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  • ne soviel geht bei meinem nicht mehr, da is bei 110-115 Ende. Aber der Motor hat seine besten Zeiten auch schon hinter sich. Aber im Moment hab ich ganz andere Sorgen mit dem Apparat...

  • Da hat die Hubwange aber ordentlich geschliffen

    so sehr ich deine fachkunde auch schätze, aber wie soll da die hubwange reiben wenn dort der drehschieber sitzt?

    Und der Schaden kam weil die mittellager der kurbelwelle sich aufgelöst haben, und dann zwischen drehschieber und drehschieberfläche durchgezogen wurden. Lagerkäfige sind doch stabiler als alu.

    Weshalb auch die kolben leichte Spuren haben, den auch dort sind die lagerkäfige durchgewandert....

  • Komischerweise haben die Zylinder selber keinen Riefen. Nur bei dem einem Kolben fehlt das Stück und teilweise die Ringe. Sonst sind die Kolben auch heil.

    Wer IFA fährt, fährt nie verkehrt, weil IFA immer richtig fährt.

  • Am besten man macht sich mal kundig, wie so ein Drehschiebermotor funktioniert. Das Prinzip ist nämlich kaum mit einem schlitzgesteuerten Simsonmotor zu vergleichen. Die Einzelteile müssen sich nicht am Kolben vorbeidrängeln um in die Brennkammer zu kommen. Die Einlassschlitze sind übrigens auch etwas größer dimensioniert als beim 50ccm Motor ;)

    So'n Lagerteil kann da gerne auch mal den direkten Weg in den Brennraum suchen und wird mit ausgestoßen, nachdem der Kolben angeklopft und guten Tag gesagt hat. Dabei sind dann oft nur kleine Einschläge im Kolben und Zylinderkopf zu erkennen.


    Meinen Motor habe ich schon mehrfach nach Wellentod reanimiert. Das wichtigste beim Trabantmotor ist, sich im Griff zu haben. Die Motoren freuen sich nicht so wie der Fahrer, wenn mehr als 100km/h auf dem Tacho stehen. Das geht schnell auf den Verschleiß der Lager. Und wenn die Welle nur 1° versetzt läuft, entstehen dort enorme Fliehkräfte, die Wellenlager verabschieden sich dann relativ frühzeitig.

    Mein Tipp: Welle lieber beim Fachmann kaufen. Alte DDR Wellen als Lagerware werden von guten Instandsetzern nicht umsonst noch mal zerlegt und neu gemacht, damit sie gut laufen.


    Wenn du noch einen Zylindersatz brauchst, meld dich bei mir.

  • so sehr ich deine fachkunde auch schätze, aber wie soll da die hubwange reiben wenn dort der drehschieber sitzt?

    Und der Schaden kam weil die mittellager der kurbelwelle sich aufgelöst haben, und dann zwischen drehschieber und drehschieberfläche durchgezogen wurden. Lagerkäfige sind doch stabiler als alu.

    Weshalb auch die kolben leichte Spuren haben, den auch dort sind die lagerkäfige durchgewandert....

    Okay wieder was gelernt. Hab ehrlich gesagt noch keinen offenen Trabimotor vor den Augen gehabt. Bin jetzt nur davon ausgegangen was ich auf den Bild erkennen konnte.



    Wenn die Lager aber so einfach aufgeben dann war der Fehler aber schon bei der Montage zu finden.


    Ich habe vor kurzer Zeit erst wieder eine Woche Lehrgang zu dem Thema Wälzlager gehabt. Und man will es kaum glauben aber mehr als 70% sind Montage Fehler. Kaum ein Lager geht alleine auf Grund von Verschleiß kaputt. Gerade bei geteilten Gehäusen reicht schon das falsche Drehmoment und das Lager hat von Anfang an einen defekt.

  • TrabiMotor.jpg


    da, guck dich an


    Im Prinzip nüscht andres als Mopped, nur daß der Einlasskanal am Zylinder wegfällt. Man hätte och Membran nehmen können, aber das taugt nich ansatzweise soviel wie Drehschieber

    Einmal editiert, zuletzt von lehmann ()

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