Beiträge von beaver

    Ich finde es gerad ganz prickelnd, dass du mir einen Namen sagen kannst, über den du wohl bei "Resonanzauspuff" bei Wiki gestolpert bist.
    Außerdem hat Kaaden mit dem Resonanzauspuff experimentiert, aber zum "Staudruckauspuff" hab ich immer noch nichts gefunden. Desweiteren: Nenn mir doch mal bitte ein literisches Werk von Kaaden, weil du dich dauernd auf ihn beziehst.
    Oder hattest du Einblicke in die MZ-Rennsportabteilung ?

    Was genau möchtest du jetzt eigentlich von mir?

    Ich will, dass du drüber nachdenkst, was du schreibst. Über deine recht utopischen Erklärungen, die die Physik auf den Kopf stellen. Und hör auf, die Ingenieure aus Suhl zu beleidigen, indem du sagst, sie hätten es nicht geschafft, einen funktionsfähigen Resonanzauspuff zu bauen, der den Zylinder effektiv mit Frischgas auflädt.


    Oder du lieferst mir den Beweis der Existens deines "Staudruckauspuffs". Aber bitte nicht mit deinen Erklärungen, sondern mit sachlichen Quellen.


    Ansonsten lesen, lernen, verstehen. Aber nicht weiter glauben. Glauben heißt nicht wissen.

    Ich kann auch ganz gut ohne das .de weiterleben ;)


    Nur wird hier gerad der lächerlichste Schwachsinn geschrieben, den ich seit langem gelesen hab. Das stellt alle Regeln der Physik auf den Kopf.
    Was nicht das eigentliche Problem ist, Fehler macht jedermal und irren ist menschlich


    Aber Olle Chrom ist ja zum tiefsten erkenntnisressistent. Ich würde ja fast borniert sagen, aber ich will ja nicht, dass der Rotstift kommt.

    Ein Resonanzauspuff nutzt Schallwellen (also auch in Schallgeschwindigkeit), um eben die besage rücklaufende Welle zu erzeugen, die schnell und stark genug ist, um noch wärend der Auslass geöffnet ist wirklich gegen den Auslassdruck ausströmende Frischgase in den Zylinder zurückzudrücken.


    Das, und nur das, kann son Simsonauspuff eben nicht, der kann nur bremsen.

    Du behauptest allen Ernstes, der Simsonauspuff lädt den Zylinder nicht mit Frischgas auf ? Na herzlichen Glückwunsch.


    Warum haben die nicht ein langes dünnes Rohr als Auspuff genommen ? Wenns lang und dünn genug ist, ist der Strömungswiderstand auch hoch genug, dass das Abgas stark genug gebremst wird.


    Was hattest du eigentlich in der Schule in Physik ? Oder kommt das erst nächstes Jahr als neues Unterrichtsfach ? Ich hoffs mal, da kannst du nämlich noch viel lernen.

    Motor mit Bohrmaschine "vergewaltigt", weil er vorher zu schwer ging ? Autsch.
    Normalerweise sollte der Motor nach der Regenerierung etwas schwergängiger als normal gehen, aber nur wegen den Wellendichtringen.
    Wenn man nur die neuen Lager drin hat, muss der leichtgängig gehen, baut man dann die WDR ein, gehts etwas schwerer. Das merkt man ja, wenn man es selbst gemacht hat.


    Wenn du den neuen Motor ankicken willst, darfst du keinen Unterschied zu vorher spüren. Gut, etwas mehr Kompression nach dem Neuschliff, aber ansonsten - Wenn du doch eine Bohrmaschine gebraucht hast, ist was faul.
    Irgendwo eine Verkanntung, eine Verspannung, eine Undichtigkeit.
    Das könnte auch das schlechte Startverhalten erklären, sobald Wärme dazukommt, erschwert sich das ganze.


