Beiträge von DUO78

    Kontrolliere mal die Kontakte ab dem 3-fach-Verteiler auf straffen Sitz sowie auf Oxidationsfreiheit ("Sauberkeit"):


    grau/schwarz zur und von der Rücklichtdrossel (auf 59b wieder am ZS ankommend), dann von der 58 als grau zum Rücklicht gehend und die Masseverbindungen

    Du hast 3 Stromkreise bei der PVL (und auch VAPE):
    - AC-Stromkreis (Fahrlicht/Scheinwerfer)
    - DC-Stromkreis (Blinker, Hupe)
    - Zündladestromkreis


    Die 12V AC und DC gehen über den Regler...
    beim AC-Kreis sitzt der Regler parallel (gelb)
    Der DC-Kreis wird über gelb/rot in den Regler eingespeist und geregelt auf rot abgegeben.


    Ziehe mal den Regler von der Lima ab und messe mal die aus der Lima kommende Spannung auf gelb und auf gelb/rot gegen den Motorblock bei ca 4000-5000 Umdrehungen.
    Soll sind ca 50-70V AC.


    Als nächstes schaust du auf den Regler: Was steht da aufgedruckt? (12V?)
    Stecke den Regler an die Lima und ziehe das rote Kabel vom Regler ab sowie die Verlängerung des gelben Kabels (dürfte schwarz/weiß sein) auseinander.
    Messe jetzt die Spannung auf Gelb (AC) und Rot (DC) bei der gleichen Drehzahl.
    Soll: rot ca 13,8-14,4V DC (V=) und gelb ca 13,2 - 13,8V AC (~)


    wenn das aus der Lima kommt:
    ist die Masse-Verbindung "Motor <=> Rahmen" ordnungsgemäß vorhanden?
    Verkabelungsfehler?
    falsche Batterie verbaut (6V anstatt 12V)?


    Kommen aber nur 6V aus der Lima, schaue dir die Grundplatte mal genauer an:
    https://www.akf-shop.de/grundplatte-pvl/a-911/
    Hast du nur 3 "große" Spulen (und davon eine mit Isolierung), ist es keine PVL-GP, sondern eine "Stinknormale" GP.

    Zadi-Zündschlösser waren genau so in der SR50 verbaut.
    (für die SR50 gibt es die mit 7 und 8 Anschluss-Kabeln. - es geht nur darum: ob mit oder ohne Lichthupe)


    Die PVL wird analog zur VAPE verbaut/verkabelt. Also nimmst du dir den VAPE-Schaltplan zur Hand
    (Hier unterscheidet sich nur das Aussehen der Lima und die Ausgangsleistung.)

    Wenn du ein Multimeter hast, stellst du das auf "Durchgangs-Piepser" oder auf Widerstandsmessung ein (20kOhm reicht hierfür).
    Dann das eine Messkabel an den einen Kontakt, den du messen möchtest und das andere Kabel auf den anderen Kontakt (der eigentlich in dieser Schlüsselstellung leitend sein müsste).
    Auch die Anderen Kontakte überprüfen, ob hier nichts falsch schaltet.


    Wenn du kein MM hast, nimmst du dir die Batterie, Kabel und eine Glühlampe zur Hand:
    (nutze rot/grün (Batterie-Plus) und stecke das auf die zu prüfenden Eingänge (59, 59b und 57)


    an der 59 sollte in der Stellung I die Lichthupe und in der Stellung II Abblende/Fernlicht (Abblendschalterstellung) funktionieren.
    an der 57 und der 59b das Rücklicht und die Tacho-Beleuchtung in den Schalterstellungen II und III.
    an der 30 in den Stellungen I und II => Hupe und Blinker
    am 3-fach Verteiler sollte dann das Bremslicht beim Betätigen funktionieren.


    ===


    Ist die Masseleitung zwischen Motorblock und Rahmenmasse verlegt worden? (ein nicht seltener Fehler, wenn kein AC-Licht funktioniert ...mein Verdacht, da ja alles AC-Licht betroffen ist, aber das DC-Licht (Batterie) nicht)


    Birnen definitiv heil? (ggf durch neue ersetzen, auch wenn sie heil aussehen!!!)


