Bremslicht würde einen zuverlässigen Bremslichtschalter bedingen.

    Dieser ist natürlich schon auf außenliegenden Bremslichtschalter umgebaut, aber auch dieser funktioniert leider nicht zuverlässig. :doofy:



    Ob ich eine Allstromzange zur Verfügung habe weiß ich nicht, aber bei den Strömen von denen wir hier sprechen sollte jedes Multimeter ausreichend sein für die Strommessung.

    Ein Labornetzteil für die Erfassung der realen Leistungswerte des Scheinwerfers ist auf jeden Fall vorhanden.

    Die Rechnung sieht nach meinem Verstandnis so aus:


    BauteilVerbraucher DC Verbraucher ACErzeuger DCErzeuger AC
    Scheinwerfermax. 36W///
    Rücklicht/5W//
    Bremslicht/21W temporär//
    Blinker42W temporär///
    6V 35W potentialfreier 12V Betrieb//min. 40W ehr mehr im Fahrbetrieb/
    6V 21W nicht potentialfrei 12V Betrieb//ca. 10Wca. 25W
    Batterie als Puffer (z.B. 1,2Ah)////
    Summemax. 78W26W50-60W25W


    Damit ergibt sich für mich im reinen Batteriebetrieb (Motor aus) bei dauerhaft eingeschalteten Blinkern und Fernlicht eine Batterielaufzeit von etwa ±10 Minuten. Dieser Fall tritt in der Praxis eigentlich nicht auf – außer ich stelle das Moped mit eingeschalteter Zündung ab und habe die Blinker falsch verdrahtet.

    Ich sehe es so, dass mir in meiner Konfiguration etwa 50–60 W DC-Leistung zur Verfügung stehen, denen ein maximaler Dauerverbrauch von 36 W gegenübersteht.

    Das System wird zusätzlich durch die Batterie gepuffert. Somit habe ich einen Leistungsüberschuss von etwa 40–60 %. (Das entspricht allerdings nicht dem in der Anleitung von Duo78 empfohlenen Leistungsüberschuss von 100 %.)

    Der AC-Kreis versorgt weiterhin Rück- und Bremslicht.

    Ich bin mir nicht mehr sicher wie ich das damals verschaltet habe.

    Ich meine ich habe den AC/DC Regler der Lichtspule als Regler für die Frontbirne (12v 35/35 Bilux) verwendet.

    Die 6V 21W Spule mit AC/DC Regler war dann für das Rücklicht/Bremslicht und Batterie zuständig. Das hat auch funktioniert in Kombination mit einer 12v 1,2Ah Batterie (oder waren es nur 0,8Ah???) für die Blinker.


    Mein Plan wäre also die 35W Spule potentialfrei mit Brückengleichrichter zu betreiben und damit die Batterie zu laden, an der dann der LED Scheinwerfer hängt.

    Der AC/DC Regler würde dann parallel an der Batterie angeschlossen bleiben und ein wenig unterstützen.


    Die saubere Lösung wäre selbstverständlich das komplette umrüsten auf DC. Eventuell sogar mit Spulentausch um die maximale Leistung herauszuholen, oder mit 12V 42W Spulen die Einsatzdrehzahl runter zu holen.


    Geht aber darum was Low Budget möglich ist :teufel:

    Glaubt einem ja keiner in der Gruppe, dass man mit einer DDR E-Zündung und minimalem Geldeinsatz einen LED Scheinwerfer fährt. :undwech:



    ckich


    Ich glaube du hast meine Antworten allesamt missverstanden.


    Ließ dir einfach nochmal meine Fragen und Antworten durch.




    Ich bin auch Ingenieur und verstehe ein wenig von Elektrik, auch wenn das nicht mein Fachgebiet ist.




    Es war nie die Rede davon, die 35w Spule nicht potentialfrei zu machen. Damit kann ich beide Halbwellen nutzen und bekomme selbst mit Verlusten an die 40W??? DC aus dem Brückengleichrichter. Was meiner Auffassung nach reichen sollte für den Scheinwerfer Betrieb. Der AC/DC Wander der 21W Spule unterstützt dann parallel weiter die Batterie.

    ckich: letztendlich läuft es darauf hinaus. (habe die Passage angepasst)


    Jedoch wollte Elektrozwiebel den LED-SW an nur einer Spule mit einem Brückengleichrichter betreiben... DAS funktioniert aber nicht, wie er es denkt.

