hier der rechner zeigt dir, wie du die boost-bottle für deine zwecke konstruieren musst.
http://www.codemonster.de/boostbottle-rechner/
lg fuenfzigccm
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lg fuenfzigccm
Mhh... ich verstehs halt auch noch nicht zu 100%, daher wünsch ich mir ein bisschen Aufklärung. Also: Wie verändert es die Schwingung der Gassäule und warum kann man dann vorhandene Motorleistung besser nutzen? Aus "vorhandene Motorleistung besser nutzen" würd ich erstmal verstehen, ein möglichst perfektes Gemisch zu realisieren.
Ich versteh´s ja leider auch nicht. Da wirst Du einen Physiker fragen müssen, der sich überdies mit der Wirkungsweise eines Zweitakt-Ottomotors auskennt.
Bei der Schwingung der Gassäule geht es nicht um ein perfektes Gemisch, sondern um eine perfekte Verbrennung bei perfekter (also nicht nur vom Volumen, sondern auch von der Geschwindigkeit her) Zuführung von Frischgas und ebenso perfekter Abführung von Abgas. Das ist beim Zweitakter noch viel komplizierter als beim Viertakter. Das hat mit Frequenzen und Reflektionen zu tun.
Vielleicht gibt es ja einen interessierten Physiker hier, der uns das in möglichst verständlichen Worten erklären kann.
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reicht da jede büchse ?
oder muss das eine sein, dies zu kaufen gibt ?
ich würde es nicht mit ner suppendose probieren wollen, aber was für kriterien muss die erfüllen ?
lg fuenfzigccm
Mhh... ich verstehs halt auch noch nicht zu 100%, daher wünsch ich mir ein bisschen Aufklärung. Also: Wie verändert es die Schwingung der Gassäule und warum kann man dann vorhandene Motorleistung besser nutzen? Aus "vorhandene Motorleistung besser nutzen" würd ich erstmal verstehen, ein möglichst perfektes Gemisch zu realisieren. Oder wie stellst du dir das so in etwa vor?
Die Gassäulenfrequenz wird nicht beeinflusst. Das ganze funktioniert doch ganz einfach:
1. Einlass ist geöffnet, Gemisch wird angesaugt, Boostbottle gibt evtl. Gemisch ab, danach bildet sich ein Unterdruck in der Boostbottle
2. Kolben verschließt den Einlass, Gassäule will zurückströmen, gerät aber statt in den Gaser (wo sie überfetten würde, da erneuter Kontakt mit der HD) in die Boostbottle die jetzt ihr Vakuum füllt
3. Siehe 1
Wirkung ist NUR das das Gemisch nicht in den Vergaser zurückströmt und überfettet. Daher ergibt sich im sehr niedrigen Drehzahlbereich ein besseres Ansprechverhalten und mehr Drehmoment/Leistung. Im gehobenen Drehzahlband gibt es dagegen keine Wirkung, weil durch die höhere Drehzahl (die sich dem Resonanzpunkt und damit der besten Füllung nähert) das Einlasssystem besser abgestimmt ist, und nicht soviel Gas zurückströmt, somit wird sie überflüssig.
Ist übrigens unter anderem auf S. 77 im Rieck erklärt. Ich hab keinen Bock am Zyli rumzubohren, sonst würde ich mir auch eine bauen. Falls sich jemand bereit erklärt das handwerklick umzusetzen, schick ich ihm meinen 85er ...
Das Gefäß muss vom Volumen passen, und darf sich nicht bei unterdruck zusammen ziehen.
Nicht falsch verstehen bitte, aber lies doch vorher mal was ich noch so geschrieben hab.
Es ist mir alles klar was du meintest. Bei meinen jüngeren Ausführungen ging es jediglich darum, ob das ganze für einen Membraneinlass sinnvoll ist oder nicht, und wenn ja, warum.
1. Dass die Frequenz nicht beeinflusst wird ist auch klar.
2. Vakuum? Bestimmt nicht! Nichteinmal im Resonanzfall.
3. Das Gemisch verschwindet leider auch nicht vollständig im Rückdruckbehälter. Hängt ab vom Druckunterschied (Büchse - Flansch) und somit von der Frequenz der Gassäulenschwingung im Ansaugweg (da Druckunterschied der Amplitude der Gasschwingung im Rückdruckbehälter proportional sein sollte; die Amplitude ist im Resonanzfall am größten). Nahezu vollständig kann der Rückstrom m.M.n. nur durch Membraneinlässe unterdrückt werden.
Soweit ![]()
Ahh! Mal noch ne andere Idee: Wenn man 2 Rückdruckbehälter dieser Art montiert und diese auf möglichst unterschiedliche Resonanzen trimmt, sollte das doch auch klappen (Volumina eher ein wenig kleiner wählen). Oder was spricht dagegen?
Ich hab keinen Bock am Zyli rumzubohren, sonst würde ich mir auch eine bauen. Falls sich jemand bereit erklärt das handwerklick umzusetzen, schick ich ihm meinen 85er ...
In weiches Alu ein Loch bohren und ein Gewinde einschneiden, ist ja nun wirklich nichts, wofür es irgendwelcher besonderer handwerklicher Fähigkeiten bedarf. Die Einschraubtiefe des Schlauchnippels mittels Kupferunterlegscheiben und evtl. Dichtmasse so hinzukriegen, daß innen keine Kante entsteht, ist auch kein Hexenwerk.
Wenn Du das selbst nicht kannst, macht es Dir bestimmt der nächstgelegene Handwerksbetrieb für ein paar Euro in die Kaffeekasse.