    (AC-Licht funktioniert nur bei laufendem Motor!)


    ===


    tacharo: Wo siehst du den Fehler?
    57 ist mit 57a gebrückt.
    57 bekommt DC über die 57a ...
    ... und 59b bekommt AC über die Drossel.
    59b ist in Stellung II und die 57 in Stellung III auf die 58 (TB und RL) geschalten.


    Ich würde sagen, dass er mal die Kontaktseite seines ZS fotografiert und hochlädt.

    :auslachen: Also wenn du DAS nicht mehr ordentlich erkennst, wird es Zeit für das Nasenfahrrad...


    Ich muss hier schon mit 2 Lesebrillenstärken hantieren und erkenne doch nur auf dem "gemachten" Auge halbwegs etwas. :a_bowing:

    Man kann es auf beide Arten herstellen.... - je nachdem, welche Voraussetzungen man hat.


    Beim Fräsen, kann es passieren, dass die Leiterbahnen mal dicker und mal dünner werden. Dazu die Lötaugen...
    Das wäre eher für geübte/ruhige Hände geeignet, da du vermutlich öfters auch den Aufsatz wechseln tust - ja nachdem, was du gerade fräst.


    Zum Ätzen benötigst du Eisen-III-Chlorid (nicht in den Ausguss gießen!) und einen Säurefesten (aber Spiritus-löslichen) Stift, mit dem du die Leiterbahnen und Lötaugen zeichnest. Dazu eine Plaste-Schale in ausreichender Größe und ggf einen "Greifer", der die Zeichnungen" nicht verkratzt (Holz oder Gummi-beschichtet --- Ich habe damals keinen Greifer benutzt)


    Da du nur eine Platine herstellen willst, wäre es eher Verschwendung mit dem Eisen-III-Chlorid usw. - Also solltest du eher Fräsen.
    Oder hast du Bekannte (oder Firmen in der Nähe), die vielleicht Leiterplatten selber herstellen? => dann könnten die dir die Platine ätzen und ggf zeichnen und vorbohren, dass du nur noch bestücken musst.

    Ich würde mir trotzdem die Steckkontakte mal anschauen: Nicht, dass an den Übergängen Kontakt <=> Kabel eine Oxidation und/oder zu wenig Anpressdruck vorliegt. Dann würdest du bei der Widerstandsmessung zwar vollen Durchgang haben, aber "unter Last" bricht die Spannung (bzw der Stromfluss) an dieser Stelle zusammen.

    passra:
    Wenn du einen Lastunabhängigen BG nimmst, achte neben den "Einstiegswerten" aber auch auf die Mindestspannung, damit er sicher arbeitet. => Wenn, würde ich einen BG ab 1W (80mA) und einem Arbeitsspannungsbereich von 6-15V wählen.
    Nicht jeder lastunabhängige BG kommt bis auf unter 6V runter, um sicher zu arbeiten.


    ckich:
    Zwar ist das "LED-Glühobst" nicht zulässig... Aber selbst mit dem LED-Glühobst wird man bei der richtigen Auswahl nach den Abstrahlkriterien gut gesehen (Blinker, Rück- und Bremslicht). (die ungleichmäßige Ausleuchtung und ob du Reflektoren oder keine hast)
    Also LED-Glühobst im SW ... - Da kannst du nur punktuell leuchtendes Glühobst nehmen, aber keine Birnen mit einzelnen Lichtpunkten, da diese zu ungleichmäßig ausleuchten und ggf zu viel Streulicht haben.


    Aber warum auch das unzulässige LED-Glühobst verwenden, wenn man bereits fertige und zulässige (geprüfte) Leuchten bekommt?


