Beiträge von Old_Schooler

    Also ich hab das Thema Vierkanalzylinder auch durch, sowohl beim 60er als auch beim 70er Motor. Ich hatte genau die gleichen Probleme wie du. Untenrum überfettet der Zylinder, nach kurzer Standzeit springt er nur noch mit Vollgas an (mit tuckern) und man muss erstmal den Verbinder zum Luftfilter entfernen um das Gemisch abzumagern, damit die Simme normal läuft. Wenn man dann wieder den Verbinder draufsteckt läuft sie normal immer mit leichter Tendenz zum absaufen. Man hat förmlich das gefühl, der Zylinder würde mit Sprit volllaufen.
    Alles was ich unternommen habe, hat an diesem Problem nichts verändert: HD verändert von zu fett bis zu mager, komplettes Set für BVF gekauft, Gemischschraube rein-raus, Nadel hoch-runter, Luftfilter geändert, FiLu gekauft, zersägt, neu zusammen, Auspuff diverse Modifikationen bis hin zum ZT-Reso. Vergaser durchprobiert von 16-20mm, von Arreche über BVF 19 bis RVFK. Je größer der Vergaser, desto schlimmer wurde es.
    Ich wollte ihn schon wieder runter machen :cursing: .
    Bis ich dann einen stinknormalen Bing-Vergaser mit restlichem Stino-Setup drangehangen hab. Das hats gebracht. :thumbup: Seitdem läuft der MZA 60-4 sehr alltagstauglich und vor allem Leise, zieht super von unten raus und hat einfach einen astreinen Anzug. Spitze ist mit dem 15er Ritzel 75 km/h auf der Geraden. wenn man wollte könnte man bestimmt ein 16er Ritzel fahren und würde dann vielleicht an der 80 kratzen. Aber mir ging es um mehr Kraft aus dem Keller, gerade mit Sozius und/oder Ladung im mittelhessischen Gebirge. Und ich kann sagen, ich hab einige Zylinder durch: Normalen 50er Ori, 50/2 Steuerzeiten, 50/4, und eben den MZA 60/4. Und ich muss sagen, entgegen der herrschenden Meinung war das bisher der EINZIGE Zylinder, der keine Drehzahlsau aus der Kiste gemacht hat und der mit sonstigen Stinosetup wirklich spürbare und vor allem alltagstaugliche Mehrleistung gebracht hat.
    Ich denke es liegt daran, dass der Bing im Standgas und Teillastbereich einfach etwas magerer läuft als die anderen Vergaser (Vermutung) ?(


    Sicher:

    • man könnte mehr rausholen, mit Vergaser Auspuff und Luffi
    • man könnte intensiver versuchen den Vergaser irgendwie doch einzustellen
    • man könnte versuchen höhere Endgeschwindigkeiten zu erreichen
    • es gibt hochwertigere Zylinder
    • es gibt leistungsstärkere Zylinder

    Aber für mich ist der MZA 60/4er in dieser Abstimmung TOP.
    Viele Grüße
    Nasenkolben

    Tja, leider mal wieder eins von dem Mopeds wo das, was mit dem Kopf aufgebaut wurde dann mit dem Arsch umgerissen wird...
    Riesen Aufwand mit der Lackiererei, viel Bling Bling und dann wird dran rumgebogen und gesägt. Warum nur?


    Grüße
    Nasenkolben

    Servus Leutz
    Ich stehe vor der Problematik, wie man die relativ großen und unförmigen Tankaufkleber für die S53 wohl am besten anbringt.

    Bei den bisherigen Versuchen ergaben sich immer irgendwo Luftblasen oder Geknitter. Diese Aufkleber sind nicht wie die sonst Üblichen aus recht dicker Folie, sondern aus einer hauchdünnen Alufolie (oder so was). Ungefähr wie Rettungsdecke. Lässt sich beschissen verarbeiten, speziell am unteren "Zacken". Und wenn man auf eine Stelle 3x mit Fettfingern draufgedupst hat, dann klebt sie nicht mehr.
    Ich habe gedacht, es gibt doch diese Technik mit Spüliwasser wie man Tönungsfolie auf Autoscheiben anbringt. Ob das wohl geht? Oder hat einer einen Tip für mich?


    Viele Grüße
    Nasenkolben.

    Nacharbeiten hiess einen passenden Dorn gedreht und dann aufgespannt und 1/10 abgedreht.
    Nee, ich kann nur sagen dass das Steuerteil definitiv defekt war (in 2 Mopeds getestet). Nach Austausch dessen und des Gebers liefs aber immer noch nicht zuverlässig. Hab dann den Rest auch gewechselt (Zündspule & Ladespule) und dann gings. Mein Favorit als weitere Fehlerquelle war aber die Zündspule.

    Hatte ich alles direkt da bestellt, die liefern auch an Privatpersonen. Allerdings ist auf der Grundplatte noch nicht dieser seitliche Zacken zum Verstellen der Zündung. Den hab ich immer von einer alten abgehebelt und dann drangenietet (die Löcher sind da). Bei einer Grundplatte musste ich etwas nacharbeiten weil die ca. 1/10mm zu dick im Durchmesser war. Allerdings ist die da ja auch 10€ billiger als im Handel. Die Pauschale von 10€ wird wohl immer fällig, daher wärs es wohl gut gleich mehrere Sachen (oder mit mehreren Personen) zu bestellen.



    Grüße,
    Nasenkolben

    So, die Fuhre bewegt sich wieder. Ich glaube ich habe den Übeltäter gefunden:
    Ich hatte eine Grundplatte, Aufschrift "Plitz Fahrzeugelektrik". Die Ladespule ist sehr dick und mit geleimter Schnur umwickelt.








    Bei einem bekannten Händler liest man dazu:


    Hinweis: Die Ladespule dieser Grundplatte erzeugt


    eine höhere Spannung. Bei Verwendung einer 6V Zündspule kann es dazu


    kommen, dass zuviel Strom fließt. Dadurch wird das Modul überlastet und


    kann "durchbrennen". Abhilfe schafft hier die Verwendung einer 12V Zündspule (Bestell-Nr.: 10001851) und/oder ein Steuerteil ohne Einstellung.




    Habe neben dem geber nun auch eine Ladespule aus Thalheim und eine neue EMZA Zündspule:



    Und seitdem läufts ohne Probleme.


    Viele Grüße


    Nasenkolben

    Schau doch mal ob du so eine Grundplatte mit einer Ladespule hast, die dick mit geleimter Schnur umwickelt ist.
    So wie diese hier, Aufschrift "Plitz Fahrzeugelektrik"



    Die mache ich für den TOD meines Steuerteiles verantwortlich.


    Bei einem bekannten Händler liest man dazu:
    Hinweis: Die Ladespule dieser Grundplatte erzeugt
    eine höhere Spannung. Bei Verwendung einer 6V Zündspule kann es dazu
    kommen, dass zuviel Strom fließt. Dadurch wird das Modul überlastet und
    kann "durchbrennen".
    Abhilfe schafft hier die Verwendung einer 12V Zündspule (Bestell-Nr.: 10001851) und/oder ein Steuerteil ohne Einstellung.


    Ich habe nun ein schwarzes Geberteil und eine Ladespule aus Thalheim, sehen aus wie hier:

    Und seitdem läufts ohne Probleme.
    Viele Grüße
    Nasenkolben