Beiträge von makersting


    [...]und messe zwischen rot und grün in der einen Richtung knapp 0,6 M-Ohm, in der anderen rund 7,6 M-Ohm - wobei der Messwert mit zunehmender Messdauer geringer wird: ich starte mit rund 8 M-Ohm, nach 10 Sekunden sind es nur noch 7,5 M-Ohm.


    Hallo Tommy,
    so lässt sich die Funktion einer Diode nicht bestimmen, und somit ist diese Messung +/- wertlos. Es kann also durchaus sein, dass die Diode noch in Ordnung ist und der Fehler wo anders steckt. Die meisten Multimeter haben einen Diodenmessbereich, angezeigt wird dann eine Spannung. Messe mal damit und berichte.


    OT: Die Nachbauladeanlagen sind von mäßiger Qualität (elektrische Kontakte sich eher schlecht) und sie haben nicht die elektrischen Werte der originalen LA haben. Daher werden Stromstärken nicht korrekt eingehalten. Wenn es möglich ist, ist es besser die originale Ladeanlage weiter zu verwenden.

    OT: Markus, bitte bleibe sachlich. Wenn das, was ich schreibe, dir nicht gefällt, und du mich deshalb herabwürdigen möchtest, dann schreibe es mir privat und veröffentliche es nicht (für unabsehbar lange Zeit). Denn das verstößt offensichtlich gegen die Forenregel 2.2, gegen den Anstand sowieso. Oder möchtest du so behandelt werden?

    Ich fasse zusammen: Da ist ein Threadstarter, dessen Mopped scheinbar tadellos läuft. Ein Schönwetterfahrzeug dazu. Nun muss er Angst haben, dass sein Motorgehäuse im Ar*** ist, das Polrad eine Unwucht hat und dazu bestimmt noch schlecht magnetisiert ist, und sowieso muss er für >200 Euro eine Vape einbauen. Ist hier genau wie als Frau zur Werkstatt fahren - manche finden immer was zum Aufschwatzen.


    Ocean, lasse das Moped wie es ist. Fängt man mit dem Umgebaue an, handelst du dir die ersten echten Probleme ein. Und die Kohle ist futsch dazu.

    Langsam an! Poste vorsichtshalber erst ein Bild der Zündung ohne Polrad. Und schreibe uns die Nummer der Zündungsgrundplatte sowie die vom Polrad. Wer weiß, was da alles gemacht wurde. Denn ggf. ist das eine 6V-Zündung; dann wäre ein Rückbau auf 6V im Preis billiger als EWR und ELBA neu zu kaufen und dann noch zusätzlich eine neue Zündung/Spulen besorgen zu müssen.

    Wenn elle Leitungen wie vorgesehen angeklemmt worden sind (Hast du das nachgesehen? V.a. ist die Leitung vom Rücklicht richtig angeschlossen.) , dann müssen Nummer gecheckt werden. Welche Nummer hat das Polrad, welche die Grundplatte (ist eingeschlagen). Hiermit vergleichen (ganz unten). Und vor allem: Welche Nummer hat die Ladeanlage. Vergtleichen kannst du dann hier (vierter Post).

    Rechter Seitendeckel ab, und die Farbe des Polrads verräts: rot = Elektronik, schwarz = Unterbrecher. Dann schreibst du noch die Nummer des Polrads auf. Soweit ich weiß, ist außen aufgedruckt. Das soll erstmal reichen.

    Ich weiß nicht genau, ob die SR50/1 in Sachen Kupplung anders ist, aber für gewöhnlich muss SAE80/GL3 ins Getriebe. Scheinbar funktionieren einige wenige GL4-Öle auch, z.B. Liqui Moly (zumindest in meinem M541). Darüber gibts genug Threads mit entsprechendem Streit zum Thema. SAE20-50 würde ich besser nicht nehmen (auch weil die Karre dann eher anfängt Öl zu siffen).

    Da hast du mich missverstanden. Nicht das Gewinde ausbohren, sondern nur den Kopf ausbohren bis er abfällt. Deswegen die Bohrergröße einen Tick größer wählen, als den Gewindedurchmesser.


    Edit:
    Ich habe bei meiner Empfehlung auch die vermutlichen Fähigkeiten des Threadstarters mit einbezogen. Wer die im Bild gezeigte Schraube nicht mit einem Schraubendreher rausbekommt, hat noch nicht viel Erfahrung. Daher die Warnung vor dem spröden Linksausdreher und der Vergleich zum Gewindebohrer. Das geübte Hand mit Letzterem umgehen kann, hatte ich nicht in Abrede gestellt. Nur wette ich, dass fast jedem irgendwann mal so ein Teil abgebrochen ist. Ab dann weiß man, wie viel Kraft man höchstens aufwenden darf. Beim Linksausdreher führt diese Erfahrung zu einer mittleren Katastrophe.



    Sorry, Doppelpost. Ich nahm an, ich editierte meinen alten Post...

    Also ich kann Rausbohren wärmstens empfehlen. Mit einem 6,5er oder 7er Bohrer Das geht schnell erledigt. Evtl. mit 4mm leicht vorbohren, um Führung zu geben. Ist der Kopf ab und das Gewinde entlastet, lässt sich der Rest der Schraube mit der Spitzzange erstaunlich leicht rausdrehen.


    Was ich aus Erfahrung wirklich lassen würde, wäre der Linkrausdreher. Das Zeug, aus dem die gemacht sind, ist so gehärtet, dass es leicht bricht (wie eine Gewindebohrer). Wenn er abbricht hast du erst wirklich ein Problem. Das kann man dann nicht mehr ausbohren.


    Auch von Schlägen auf die Schraube halte ich nicht viel. Die Schraube sitzt in Alu, dies verformt sich schneller als einem lieb ist. Ähnliches gilt für Schlagschrauber. Mir ist ein Motordeckel untergekommen, der mit so einem Gerät gelöst worden ist. Um die Gewinde waren Risse im Alu. Der Deckel war für die Tonne. Allerdings hat da jemand viel zu derbe auf den Schlagschrauber gekloppt.


    Das einzige was ich mir auch, wie Luftspalter schrieb, alternativ vorstellen könnte, wäre die Schraube zu erwärmen. Manchmal hilft das, allerdings weiß ich auch nicht, ob das bei den Alugewinden so eine gute Idee ist. Denn meines Wissens nach ändern ab 300^C Alulegierungen ihr Gefüge.


    Kurzum: Rausbohren. Braucht kein Spezialwerkzeug und geht in 5 Minuten. Wer das einmal gemacht hat, macht es nie wieder anders.


    Früher habe ich die Motorschrauben auch mal durch Imbus ersetzt. Edelstahl auch noch. Katastrophe. Edelstahl lässt die Alugewinde korrodieren. Beim Rausdrehen so einer Schraube wundert man sich dann, warum Teils des Alugewindes mit rauskommen. Und wie Carpediem schon schrieb, Imbus setzt sich mit Dreck zu, und Imbus ist schneller überdreht als man meint. Scheiße aussehen tut es auch noch.
    Inzwischen habe ich nur noch Schlitzschrauben am Motor. Mit dem richtigen Schraubendreher und richtiger Verwendung dessen, ist das gar nicht so schlecht.