alte kurbelwellen

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  • Wie trennst du denn den Hubzapfen? Und wie verpresst du den wieder? Denke mal das übersteigt die durchschnittliche Werkstattausrüstung.
    Für jemanden dem das aufarbeiten Spaß macht, sicher ein netter Zeitvertreib. Aber vom Kosten- Nutzenverhältnis lohnt es sich natürlich nicht, wenn man für ~35€ ne mindestens so gute Neuwelle bekommt.


    -Das mit der Presse sollte ja klar sein . :) Kann mann sich auch selber mit einem alten Wagenheber bauen .Ist ein cooles Projekt und kann man immer brauchen. Als "Mopedschrauber" sollte man doch ein bisschen mehr Werkzeug als n Hammer und nen Schraubendreher haben/wollen .
    -Messuhr und Ständer Kosten nicht viel und kann man auch anderweitig nutzen. (Felgen wuchten/OT-UT-bestimmung)


    Wie du sagst. Wer gerne was macht und einigermaßen geschickt ist der kriegt das hin und man lernt auch was dazu und wer die Möglichkeiten nicht hat oder nicht gern mal was dazu lernen will , der kauft sich einfach ne neue (Kaufen kann ja jeder ;) ).Ich hab noch andere Mopeds, da gibts keine Ersatzteile wie bei Simson und da ist es Goldwert wenn man so was kann.


    @ckich Die Vorrichtung zum Rundlauf prüfen ist ein bisschen übertrieben (für private Zwecke).Wenn man das Grundprinzip des Richtens verstanden hat kommt man mit einfacheren Vorrichtungen aus.

  • @ Mechcat
    Das Bild ist ja nur ein Beispiel zur Verdeutlichung.


    Aber Stichwort "einfacheren Vorrichtungen" sowas suche ich um die Wuchtung Simson Polräder zu prüfen bzw. auszuwuchten.

  • Ist es sinnvoll die Kurbelwelle auf die Lager aufzulegen?
    Ich hätte das eher zwischen spitzen oder in einem Keil gemacht.


    mfg
    :b_wink:


    ja spitzen sind am besten. da müssen halt die Senkungen an den Wellenenden perfekt sein d.h. nicht verformt/schmutzt/rostet usw (Lagerflächen sind in den meisten Fällen präzise). Für normale Heimwerker ist es auch schwierig solch ein Gerät mit spitzen "spielfrei" herzustellen.
    Die Prismenlösung ist im Prinzip das gleiche wie mit den Lagern (d.h 4 Berührungspunkte) außerdem sind die Lager ja schon hart und haben einen sehr geringen Rollwiderstand. :)

  • Ich schließ mich mal an, um kein neues Thema aufzumachen: Gibt es jemanden der alte Kurbelwellen ankauft/annimmt? Zum wegschmeißen sind sie mir eigentlich zu schade, es haben sich aber mittlerweile schon >20 Stück angesammelt....


    Wer IFA fährt, fährt nie verkehrt!

  • ja spitzen sind am besten. da müssen halt die Senkungen an den Wellenenden perfekt sein d.h. nicht verformt/schmutzt/rostet usw (Lagerflächen sind in den meisten Fällen präzise). Für normale Heimwerker ist es auch schwierig solch ein Gerät mit spitzen "spielfrei" herzustellen.
    Die Prismenlösung ist im Prinzip das gleiche wie mit den Lagern (d.h 4 Berührungspunkte) außerdem sind die Lager ja schon hart und haben einen sehr geringen Rollwiderstand. :)


    Verfälscht das Spiel der Lager nicht die Messungen?


    mfg
    :b_wink:

  • Verfälscht das Spiel der Lager nicht die Messungen?


    mfg
    :b_wink:


    Nein wieso sollte es die Messung verfälschen? Bei der richtigen Bedingung spielt das überhaupt keine Rolle da die Schwerkraft das Lagerspiel quasi beseitigt.
    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen: mit dieser Vorrichtung hat es bisher immer gut funktioniert.


    Ein Prisma ist außerdem auch nicht "spielfrei" da du nicht garantieren kannst, das die KW immer aufliegt. Kommt immer auf den Bediener an.

  • Das einzigst richtig Genaue ist es die Kurbelwelle zwischen Spitzen zu prüfen. Wenn die Zentrierungen nicht laufen muss untergelegt werden bis es passt. Dann kann Höhen und Planschlag geprüft werden.


    Umso näher die Auflagepunkte an den Hubwangen sind umso weniger kann man messen. Umso weiter außen umso besser.


    Sollten die Zentrierungen mehr als 2/10 schlagen braucht man garnicht erst anfangen dann sind die Stümpfe auch Krumm = Welle Schrott.

  • Das einzigst richtig Genaue ist es die Kurbelwelle zwischen Spitzen zu prüfen. Wenn die Zentrierungen nicht laufen muss untergelegt werden bis es passt. Dann kann Höhen und Planschlag geprüft werden.


    Umso näher die Auflagepunkte an den Hubwangen sind umso weniger kann man messen. Umso weiter außen umso besser.


    Sollten die Zentrierungen mehr als 2/10 schlagen braucht man garnicht erst anfangen dann sind die Stümpfe auch Krumm = Welle Schrott.


    Da hast du recht. Spitzen finde ich auch am besten.Ist halt bei der Anschaffung aufwendiger.
    Das mit dem unterlegen hab ich jetzt nicht verstanden. Also wenn die Zentrierungen nicht passen wo willst du dann unterlegen??

  • Es gibt sogenannte Metallfolien Streifen in verschiedenen Stärken (0,00 ; 0,01 0,02 mm usw) diese werden bei Höhenschlag an den Zentrierungen zwischen Spitze und Werkstück gelegt um den Versatz auszugleichen.


    Da ja die Zentrierungen vor der Bearbeitung entstanden sind und alles sich daran ausrichtet müssen diese rund laufen sonst stimmen alle anderen Maße auch nicht.

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