Beiträge von chris78

    Oh, eine Lötstelle ist zwar eine gute Verbindung, aber Löten ist eine steife Verbindung und kann früher oder später durch die Schwingungen und Vibrationen im Fahrzeug brechen. Deswegen werden Fahrzeugkabel eher selten gelötet sondern nur gecrimpt. Schaue dir die originalen Fahrzeugverbindungen sämtlicher Fahrzeuge Ost wie West an.


    ===


    @Das Patrone0901: Meine erste Antwort beinhaltete schon das Meiste der jetzt gegebenen Antworten

    Genauso kannst du argumentieren, dass der Kabelschuh starr ist und das Kabel flexibel - das Kabel kann am Schuh abbrechen.


    Ich repariere seit über 30 jahren so und noch nie, wirklich noch nie ist ein Kabel deshalb gebrochen, oder hat eine Lötstelle versagt.

    Gut gemacht hält das wirklich Jahrzehnte.

    Bevor ein Kabel deshalb bricht, fährst du mit der Simson dreimal zum Schweißen.


    Gegenfrage, wie willst du nen alten Kabelbaum reparieren? Wie willst du Übergangswiderstände und Kontaktprobleme beseitigen?

    Das sind keine Neufahrzeuge, das sind Oldtimer.

    Finger weg von Kontaktspray. Die basieren meißt auf Säure Kontakt 60 zum Beidpiel. Wenn du das nimmst, musst du das nachspülen.

    Kurzfristig Besserung, Langfristig verschlechterung.


    Die Kabelschuhe gibts in jedem Baumarkt. Ich empfehle sie dir, anzulöten.

    Wenn das Lötzinn nicht angenommen wird, ziehe die Enden mit Schleifpapier ab, bis glänzendes Kupfer zum Vorschein kommt, dann klappts.

    Eine Lötverbindung ist immer eine sehr gute Veerbindung. Besonders wenn du nen alten Kabelbaum hast.


    Bei Nachbaureglern kann man eigentlich immer die Kabelschuhe einfach abziehen => anlöten.


    Beim Löten den Kabelschuh nach oben halten, sonst läuft das Zinn rein und er lässt sich nicht mehr anstecken.

    Zur Stabilisierung nehm ich immer Schrumpfschlauch.

    Das hält Jahrzehnte.

    Das tückische dabei ist, dass das Multimeter nur einen schwachen Prüfstrom hat. => Alles ok.

    Jetzt gibt es aber Prpblemstellen, Übergangswiderstände, Wackelkontakte, die bei Betrieb mit ausreichend Leistung/Strom dann Probleme machen.

    Wenn ein Kabelschun warm oder heiß wird, ist das ein Hinweis dafür.

    auf dem Weg zum Verbraucher hast du 10 Kabelschuhe und jeder hat nen Übergangswiderstand und man wundert sich, warum nix geht.


    Kabel unter Last prüfen:

    Verbindung bei Betrieb überbrücken. Entweder mit einem Multimeter, dann siehst du wie viel Spannung auf dem Weg zum Verbraucher abfällt (Eimer drunter stellen für den Spannungsabfall). Oder mit ner Prüflampe.

    Wenn das Multimeeter 2V anzeigt, gehen unterwegs 2V verloren und es kommen nur 4V an.


    Besonders bei 6V müssen die kontakte 110 Prozentig passen. Hier hast du bei gleicher Leistung aufgrund der niedrigeren Spannung ein Vielfaches des Stromes => Kleinste Problemstellen wirken sich hier extrem aus.

    Weichgeglühte Kabelschuhe musst du ersetzen, weil die immer wieder Probleme machen.


    Mit neu gekauften Ladereglern hatte ich nur Ärger. Als ich noch DDR Elektrik gefahren hab, bin ich immer wieder zu nem alten Originalregler zurück.

    Bei den neuen stimmen die Werte nicht und auch mit neuen Spulen für die Grundplatte und auch Nachbaugrundplatten hatte ich ausschließlich Ärger.

    Die Elektrk hatte ich erst nach dem Einbau einer Vape im Griff - auch wenn du das jetzt nicht lesen willst :biglaugh:

    Ahja, bei 38:40.

    Die Anlaufscheibe ist für axiales Spiel und begrenzt zugleich auch das Kippspiel.

    Das ist ja nicht viel anders, als beim M53. Bis auf die Tellerfeder.

    Ich weiß nicht, ob das hier auch so ist - ich musste beim M53 beim Nachbaukorb eine zweite Scheibe unterlegen, damit der Korb nicht am Motor geschliffen hat und auch das Primärritzel gefluchtet hat. Stand aber auch in der Artikelbeschreibung bein AKF so drin. Beim Vermessen der Teile hat sich das bestätigt.


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    Da ist auch schön die Einstellung gezeigt.

    Wichtig ist auch, dass du die neuen Reibscheiben vorher prüfst, ob sie sich in den Korb einlegen lassen. Ich musste immer nachfeilen.


    Die Kupplungsbetätigung muss Spiel haben, da darf nichts vorgespannt sein!

    Der neue Ausrücker sieht auch nicht mehr taufrisch aus, der lief auch schon mal vorgespannt.


    Ja, probier das mit dem MTL.

    Das sind die selben Reibscheiben, die ich auch habe.