    Denn einen großen Unterschied von 72 zu 75 dürftest du im Startverhalten nicht bemerken.
    Eher nochmal den Schwimmerstand überprüfen und dann weiter mit Nadel und Gemischschraube experimentieren.
    Um den Schwimmerstand zu prüfen kannst du auch nach dem Ankicken einfach mal das Moped auf die rechte Seite neigen (richtig stark), wenns dann auf einmal hochourt stimmt der Schwimmerstand nicht (zu viel Benzin).
    Am besten mit Messchieber einstellen, frei Auge wirds nix.

    ich hätte einen der mir den aufbohrt
    nur auf welches maß

    Ich würds woanders machen lassen, wenn deine Person das nicht weiß.

    Beim 60er Nullmaß ist der Kolben 40,98 und der Zylinder 41 mm im Durchmesser.

    Das wären 2/100 Einbauspiel und somit 33% zu wenig.

    gibt es sonst noch gute 60 / 2 er ??
    was benutzt lang als basis für ihren zylinder? einen ddr oder nachbau zylinder?

    Nachbau. Die benutzt eigentlich jeder, die DDR-Zylinder werden nur gern von Hobbytunern genommen, weil man sie ausbuchsen kann. Mit etwas Übung und dem geeigneten Werkzeug brauch man das aber nicht mehr machen.

    Wir können doch einfach mal das Fragespiel umdrehen. Ich frage nach, du antwortest. Bitteschön.


    Die Länge des Krümmers ist sehr wohl von Bedeutung, relativ egal ist aber wie weit man den Auspuff nu auf den Krümmer schiebt.

    Warum soll das egal sein ? Verändert sich dadurch nicht auch der Abstand Gegenkonus-Kolben und somit die Resonanzfrequenz ?
    Und warum treten keine Verwirbelungen am Krümmerende auf, wenn der Abgasstrom beim Verlassen des Krümmerendes abreist, weil sich der Querschnitt schlagartig vergrößert, wenn der Krümmer weit in den Diffusor ragt ? Kostet das keine Leistung ?




    Und ohne Gegenkonus kein Reso ;)

    Bist du schonmal einen Tuning-Motor mit AOA gefahren ?
    Wieso soll die Resonanz nur am Gegenkonus auftreten? Warum kann die Welle nicht an einer Platte, einem Lochblech oder an einem Lochkegel reflektiert werden ?


    Darum wird son Ding "sinnvoll" auch nur im Rennsport eingesetzt.

    Was ist mit dem MS50? War der für den Rennsport gedacht ? Oder ist das gar keine Simson ?
    Du sagst doch, Simsons haben keinen Resonanzauspuff.




    In nem Staudruckauspuff wie einer an ner Simme ist, gibt es konstruktionsbedingt zwar sowas wie einen Konus, aber keinen Gegenkonus. Und ohne Gegenkonus kein Reso ;)

    Hat der Präfix "Gegen" nicht eigentlich etwas mit der Lage des des Gegenkonusses in Bezug auf des normalen Konusses (Diffusor (das Teil zwischen Krümmer und Mittelstück)) zu tun ?
    Warum soll es an einem Lochkonus keine Reflexionen geben ? Der Gegenkonus hat doch auch ein Loch für das Endrohr. Warum soll das also nur ein Gegenkonus mit einem Loch funktionieren, einer mit vielen Löchern aber nicht ?
    Kann die Überdruckwelle zählen ?



    Und jetzt nimm dir bitte die Zeit und beantworte meine Fragen. Ansonsten ist keine Antwort auch eine Antwort.

    Achja, eigentlich wollte ich dazu was schreiben und nicht über die Funktion eines Resonanzauspuffs berichten.

    Aber uns hat eben gewundert, dass noch weniger Drehmoment in unteren Drehzahlen, aber mehr Leistung in oberen Drehzahlen vorhanden war.