    Wenn man nicht gerade Originale Lampen haben muss, findet man sicherlich auch halbwegs dem Original entsprechende LED-Leuchten, wenn man im WEB oder bei den Herstellern schaut.

    die Schaltung:
    Den Flip-Flop kannst du nur aktivieren, wenn er an Spannung anliegt.
    Durch die rechte schaltebene des Relais ist das also nur bei eingeschalteter Zündung möglich.
    Sobald das Flip-Flop aktiviert wurde, schaltet das Relais auf Batteriestrom (Dauerplus) um, weswegen du jetzt auch die Zündung ausschalten kannst (und das Flip-Flop weiterhin mit Spannung versorgt wird)
    Den Flip-Flop kannst du aber sowohl bei aus- als auch bei eingeschalteter Zündung abschalten.


    Da du den BG-Eingang an den unteren, rechten Kontakt vom Relais anschließt, wird also auch die BG-Stromversorgung mit Aktivierung des Flip-Flops zwischen geschalten Plus und Dauer-Plus umgeschaltet.


    An den unteren linken Kontakt schließt du die beiden "Entkopplungs-Dioden" an.
    Sobald das Flip-Flop aktiviert ist (uhd das Relais schaltet), liegen diese Dioden an Dauerplus (was ja die BW-Schaltung aktiviert: Standlichter aus und die Blinker aktiv)



    Für die Einschaltverzögerung benötigst du je Seite einen Widerstand, einen Kondensator und ein Relais (kannst aber auch zusätzlich Transistoren verbauen).


    Um die Schaltung genau auf die von dir gedachten 2...5 Sekunden zu bringen, müssen Widerstand, Kondensator und der Relaisstrom "in Einklang" gebracht werden (bei gleichzeitiger Bedingung: Spannung aus = sofortiges Abschalten des Relais).
    Da ich kein Schaltungsentwickler bin, würde ich die Frage nach dem Aufbau und die Frage nach den benötigten Werten an die Elektroniker/Schaltungsentwickler weitergeben.



    Nun ja, man kann die Leiterplatte natürlich auch selber entwickeln...
    Vielleicht würden dir hier auch die Entwickler bei der Erstellung der Leiterplatte helfen.
    Bliebe nur die Frage, ob du sie selber fräsen oder (üblicherweise) ätzen willst.

    Ja, beim 12V-Missbrauch der 6V-Spulen hätte er dann auch rund 100W und das sogar getrennt - die 6V/35W-Spule mit runden 60W @ 12V und die 6V/21W-Spule würde runde 35,7W @12V liefern.
    Wenn er beide Spulen getrennt voneinander nutzt, würde der SW zwar drehzahlabhängig seine Helligkeit ändern, aber die 21W-Spule mit der Batterie würde keinen Helligkeitsschwankungen unterliegen. (Blinker, Bremslicht, Hupe und Standlicht).


    Das ist ja das, was ich im Tutorial anzuregen versuche, solange die Zündung problemlos läuft: beim 12V-Missbrauch gewinnst du je Spule runde 70% Leistungsgewinn. (siehe: //www.simsonforum.de/faq/…&cat=48&id=151&artlang=de)


    Mir 2x 35W-Spule würdest du runde 120W haben.
    Baust du die Zündung auf Transistor-Zündung um, kannst du 3x 35W nutzen und würdest sogar 180W aus der lima bekommen.


    Aber das ist ja jetzt egal, da er ja eine PD verbaut hat.
    Es ging ja um die Blinker und das der (DC-) BG bei zu niedriger Spannung zu spinnen beginnen. (ganz davon abgesehen, dass auch die restliche Beleuchtung ihre "Signalwirkung" verliert)


    Ich würde bei verbauten Blinkern immer eine (wenn auch kleine) Batterie (ab 3,5Ah aufwärts) verbauen.
    (mit 35W und ohne Anlasser wäre eine 5,5Ah optimal, mit Anlasser wäre es eine 7Ah. bei 55/60W-SW würde ich 7-12Ah verbauen)

    Ich denke mal, dass sich der AC-BG analog zu den Drosseln verhält, so dass er bei den sich verändernden Motordrehzahlen eine verhältnismäßig stabile Blinkfrequenz bekommt.
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    Aber ich vermute mal ganz stark, dass trotzdem bei niedrigen Drehzahlen die Helligkeit der Blinker -und somit die Signalwirkung- abnehmen wird.