    Bremsenreinigertests reagieren oft ganz schwach, zetverzögert oder einfach auch gar nicht.


    Sichtprüfung.

    Wenn du Pech hast, ist die Kurbelkammer ins Getriebe hin undicht - dann hättste aber Rauch wegen getriebeöl.


    Zwischen Vergaser und Motor führt zu deutlichen Drehzahlanstiegen.

    Vergaserflansch nicht plan.


    Falscher Vergasertyp, Stopfen fehlt, Bohrung durch die Gummimuffe verschlossen?

    Da gabs doch mal was bei Nachbauvergasern.


    Du fährst ja kein Sino/Serie. Da bin ich sowieso raus.

    Wenn sowas nicht funktioniert... Im Netz steht, die Düse etz und bei dir klappt es eben nicht. Das ist Rumprobiererei.

    Da gibts auch eine grobe Formel Vergaserduechmesser und Düsengröße.


    Was ich machen würde: Rückbau auf Stino, Fehlker suchen, wenn dann noch einer da ist. Und dann weitersehen.

    Zumindest bei der 1er. Da ist der gegenzug Bowtenzug Aussenhülle Am rechten Motordeckel eingehängt.

    Und jedesmal das Gefrickel mit dem Trittbrett und jedesmal vergesse ich die Bremse.

    Merkste aber schnell, weil die original innenliegende Vorderbremse der 1er alleine das Mopped eher schneller macht, als langsam. =O


    Weis grad nicht wie es beid er 2er ist - hab auch schon dran geschraubt.

    Die 2er mit 4 Gang fährt sich wesentlich angenehmer, besonders in ländlichen gegenden mit Bergen.

    Da fährste mit der 1er schon mal 5km im 2. nen Berg hoch. Mit 30.

    Und auch hast du bei der 1er wesentlich mehr Vibrationen in der Karre, weil der Motor am Kopf nochmal befestigt ist.


    Nimm ne 2er.

    Vorsicht vor Rissen an der Motoraufhängung. Brauchste aber nicht glauben, dass das bei der 1er nicht passiert.

    Du schädigst halt genau die Stellen im Getriebe, die sowieso schon altersbedingt angeschlagen sind.

    Die Ecken der Schaltnasen.

    Wenn die Nasen nicht mehr schön sind, fliegen dann die Gänge raus.


    Ich hab die damals beim Kaltstart auch immer angeschonen und dann den gang eingelegt, damits nicht kracht. Nach ein paar Kilometern wars dann immer besser.


    Ich versteh dich aber absolut, wenn man nur am Schrauben ist, hat man irgendwann keinen Bock mehr.

    Das ist diese typische Simson Schrauberei: Du machst es und dannach gehts wieder nicht. Und wenn du ne Schwalbe hast, geht dannach der Tacho auch wieder nicht. Und die Bremse vergessen am Motor einzuhängen.

    Mit dem Thema Nasskupplung kannst du mich jagen.

    Es gibt meiner Erfahrung nach kein Rezept, dass für alle passt.

    Das musst du ausprobieren.

    Manchmal reicht umölen alleine, manchmal nicht. Manchmal brauchts einfach andere Reibscheiben/Hersteller.

    Das System ist extrem von den Eigenschaften des Öls abhängig.



    Ursache/Problem genau abklären!


    Wenn die Kuplung zusammenklebt, liegts nicht an verbogenen Reibscheiben, im Gegenteil.


    Ich habe das bei mir auch gesehen:

    Die Druckplatte hob weit genug ab, das Paket hat trotzdem stark gebremst, weil die Reibscheiben einfach an den Stahlscheiben klebten/anhafteten und partout nicht loslassen wollten.

    Da kannst du einstellen solange du willst. Selbst wenn die Druckplatte nen Zentimeter abhebt - bringt nix, klebt trotzdem.


    Die Teile an den Simsons sind nicht perfekt gerade oder plan.


    Wir haben wie gesagt das ausgebaute Paket Reib und Stahlscheiben mit Addinol hin und hergeworfen, ist sogar runtergefallen. Das blieb zusammen.

    Wie soll das trennen?

    Ja aber ich Depp machs ja andersrum. Ich verkauf die gute und behalt die schlechte. :a_zzblirre:


    Für 2500 gebe ich sie nicht her, da fehlt die Wertschätzung.

    Dann sollen die Käufer günstigere Fahrzeuge kaufen und dazulernen.


    Wenn ich ein gleichwertiges Fahrzeug suche, muss ich 4000 ausgeben, eher mehr. Und dann ist wieder irgendwas, was mir nicht passt. Erstmal eine finden, die nicht "individuell gestaltet" ist.

    Und das Ding hab ich aufgebaut, alles selber gemacht und ich weiß was ich hab => draufsetzen und fahren.


    Das nächste Problem ist, wenn du eine frisch restaurierte kaufst, fährt die nicht. Du musst die ganzen Kinderkrankheiten beseitigen. War bei mir auch so. Bis die wirklich zuverlässig läuft und alles funktioniert, vergeht ein Jahr. Immer wieder schrauben. Und wenn einer ein Fahrzeug für den Verkauf neu aufbaut, wurde da überall gespart, weil es sich sonst nicht lohnt. UInd die Papiere müssen auch noch passen.