Beiträge von simme24

    Nein, der Kopf ist einfach ein anderer Gebrauchter.
    Auspuff normal auf Krümmer geschoben > Auspuffhaltestrebe ungefähr im
    gleichen Winkel wie Federbein (also original). Obwohl, ich denke, der ist sogar nicht ganz soweit
    auf den Krümmer geschoben. Zylinder (original) hat schon mind. einen Reparaturschliff hinter sich,
    inkl. Anpassung der Steuerzeiten (bedingt durch Reparaturschliffe angepasst, sonst Verluste).
    Mitnehmer hinten habe ich auch noch nie ausgebaut.


    Heute doch mal den Auspuff ausgebaut, zerlegt, kleinere Rückstände beseitigt, wieder montiert,
    Vergaser abgebaut, zerlegt, Düsen durchgeblasen und danach Montage.
    Nachgesehen, ob sich die Grundplatte evtl. verdreht hat. War nicht der Fall, meine nachträglich
    angebrachten Markierungen standen noch in einer Flucht.


    Dafür ist der nachträglich angebrachte Ringkabelschuh am Anschluß 1 d. Zündspule locker
    gewesen. Ist so ein blöder Quetschkabelschuh mit Isolierung. Habe das jetzt erstmal gelötet.
    Kabelschuh für Zündspulenmasse unten am Motorlager ist auch gelötet.


    Gruß Thilo

    Teile kamen heute nicht mehr, wird also später ausgetauscht.


    Kerzenbrücken hatte ich besonders viel, als noch der alte Dreigangmotor drin war.
    Da war auch das Pleuelfußlager kaputt. Kein beonders großes Radialspiel, aber
    hat gekippelt. Wahrscheinlich Stahlabrieb davon Richtung Kerzenelektroden gefeuert
    worden. Außerdem häufige Kerzenbrücken durch Zug von Nebenluft. Kerze war immer
    relativ hell. Nach dem Planen des Vergaserflansches und Austausch des Kopfes aber besser.
    LGS muß nicht mehr bis zum Anschlag eingeschraubt werden, bzw. Motor verfettet jetzt mit
    bisheriger Einstellung...


    Etwas OT:


    Was mich aber immer noch wundert, ist, daß der M54 mit orig. S50-Komponenten auch mit
    14er Antriebsritzel fast überdreht im 4. Gang. Original ist ein 13er Ritzel vorgesehen.
    Wiege ca. 87Kg und Fahrzeug läuft so ca. 62.....63 Km/h.

    OT:
    Habe mal in irgendeinem Herbst einen Wartburgmotor zerlegt und den Zylinderblock
    (Grauguß) für ca. 3-4 Stunden draußen liegen lassen.
    Ergebnis: Leichter Rostschleier auf der Dichtfläche für Zylinderkopf.
    Schnell von Hand wieder wegzupolieren, aber immerhin... :P
    So schnell gehts mit dem Rost.

    Saugend klingt gut.
    Aber einfach stur zwischen beide Kontakte "einspannen" darf auch nicht sein.
    Ansonsten stimmt das alles. Ist der Abstand zu groß, ist der dafür notwendige
    Zündspannungsbedarf höher. Mit normalem Treten nicht startbar. Zu klein, dann
    dafür erhöhte Brückenbildung. Generell haben die Schwunglichtmagnetzündungen
    kleinere Elektrodenabstände, als bspw. Batteriezündungen. Diese haben eben mehr Saft
    dafür vorrätig.
    Andersrum kann man eine die Funktionssicherheit einer maroden bspw. SLMZ vorläufig
    wiederherstellen, wenn der Abstand der Kerzenelektroden verringert wird.
    (aus dem Ratgeber vom Erhard Werner).

    Beim Kaltstart gibt es, wie ich schon schrieb, auch Zündaussetzer.
    Alles ersetzt außer Primärspule. Dicht ist der Motor jetzt in Bezug auf Nebenluft.
    Sonst ist auch die Beschleunigung super, jedes Grad Drehgriffbetätigung wird optimal
    umgesetzt ohne "Löcher". Auspuff ist auch frei, sonst wäre keine so gute Beschleunigung
    möglich. Die Demontage erspare ich mir deshalb mal, Endstück ist hinten furztrocken.
    Seit Kauf des Fahrzeuges im April 2013 habe ich übrigens kein einziges Mal den Grund gehabt,
    den Auspuff zu demontieren. Die längeren Strecken am Stück machen es möglich... :P

    Was soll an einer Heizplatte so schlecht sein? Zu einseitige Erwärmung und evtl.
    Materialverzug? Von Wartburg-Kolben kenne ich das vom Hören und Sagen, spielt
    jetzt aber hier keine Rolle.
    Außerdem, wer hat schon den Platz, sich einen ausrangierten Herd irgendwo hinzustellen?
    Wenn man die Möglichkeit dazu hat... sicher, warum nicht. Aber doch nicht unbedingt
    notwendig. Und Heißluftpistole? Mit Sicherheit zu wenig Bumms für solche Sachen.

    Der Kabelschuh ist ja direkt an der oberen Motorhalteschraube (8er).
    Also Motor-"Halteschuhe", dazwischen sind ja die beiden Motorhaltebohrungen
    im Motorgehäuse.


    Zündaussetzer kommen aber trotzdem noch. Speziell nach langen Rotphasen an der
    Ampel. Ansonsten aber zuverlässig genug, um wieder anfahren zu können, außerdem
    ruhiger Leerlauf.


    Hat schon immer rumgesponnen, mal mehr, mal weniger. Beim Kaltstart benötige ich immer
    so 2-3 Anläufe, bis der Motor sicher läuft, ohne abzusterben. Hier auch: Zündaussetzer.


    So, die Primärspule (hochwertige Ausführung) ist schon bestellt, außerdem noch ein neuer
    Schmierfilz ( ist schon etwas zerfranst). Kondensator kann ich präventiv zwar gleich
    noch mitwechseln, glaube aber kaum, daß es daran liegt. Zündaussetzer wegen Kondensator
    kenne ich nicht. Eher irgendwelche Warmstartprobleme.


    Gruß Thilo

    Der (normal ausgeprägte) Daumennagel entspricht ungefähr 0,4mm.
    Wir haben damals den Elektrodenabstand nach der Methode eingestellt, wenn wir keine Fühllehre hatten.
    ...und die Kisten rannten völlig normal! ;)


    Aber nur beim gesunden Nagel. Bei Nagelpilz können da gut und gerne mal 2-3mm Stärke dazukommen.


    Stellt man den Elektrodenabstand mit der Fühllehre ein, so stellt man fest, daß 0,4mm sehr, sehr
    schmal sind.