Zahn im Getriebesumpf

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  • Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier im Forum und gerade dabei, meine Schwalbe KR51/2 BJ84 nach ca. 12 Jahren Standzeit wiederzubeleben. In diesem Zug habe ich auch das Getriebeöl gewechselt und dazu mal den Kupplungsdeckel abgenommen um zu sehen, wie es dahinter so aussieht. Dabei habe ich unterhalb der Kickstarterwelle ein größeres Metallstück gefunden, das mir sehr nach einem Stück eines Zahnes aussieht. Fotos davon hänge ich hier an.


    Kann mir anhand der Fotos jemand sagen, von welchem Zahnrad der Zahn kommt?


    Das Antriebsritzel und das Ritzel auf der Kupplung habe ich kontrolliert, die sehen soweit gut aus und haben keinen Zahnausfall. Vermutlich kommt der Zahn also von dem Mitnehmer des Kickstarters oder von dem Kickstarterrad.


    Ein Tutorial zum Tausch des Mitnehmers auf der Kickstarterwelle habe ich mir angeschaut, das wäre wahrscheinlich kein Problem. Habe etwas Bedenken, dass es das Kickstarterrad, das tiefer drin liegt...



    Das Moped lässt sich problemlos ankicken und alle Gänge durchschalten.


    Sollte ich mir größere Sorgen machen?

    Vielen Dank vorab für eure Hilfe!


    Grüße,
    Fleischi

    Einmal editiert, zuletzt von fleischi666 ()

  • Moin.
    Sieht auf den schnellen Blick fast aus wie ein Teil vom Aussenrand einer Reibscheibe. Schau dort mal genau hin bitte.


    Jedoch auch immer dran denken: Teile Innen können auch von vorherigen Reparaturen stammen und einfach nich rausgeräumt worden sein - hab schon mehrfach solche Reste gefunden und mich gewundert wo's herkam weil ja alles komplett war.

    Ich wollt' du wärst ein Huhn - Ich hätt nich viel zu tun
    Legst jeden Tag ein Ei - Ich schau dir zu dabei

  • Danke für die Antworten. Ich habe gerade die Kickstarterwelle rausgezogen und die Vermutung mit dem Anschlag für den Pin vom Kickstartermitnehmer scheint richtig zu sein, siehe Foto.
    Wie schätzt ihr das ein? Vermutlich bleibt mir nicht viel anderes übrig als es zur Kenntnis zu nehmen und zu hoffen, dass nicht noch mehr ausbricht.


    Update: nach kurzem Googeln möchte ich die Frage stellen, ob die auf dem Bild sichtbaren Spuren nicht normal sind? Der Anschlag an sich ist ja noch dran. Habe ansonsten auch nochmal alles sehr genau angeschaut, auch die Reibscheiben der Kupplung, und konnte keine Ausbrüche feststellen.

  • Gemeint ist die Stelle genau gegenüber und etwas weiter innen.
    Wenn zu viel rausgebrochen ist kann sich der Mitnehmer dort durchaus mit dem Pin aufhängen.
    Um diese Ausbrüche oder ein Aufhängen zu verhindern kann man einen Endurokicker nehmen und diesen so montieren,daß er erst gegen den Fußrstenboch schlägt,bevor der Pin hinten anschlägt

  • Vielen Dank für die Antworten! Ich bin beruhigt, dass jetzt klar ist, woher das Teil ist und es erstmal nicht lebensbedrohlich für das Getriebe ist. Man kann die Stelle auf dem Foto auch erkennen, wenn man weiß wo man suchen muss. :search:
    In der Garage habe ich es wohl nicht gesehen, weil der Gewindebolzen im Weg war. Das heißt für mich, dass ich beim Ankicken in Zukunft darauf achten werde den Hebel um weniger als 180° zu bewegen.

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