    Um das klar zu stellen, einen Betrieb ohne Pufferbatterie hatte ich nie in Betracht gezogen.


    Meine Frage zielte ehr darauf ab, ob es ausreichend ist, nur die 35W Spule potentialfrei zu machen und mit dem Brückengleichrichter zu betreiben (der die Batterie lädt und damit den Scheinwerfer betreibt). Oder ob es zwingend notwendig ist, beide verbauten Spulen potentialfrei zu machen und entsprechend zwei Brückengleichrichter zu fahren. (Wie es in der Anleitung beschrieben ist, auf Grund der leistungshungrigen H4)


    Die 21W Spule würde dann parallel mit dem einfachen Regler die Batterie laden, wenn diese nicht potentialfrei gemacht würde.


    An den 10-15€ für einen zweiten Regler und das umlöten soll es nicht scheitern. Wenn das aber nicht nötig ist, dann könnte ich mir das schenken.

    DUO78

    Danke für die ausführliche Antwort.


    Meine Frage war allerdings ehr, ob es für mein Vorhaben reicht nur einen Brückengleichrichter an der 6V 35W Bilux Birne zu verbauen um den LED Scheinwerferbetrieb sicher zu stellen.

    Die 6V 21W Spule würde ich dann weiter mit dem einfachen 4 poligen Regler betreiben.


    Also 35W Bilux potentialfrei + Brückengleichrichter

    Und 21W Rücklicht/Ladespule + normalen 4 poligen Regler


    Wobei es wahrscheinlich sinnvoller ist, wenn man die Zündung eh draußen hat, gleich beide Spulen umzulöten, oder eine zweite 35W Spule (potentialfrei) einzubauen.


    Ich habe sowohl eine Vape in der einen S51, als auch eine 6V Elektronik Zündung (mit einfachem 12V Umbau) in der anderen S51.

    Hat hier jemand schon Erfahrungen bezüglich der LED-Scheinwerfer in Verbindung mit dem 12V-Missbrauch von DUO78 gemacht?

    Ich bin in meinen Ordnern auf die alte Anleitung „Der 12V-Missbrauch von 6V-Spulen“ gestoßen. Im letzten Abschnitt wird die Sinnhaftigkeit und die Umsetzung eines reinen Batteriebetriebs diskutiert und nur als bedingt sinnvoll eingestuft.


    Moderne LED-Scheinwerfereinsätze (nicht die mit der E9-Kennung), wie dieser von Louis vertriebene Scheinwerfer, verbrauchen laut Datenblatt maximal 36 W (Fernlicht, bei Abblendlicht sogar nur 24 W). (Ja den gibt es auch bei Ostoase und auch bei Ebay)


    Sehe ich das richtig, dass der Umbau einer 6V-35W-Lichtspule (Eventuell sogar bei der 6v-25W Lichtspule) auf Potenzialfreiheit und Brückengleichrichter mehr als ausreichend wäre, um den Betrieb mit einer kleinen Pufferbatterie sicherzustellen?


    Den einfachen Umbau mit 4-poligen 3-€-Gleichrichtern habe ich damals gemacht, die reduzierte Lichtleistung bei geringeren Drehzahlen hat mich allerdings gestört.

    Über die Optik des Scheinwerfers kann man geteilter Meinung sein, aber da ich das Moped dieses Jahr wieder mehr fahren will und vielleicht was zum Basteln haben will, würde dieser Umbau für mich in Frage kommen.

    PS: Wen die Anleitung interessiert, auch wenn das FAQ hier nicht mehr existiert

    https://web.archive.org/web/20…uch%20von%206V-Spulen.pdf

    PPS: Für die Leute die bereits eine Vape haben, diese aber auf DC umbauen wollen
    https://web.archive.org/web/20…tachments/VAPE_Tuning.pdf

    Wie gesagt ich hab so eine Zündung noch nicht in den Händen gehabt, aber ein Kollege hat so eine verbaut und da will ich den Kondensator nach außen legen.


    Kurz um, kann man den Kondensator rausziehen, wenn die Grundplatte noch verbaut ist (polrad natürlich demontiert), muss man den Kondensator überhaupt ausbauen…?

    Wenn er ausgebaut ist, welche Kabel auf der Grundplatte müssen verbunden werden und wovon müssen sie isoliert werden.

    Und nein ich möchte nicht das MZA fertig Kit kaufen, es darf ruhig die bastel Lösung sein.