    Das hat einen ganz einfachen Grund: Leistung steigt mit der Drehzahl.
    Die eigentliche Kunst besteht darin, die Leistung über das Drehmoment zu erhöhen. Denn Leistung steigt auch mit Drehmoment.
    Also eigentlich ist Leistung von Drehmoment und Drehzahl abhängig.
    Man kann auch die Leistung steigern, indem man das Drehmoment senkt und die Drehzahl umso stärker anhebt.
    Und genau das ist hier der Fall.
    Kein Bums am Berg, aber schnell auf der Geraden. Zumindest ohne Sozius ;)

    Ok, ich versuchs mal etwas diplomatischer ;)

    Wir sind hier dich nicht in der Politik. Von mir aus kannst du mit deiner Oma über die Wirkung eines Resonanzauspuffs diskutieren, bis ihr zu dem Kompromiss kommt, dass er nur gut funktioniert, wenn er grün angemalt wird.
    Ich versuchs dann eher wissenschaftlich. Ist bei technischen Betrachtungen eher angebracht.

    Von einem Resonanzauspuff spricht man aber nur dann, wenn durch gezielte Ausnutzung von den ohnehin vorhandenen Resonanzen eine gegenläufige Welle erzeugt wird, die von ihrer intensität in der Lage ist, ausströmendes Gas nicht nur zu bremsen, sondern gegen den Auslassdruck zurück in den Zylinder zu drücken. Dazu muß logischerweise diese rücklaufende Welle "stärker" sein als das ausströmende Gas - sonst gehts nicht.

    Aha. Was sagt dir diese Erkenntnis ?
    Beim 2takter wünschenswert, beim 4takter nicht. Da musst du mir doch zustimmen.
    Beim 4takter ist der Auspuff ein Abgasmülleimer. Beim 2takter ein Resonanzkörper. Sobald sich dieser Abgasmülleimer ungefähr der Idealform eines Resonanzkörpers annähert, kann man davon ausgehen, die Ingenieure haben versucht, sich des Resonanzprinzips zu bemächtigen. Die unterschiedlichen Konstruktionen dabei ergeben nun mal unterschiedliche Formen. Und bei Simson ist eben ein 3fach-wirkender Resonanzauspuff für sehr breiten Drehmomentverlauf herausgekommen. Punkt.


    Das wird durch ein physikalisches Phänomen erreicht. Wellen die sich in einer bestimmten art und Weise überlagern, verstärken sich gegenseitig. Ist das der Fall, spricht man von der Resonanzfrequenz.

    Das ist QUATSCH. Total.
    Resonanzen werden durch Eigenschwingungen erzeugt.
    Kommt es zur Überlagerung oder Auslöschung, spricht man von Interferenz. Im ungünstigsten Fall treten im Auspuff Interferenzen auf, dies versucht aber durch die Einführungen eines Mittelteils zu unterbinden. Damit sich Überdruck- und Unterdruckwelle nicht auslöschen.
    Aber verstärkt wird da nix. Heißt ja auch nicht Interferenzauspuff, und wo soll die zweite Verstärkungswelle herkommen ?



    Diesen Effekt nutzt wirklich nur ein Resonanzauspuff (darum heißt er auch übrigens so), dazu bedarf es aufeinander abgestimmte Teile wie Konus und Gegenkonus usw.

    Neee, der nutzt die Resonanz, nicht die Interferenz. Erklärung siehe oben. Auch warum er so heißt. Weitere Kommentare überflüssig, da Prinzip ja nicht verstanden.


    Also ich glaube wir meinen alle zumindest was ähnliches - nur die Begrifflichkeiten sind Stein des Anstoßes ;)

    1. Etwas meinen und etwas sagen sind zwei verschiedene Dinge. Wenn jemand sein Anliegen nicht erklären kann, kommt es zu Kommunikationsproblemen. Wenn Wissensdefizite vorhanden sind, ist das Chaos perfekt.
    2. Du willst uns hier einen "Staudruckauspuff" aufschwatzen. Ich hab bis jetzt nicht gerad wenig Literatur über 2takter gelesen, aber nirgends ist mir eine derartige Bezeichnung aufgefallen.
    Auch im Englischen gibt es nur ein Begriff für den Resonanzauspuff.
    Weißt du warum ?
    Weil es nur das eine Wirkprinzip gibt.



    Nimms nicht persönlich, aber ich hasse engstirnige Leute, die nicht merken, dass sie Stuss schreiben, weil sie glauben, alles zu wissen. ;)