Bild des Tages

Willkommen! Melde dich an und mach mit – schreiben, antworten, austauschen.
Jetzt registrieren

  • Wenn die Lager aber so einfach aufgeben dann war der Fehler aber schon bei der Montage zu finden.

    gehe ich auch nur bedingt mit.

    Die Wellen sind von sachsenring auf eine Nutzungsdauer von ca. 60tkm angegeben. In diesem Fall waren es ja schonmal über 70tkm.

    Dann zum nächsten sind sehr viele originale Motoren mit richtig fester ölkohle im Bereich der kurbelwelle versehen durch das schlechtere Öl zu ddr-zeiten, und bei längeren standzeiten wird dieses dann wieder hart wie Kohle.

    Was dann passiert wenn sich sowas im Lager zwischen Kugel und Käfig befindet ist dir denke ich bewusst. Und meistens zerfliegen die Käfige aus genau diesen Grund.

    Und danach wird dann einfach ohne Rücksicht weiter gefahren...

    Problematisch ist das die Motoren sich super drehen lassen, und auch am Anfang sauber klingen, dauert aber meistens nicht lange bis er zerfällt.

    Einmal editiert, zuletzt von Grandpa ()

  • Ölkohle im Bereich der Kurbelwelle ? Sollte eigentlich nicht sein. Das sich mal was verfärbt okay aber richtig Kohle sollte sich da nicht ablagern.


    Diese 60k km richten sich wohl eher nach den Pleullagern. Die Wälzlager sind im Trabantmotor (nach nun eigener Recherche) für die geringen Kräfte mehr als gut dimensioniert.

  • Kohle bestimmt nich. Aber das hört man, wenn sich die KW verabschieden will, is das beim Trabi solch komisches gurgelndes Geräusch. Dann wirds Zeit nachzudenken...........

  • Thommy...

    Grandpa hat da bestimmt etwas mehr Erfahrung im Bereich Trabantmotor als du in deinem Seminar kennengelernt hast. Diese Ölkohleablagerungen haben alle Trabantmotore, geschuldet dem Spühlvorgang und der nicht 100%ig abdichtenden Drehschieber.

    Dazu kommt ein Faktor Mensch, der gerade heutzutage viertaktverwöhnt zu oft untertourig beschleunigen will.


    Die Walzlager sind bei der Welle während der Herstellung gepresst worden. Hier kann man einen Montagefehler fast ausschließen. Und Garantie wird dir bei Sachsenring eben niemand mehr geben. Alle Wellen die heutzutage auf dem Markt sind, sind neu gepresste regenerierte DDR Wellen. Es gibt dort nicht so einen Ersatzteilmarkt wie bei Simson.

  • Ölkohle im Bereich der Kurbelwelle ? Sollte eigentlich nicht sein. Das sich mal was verfärbt okay aber richtig Kohle sollte sich da nicht ablagern.


    Diese 60k km richten sich wohl eher nach den Pleullagern. Die Wälzlager sind im Trabantmotor (nach nun eigener Recherche) für die geringen Kräfte mehr als gut dimensioniert.

    Ich kann gerne mal nen Bild raussuchen wo man die schwarzen Krusten gut sieht.


    Und die 60tkm mögen bei wälzlagern nicht viel sein, in diesem Fall ist es aber eine kurbelwelle der letzten Bauform mit kuggellagern als mittellager. Und diese sind eben leider deutlich anfälliger.

    Wie gesagt, weniger zerfallen sie wegen Verschleiß, sondern eher wegen Verkrustungen.

  • Thommy...

    Grandpa hat da bestimmt etwas mehr Erfahrung im Bereich Trabantmotor als du in deinem Seminar kennengelernt hast. Diese Ölkohleablagerungen haben alle Trabantmotore, geschuldet dem Spühlvorgang und der nicht 100%ig abdichtenden Drehschieber.

    Dazu kommt ein Faktor Mensch, der gerade heutzutage viertaktverwöhnt zu oft untertourig beschleunigen will.


    Die Walzlager sind bei der Welle während der Herstellung gepresst worden. Hier kann man einen Montagefehler fast ausschließen. Und Garantie wird dir bei Sachsenring eben niemand mehr geben. Alle Wellen die heutzutage auf dem Markt sind, sind neu gepresste regenerierte DDR Wellen. Es gibt dort nicht so einen Ersatzteilmarkt wie bei Simson.

    Ich glaub das schon deshalb frag ich ja nach. Ich geh jetzt stur vom 2 Taktprinzip aus.


    Trotzdem will man das ja eigentlich nicht das die Abgase zurück in den Ansaugbereich gedrückt werden.


    Ich hab am Trabi auch schon gebaut hatte ja selber auch kurz mal einen. Aber da hab ich mich mit dem Motor Thema nicht befasst.


    Ich kann gerne mal nen Bild raussuchen wo man die schwarzen Krusten gut sieht.


    Und die 60tkm mögen bei wälzlagern nicht viel sein, in diesem Fall ist es aber eine kurbelwelle der letzten Bauform mit kuggellagern als mittellager. Und diese sind eben leider deutlich anfälliger.

    Wie gesagt, weniger zerfallen sie wegen Verschleiß, sondern eher wegen Verkrustungen.

    Nur mal kurz zur Klärung Wälzlager ist der Oberbegriff.


    Hab ich mit Absicht so gewählt weil ich halt nicht wusste ob Kugellager, Zylinderrollenlager oder… verbaut sind.


    Das die Lager durch die Ölkruste kaputt gehen ist klar da reicht auch weit weniger.

  • Nur mal kurz zur Klärung Wälzlager ist der Oberbegriff.


    Hab ich mit Absicht so gewählt weil ich halt nicht wusste ob Kugellager, Zylinderrollenlager oder… verbaut sind.

    ok, bei der von 4orCATs zu sehenden Welle handelt es sich bei den mittellagern um Kugellager, die älteren Wellen hatten zylinderrollenlager.


    Hier siehst du mal eine sehr harmlose Version der Kruste, und auch ein bereits zerstörtes mittellager, sowohl das linke als auch das rechte. Kugeln sind quasi garnicht mehr vorhanden. Auch dieser Motor lief bis zum Ausbau...

    Die lagerkäfige werden regelrecht auseinandergedrückt von der Kruste, und dann zerreiben sie sich natürlich.

    Eine Hardcore Welle habe ich nicht mehr liegen, da ich die meisten gleich der Regeneration zuführe.

    Einmal editiert, zuletzt von Grandpa ()

  • ja fahren würde es, aber die vorverdichtung ist wahrscheinlich nicht mehr optimal. Weshalb man die Flächen entweder planen sollte (was hier wahrscheinlich nur noch schwer möglich ist), oder eben ein zum Glück noch verfügbares Ersatzteil nehmen.

  • Da zeigt sich auch wieder, dass man gerade die Motoren nicht über die Verschleißgrenze hinaus betreiben sollte. Gerade bei den Wellen und Motorhälften gibt es keine Nachfertigungen mehr. In einigen Jahren werden die Teile preislich sicherlich ins unermessliche steigen, aufgrund der immer geringeren Stückzahl.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!