Nadellager gebrochen

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  • Bei mein S51 Motor, vor 3000km regeneriert inkl. neuer Kurbelwelle, LT50 geschliffen und neuem Kolben. Regeneration wurde von einem Dienstleister aus dem Forum (Wer spielt hier keine Rolle, mache dafür keinen Verantwortlichen) durchgeführt.
    Nun habe ich eine neue Zylindergarnitur gekauft. Bei der Demontage des Nadellagers kahm mir dieses in Einzelteilen entgegen. Der Käfig ist in der Mitte zerbrochen.


    Kennt jemand solche Schäden? Muss ich jetzt irgend etwas bei der Montage des neuen Lagers beachten? Öl etc. Ist klar.

  • Wen alle Teile des Lagers vorhanden sind, dann würde ich ein neues Nadellager nehmen und gut.
    evtl. kannst Du noch das Spiel mit eingestecktem Kolbenbolzen prüfen.
    Doof ist nur, wenn Teile des Nadellagers in die Kubelwellenkammer gefallen sind.

    Wenn Dummheit rollen würde, dann müsste so manch einer bergauf bremsen. :thumbup::lol::furious:
    Fuhrpark: am 24.08.21 geklaut

  • Müsste ein Silberlager sein.


    Da ich nicht davon ausgegangen bin, dass mir solch kleine Teile entgegen kommen, hatte ich den Lappen nicht so fest in der Öffnung. 2 Nadeln sind natürlich reingefallen. Hab ich mit einem kleinen Magnetheber (extra im Baumarkt gewesen) aber rausbekommen. 3 Nadeln sind im Krümmer gelandet. Hab aber alle 11 Nadeln gefunden. Dürfte nichts mehr im Motor liegen.

  • Käfig ist aus Druckguss. Relativ sprödes Material. Also gut möglich, daß sowas auch mal einfach so zerspringen kann.
    Ich halte das aber als seltenen Materialfehler.

    Einmal editiert, zuletzt von simme24 ()

  • Dann kann es eigentlich kein Silber sein, da Silber selten ferromagnetisch ist, dachte ich bisher.


    Du hast recht, reines Silber ist nicht magnetisch.
    Reines Silber ist aber viel zu weich um als Lagernadel zu dienen. Das sind "nur" versilberte Stahlstifte.

    Mein Leben ist zu kurz zum Warmfahren

  • Du hast recht, reines Silber ist nicht magnetisch.
    Reines Silber ist aber viel zu weich um als Lagernadel zu dienen. Das sind "nur" versilberte Stahlstifte.


    Der Käfig außen wahrscheinlich auch :D

    TEAM SAUSTAHL


    "Bier trinken hilft der Landwirtschaft"


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  • Ich hatte das bei meinem LT60ST auch mal (nur mit Motul 800 gefahren), dort war ebenfalls nur das normale Lager verbaut. Bevor es zum Motorschaden kommen konnte, hatte ich den Zylinder jedoch demontiert und dann ein versilbertes Lager verbaut. Beim LT60ST lag es wohl an der thermischen Belastung und der hohen Drehzahl, etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen.


    MfG
    Christian

    "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
    (A. Einstein)

  • Kolbenbolzennadellager gibt es ja auch in unterschiedlichen Größen. 0-Maß, 1, 2 usw. Die Kolbenbolzen variieren ja auch etwas im Durchmesser. Kann auch sein, dass das Nadellager beim Einbauen vom Kolbenbolzen beschädigt wurde.

  • Ich kenne kaputte Nadellager nur wenn ein Materialfehler oder das falsche Nadellager wie ein SKF Plastekäfig reinkam.
    Ich baue schon seit ein paar Jahren an den Mopeden und sogar in den schlechtesten Motoren mit 4/10mm Spiel im Pleuel hatte es der obere Nadelkäfig ausgehalten.
    In über 60,000km mit dem M500 Motor hatte ich nur einmal mit dem oben genannten Nadelkäfig Probleme, knapp 7000km gefahren und ich musste feststellen woher ein Summen bei bestimmter Drehzahl kam, da kam auch der Kolben auf den Verdacht des Nadellagers ab, was kam waren 11 Lose Stifte und ein Käfig mit zu groß gewordenen Nuten zum vorschein.
    Es ist zum Glück schon ein Lappen im Motor gesteckt, hatte mich aber verwundert wie es passieren darf.
    Laut Datenblatt sollte der Käfig aber die Thermik aushalten, Sprit fest oder nicht konnte ich nicht finden und ob er auf 2T Öl reagiert weiß ich auch nicht :/

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