Beiträge von Tauri

    @huj: Danke! Hatte ich beim nachschauen wohl übersehen.


    Nach der heutigen Fahrt denke ich, dass mein Problem am Vergaser liegt. Erstmal ist mir aufgefallen, dass es auf dem Motorblock unter dem Vergaser etwas ölig ist; schon fast ne kleine Pfütze.
    Heute Nachmittag ist die Simme erst nach 3 Kicks mühsam angesprungen und war kurz vorm absterben, worauf ich das Standgas wieder etwas höher gestellt habe. Nun ist die Gasannahme gut, kaum noch Vibrationen und ich habe sie heute mal kurzzeitig auf 70 Km/h mit voll offenem Gashahn gehabt, ohne irgendein Rasseln oder Klingeln. Das konnte ich bisher noch nie.


    Finde ich irgendwie sehr merkwürdig.


    Was denkt ihr warum der Gaser leckt? Schwimmer oder Mitteldichtung, oder doch was anderes?


    Tauri

    Die Mokicksaison beginnt und die Probleme kommen, zumindest bei mir. :D


    Erstmal ein paar Daten von meiner S51 B1-3, jetzt 1-4


    Erfahrungsgrad: im Heimwerken gut versiert, bei der Simme gut dabei, aber die Erfahrung fehlt
    Original: ja
    Problem: von selber aufgetreten, dauerhaft wenn warm gefahren


    So nun zum eigentlichen Problem mit ein bisschen Vorgeschichte. Im Winter 2008 habe ich einen M541 zum Überholen an Schwarzfahrer geschickt (danke nochmal) und dann vor 3 Wochen in meine ursprüngliche S51 B1-3 eingebaut. Der vorherige Motor hatte nen BVF und der "neue" 4 Gang nen Bing Vergaser. Da ich mit dem Bing aber nicht so zurecht gekommen bin, vorallem weil die Bowdenzüge zu kurz waren, habe ich den BVF auf den neuen Motor geschraubt. Das ging schon recht schwer, irgendwie sind die Gewindestangen an dem Vergaserflansch zu eng, aber mit etwas Gefühl und Gewalt war die Montage ok. Davor habe ich den Vergaser natürlich auseinander genommen und vom "Winterdreck" befreit.


    Das Standgas war etwas niedrig, also musste ich die Gasschieberschraube etwas anziehen und es war ok. Leider machte sich bein Fahren ein Volllastklingeln bei ca. 58 Km/h bemerkbar, worauf ich die Zündung, sprich die GP, ganz wenig gegen den Uhrzeigersinn verdreht habe, vielleicht 0,5-1mm. Danach war das Volllastklingeln weg, bzw. kommt jetzt erst bei ca 65 Km/h. Soweit so gut.


    Jetzt kommt das eigentliche Problem. Subjektiv habe ich das Gefühl, dass es nun zu Vibrationen kommt, vorallem bei niedrigen Drehzahlen. Wobei ich sagen muss, dass ich vor der Zündungseinstellung nicht wirklich auf Vibrationen geachtet habe. Hinzu kommt, dass ich aus dem Standgas heraus ein schlechte Gasannahme habe. Wenn ich den Gashahn langsam aufdrehe, säuft sie fast ab. Wenn ich den Gashahn schneller öffne, tourt sie kurz ab, aber ist nach ca. einer Sekunde wieder voll da.


    Die Suchfunktion meinte, dass man für ein besseres Übergangsverhalten die Leerluftschraube entsprechend justieren soll. Das wollte ich eben tun, aber egal ob völlig zugedreht oder 10 Umdrehungen offen, es ändert sich nichts an der Drehzahl oder dem Motorlauf. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass sich die Gasschieberschraube durch die Vibrationen leicht selbstständig dreht, nicht wirklich weit, aber sie macht es trotzdem. :|


    Für Lösungsvorschläge wäre ich sehr dankbar.


    OT: Kann man die BVF eingentlich äußerlich unterscheiden? Sprich ob 16N1-11 oder -12, etc.?


    Vielen Dank und schönen Abend!


    Tauri

    Hallo!


    Ich bin mir über die Funktionsweise des Chokes nicht ganz im Klaren. Normalerweise sollte doch weniger Luft zum vergasen da sein, oder? Also mehr Benzin zum Kaltstart.


    Jetzt hab ich folgendes Problem:


    Beim einen Motor mit BVF Vergaser tourt der Motor beim ziehen des Chokes im warmen Zustand runter und stirbt ab.
    Beim anderen Motor mit BING Vergaser tourt der Motor sehr schnell hoch sobald ich den Choke ziehe.


    Welcher verhält sich nun richtig und was ist beim Falschen verstellt?


    Vielen Dank!


    Tauri

    Ich hatte auch das gleiche Problem.
    Die Lösung war bei mir auch eine neue Grundplatte. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen den Fehler näher einzukreisen.
    Ich vermute, dass sich auf Grund der Hitze das Spulenmaterial ausdehnt und dann ein Kurzer entsteht, wo vorher keiner war.


    Aber wie gesagt, mit der neuen Grundplatte läuft sie bisher problemlos.


    Tauri

    Hallo!


    Ich bin nach der Motorregeneration von Schwarzfahrer gerade dabei meine S51 wieder zusammenzubauen.
    Weil das Gewinde von einem der Klemmen für die Telegabel kaputt ist, habe ich mir eine neue Gabelbrücke besorgt.


    Diese wollte ich eben einbauen und hab gesehen, dass diese oben von einer Art Nutmutter gehalten wird.
    Wie lässt sich diese ausbauen? Gibts da nen Trick, oder brauche ich dafür Spezialwerkzeug?


    Vielen Dank!
    Tauri

    Heute habe ich auch noch den Unterbrecher ausgetauscht. Der Alte hatte einen Widerstand von 20 Ohm, der neue von 4.
    Leider hat dies aber nichts an meinem Problem geändert.


    Ich vermute daher den Defekt irgendwo auf der Grundplatte oder an der Zündspule.


    Kann ich eigentlich eine Zündspule aus einer S51 2B4 in die 1B3 einbauen, um den Defekt weiter einzugrenzen?


    Tauri

    Auch ein Vergaserwechsel brachte keinen Erfolg.
    Leider habe ich jetzt auch keine Austauschteile mehr zum testen. Das einzige was ich noch habe, ist eine E-Zündung aus ner S51 mit 12V Bordspannung. Da weiss ich aber auch nicht, ob sie funktioniert.


    Für weitere Ideen bin ich offen.


    Danke
    Tauri