Beiträge von kurzer

    schwachsinn hin oder her, eine neue kupplung hat bei mir auch nie gerutscht. aber ich war auch zu geizig und faul, mir alle halbe jahr die kupplung neu zu machen. und zu meiner zeit gab es noch keine 63er zylinder.
    einfach mal ausprobieren und nicht nur alles anzweifeln, was nicht auf dem eigenen mist gewachsen ist. machmal kann man sich das eigene leben so leicht verschönern, statt irgendwo auf streit zu sinnen, der keinem was bringt.
    immerhin muss bei diesem umbau niemand auch nur ein ersatzteil zerstören. es geht nur ein stück stahlplatte und etwas arbeitszeit drauf. falls es nicht funktionieren würde, kann jeder zurückrüsten und dann hier von mir aus rumflamen, was das zeug hält.

    ich fahre seit dem wochenende beide räder mit schlauchlosen reifen. es ist zwar nicht ganz einfach die luft reinzubringen, aber mit etwas probieren geht das. die radhälften wurden mit silikon abgedichtet und das ventilloch wurde minimal aufgebohrt, damit ein schlauchlosventil rein passt.


    das eine rad hat schon eine ganze saison hinter sich gebracht und hat die luft viel besser gahalten als das andere. leider war der duro reifen ansich sehr viel schwerer als orginal, was sich stark auf den komfort der vordergabel ausgewirkt hat, aber nun hab ich vorn den sehr viel leichteren bridgestone und den duro hinten. das gefällt mir schon viel besser.


    auf asphalt war ohnehin alles top. vor allem mit scheibenbremse muss das gut abgehen, aber auch meine optimierte trommelbremse hat super gut funktioniert.

    statisch auswuchten ist relativ enfach:
    nachdem du alle löcher gebohrt hast, stckst du eine stange ins mittelloch und legst die stange auf einen festen sauberen untergrund. der schwerste teil der druckplatte sollte nun nach unten drehen, zumindest sollte er es versuchen. wenn du ausreichend genau gearbeitet hast, wirst du aber nichts davon feststellen.
    sollte eine stelle wirklich schwerer sein, ein paar feilenstriche setzen und erneut prüfen.


    der rahmenbruch war zwar glimpflich verlaufen, aber doch ein einschneidendes erlebnis. ich fuhr eine wellige stadtstrasse etwa 2km von zuhause, als ich irgendwie das gefühl hatte, das sich der lenker verschiebt. es wurde immer schlimmer, also nach etwa 500m hab ich angehalten und mal genauer geschaut. in der mitte, etwa 5cm hinter dem beginn des batterie-stitzbankblechdinges waren beide seiten von unten kommend gerissen. nur noch die fette obere schweissnaht und irgendwas im inneren haten noch gehalten.
    bin \"natürlich\" noch damit nach hause gefahren, geschoben hab ich oft genug... :D schön weit den hintern nach hinten gesetzt und gaaanz langsam gemacht. zwei rahmen hatte ich zum glück liegen, sowas fand man auch zu ostzeiten öfter mal auf dem schrott.

    da kannste lange warten. es baut keiner mehr trommelbremsen, die unter ählichen bedingungen laufen müssen. wenn du dem artikel in dem anderen thread nicht glaubst, dann hast du das problem, wie schon mehrmal angemerkt, einfach nicht verstanden.
    tatsächlich hat der a. nocken einen echten nachteil: man muss die einbaurichtung beachten.
    ich kann dir aber versichern, dass alle motoräder, die zuletzt mit trommelbremsen gebaut wurden, den bremsnocken auf der linken seite hatten und damit das problem ganz einfach und elegant umgangen sind.


    bei der bearbeitung meines nocken habe ich natürlich versucht, die kurve den gegebenheiten anzupassen. wenn der nocken 90° steht, dann sind beide seiten gleich, genauso wie bei 0°. nur im relevanten kurvenbereich wurde ein wenig abgetragen. aber es stimmt schon, das sollte nicht jeder hobbybastler selber machen. nur etwas mit schleifpapier evt. und in ganz kleinen schritten.

    der hub der backen ist eine bewegung. also eine dynamische veränderung. diese kann ich nicht durch statische massnahmen kompensieren. nur wenn beide backen etwa den gleichen hub machen, wir sich die bremse richtig einlaufen und dann für lange zeit ihren dienst tun.
    am hinterrad funktionier die gleiche bremse übrigens bestens, weil dort der auflaufende backen mehr hub hat.
    natürlich besteht die gefahr, das die die bremsplatte verzieht. die ist immer gegeben. auch im serienzustand, wie du richtig bemerkst. aber jeder plastischen verformung geht eine gewisse elastische verformung voraus. was bei 1mm schon verbogen ist, kann bei 0,2mm locker wieder zurückfedern.


    den asymetrischen nocken zu verteufeln zeigt jedenfalls, dass du das problem nicht verstanden hast. wer also von dir ratschläge annimmt, der ist selbst schuld. insbesondere nachdem ich ihn nun gewarnt hab... :D

    lol, ich hab euch das im anderen thread schon gesagt, viel hilft nicht immer viel.


    für den asymmetrischen nocken gibt es keine alternative. ungleich dicke unterlagen bewirken nur wieder verzug oder einseitige abnutzung. das problem ist, das der ablaufende backen 10% mehr hub vom nocken bekommt. dies kann ich nur verhindern, wenn ich den hub etwa 10% reduziere. wenn ich das richtig im kopf hab, waren das 0,2mm die ab müssen, aber da muss jeder selber rechnen. das da einige schlaumeier, anwesende bewusst nicht ausgenommen, gleich einen ganzen mm abgenommen haben, war von vornherein zum scheitern verurteilt.


    nun solltet ihr euch aber nicht hinstellen und sagen, die idee war dumm. dumm war hier nur die ausführung. man sollte immer versuchen das problem zu verstehen, sonst kann man auch die lösung nicht verstehen.

    ich bin auch nach diesem sommer noch immer sehr zufrieden mit meiner trommelbremse. wie im lösungsansatz... thread beschrieben habe ich:
    asymetrischen nocken (ca 0,2mm)
    gereinigte und gefettete lagerungen
    anderen bremshebel mit mehr weg


    natürlich ist es nervig, immer die sufu rauszuholen. aber wenn nie einer was in diese alten und imho wichtigen threads reinschreibt, dann sind die schnell vergessen. also, wer fragen zur bremse hat, die dort noch nicht besprochen wurden, der sollte das DORT fragen.

    oh, ein ganz schlauer...


    wenn wir schonmal dabei sind worte zu klauben, nicht nur kupfer-, jeder draht hat einen messbaren widerstand. zumindest solange wir uns dem absoluten nullpunkte nicht auf einige grad nähern. und weil ich das nicht nur weiss, sondern sogar gelernt hab, hab ich auch extra für solche schlaumeier \"ETWA 0 ohm\" geschrieben. :biggrin:
    wer also lesen kann, ist wie so oft eindeutig im vorteil. :dma_smile2:


    und damit dieser post nicht völlig sinnfrei ist, hier noch eine hilfreiche info:


    1 ohm wäre definitiv zuviel für die masseleitung
    0,2 kann man dagegen gelten lassen.


    diese messung macht man in 10s und ohne werkzeug. und wer schlau ist, macht sie BEVOR er anfängt irgendwas umzuklemmen oder auszutauschen.