Zur Not könnte ich auch ich Dir das machen; allerdings stünden die zweimal Porto für das Hin- und Herschicken in keinem Verhältnis zu dem bißchen bohren und einschrauben.

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Falls das jemand interesieren sollte, hier gibts nen Rechner zu dem Thema:
http://www.codemonster.de/boostbottle-rechner/
mfg Manuel
Alles anzeigenNicht falsch verstehen bitte, aber lies doch vorher mal was ich noch so geschrieben hab.
Es ist mir alles klar was du meintest. Bei meinen jüngeren Ausführungen ging es jediglich darum, ob das ganze für einen Membraneinlass sinnvoll ist oder nicht, und wenn ja, warum.
1. Dass die Frequenz nicht beeinflusst wird ist auch klar.
2. Vakuum? Bestimmt nicht! Nichteinmal im Resonanzfall.
3. Das Gemisch verschwindet leider auch nicht vollständig im Rückdruckbehälter. Hängt ab vom Druckunterschied (Büchse - Flansch) und somit von der Frequenz der Gassäulenschwingung im Ansaugweg (da Druckunterschied der Amplitude der Gasschwingung im Rückdruckbehälter proportional sein sollte; die Amplitude ist im Resonanzfall am größten). Nahezu vollständig kann der Rückstrom m.M.n. nur durch Membraneinlässe unterdrückt werden.
Soweit
Ahh! Mal noch ne andere Idee: Wenn man 2 Rückdruckbehälter dieser Art montiert und diese auf möglichst unterschiedliche Resonanzen trimmt, sollte das doch auch klappen (Volumina eher ein wenig kleiner wählen). Oder was spricht dagegen?
Hi, ich denke da hab ich dich verpasst. Ich hab nicht verstanden das du von nem Membraner ausgehst. Für den Membraner gilt aber das selbe, schließlich schwingt auch da die Gassäule nach dem schließen der Membran zurück in den Gaser und überfettet. Ausserdem verbaut Yamaha auch bei Membraner Bosstbottles (bei denen heißts dann aber Y.E.I.S.)
Zu 2.
Natürlich bildet sich im Unterdruckbehälter ein Unterdruck/"Vakuum". Schließlich wird das darin befindliche Gemisch angesaugt, gleichzeitig wird in diesem Augenblick kaum Frischgas aus dem Ansaugtrakt in den Behälter einströmen, da der Zugang nur begrenz ist. Sonst würd das ganze ja auch garnich funktionieren, da sonst die Gassäule im "nicht-Ansaugtakt" einfach an der Bottle vorbei schwingen würde, da diese ja schon gefüllt wäre.
*edit*
Ohne Werkzeug und Material wird sowas zum Problem.
Florian
Ohne Werkzeug und Material wird sowas zum Problem.
Ganz ohne stimmt schon. Ich habe mir halt ´mal im Supermarkt für ein paar Euro einen Kasten Billigst-Gewindeschneider gekauft, was für das weiche Alu des Ansaugstutzens ausreicht. Das gleiche gilt für die Bohrmaschine (gab es im Penny-Markt für 25 Euro im Koffer mit einem Haufen Zubehör wie Billigstbohraufsätze). Meine Tube Dichtmasse reicht mir schon seit bestimmt fünf Jahren. Und Kupferdichtringe gibt es beim örtlichen Billig-Autozubehörfritzen für ein paar Cent.
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übrigens den schlauchdurchmesser sollte man eher groß wählen, bei kleinen durchmessern sind auch die verluste größer durch reibung an der rohrwand. außerdem wird der schlauch nur sinnlos lang
ich denke 10mm innendurchmesser ist das optimum...
Wie erwähnt gehts auch nur mit Bohren, hatte ich ja bei meiner Sportstar gemacht. Benzinnippel aus einem alten ETZ250-Vergaser genommen, ist ja leicht konisch. Eine Bohrung in den Stutzen und mit Presse eingepresst, würde auch im Schraubstock gehen. Wegen dem gefragten Behälter, geht halt alles irgendwie. Nur bei meinem 1.Versuch nahm ich eine PVC-Flasche, die bekam aber einen minimalen Riss. Gerade die ETZ reagiert empfindlich auf Falschluft und quittiert häufig mit einem Klemmer ihren Dienst. Bemerkte es aber schnell und nam halt eine meiner unzähligen SIGG ALU Flaschen. Als leidenschaftlicher MTB'ler hat man diese ja zu haufen...
ich denke 10mm innendurchmesser ist das optimum..
Dann optimierst dann aber nur den obersten Drehzahlberreich, dafür hab ich halt einen kürzeren Schlauch... ne Sache des für und gegen.
Der Schaluchdurchmesser hängt laut dem Programm vom Vergaserquerschnitt ab. Ausspucken tuts für die Eingabe Durchmesser= 16mm: 8,7 mm und für 19mm: 9,5 mm. Also gehen die 10mm gut in Ordnung. Laut des Rechners sind es für 60 cm³ knapp 200 ml Dosenvolumen.
Weiterhin mit 16 mm, 60ccm gerechnet:
für 4500 U/min den Schlauch 17cm lang machen, für 3000 U/min 37 cm und für 6000 U/min 10 cm lang.
Für die ungefähre Vorstellung. was fällt euch spontan ein was 200ml Dosenvolumen hat
?
Grüße!
Ach ja, weiterhin: hab mal geschaut, und tatsächlich, ich habs nicht glauben wollen: Yamaha verbaute sowas an ihre Membranzylinder. Mit so einem prominenten beispiel wird miene theorie über den haufen geworfen...
.
Naja, da muss dann eine neue her. Oder nochmal Feinschliff...
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