Beiträge von Mac Heba

    Mahlzeit!


    Bei nur äußerlich beschädigten Wickungen ist so ein guter Isolierlack sicher eine dankbare Möglichkeit, da noch was zu retten.


    Bei den Hochspannungsspulen, wie der Ladespule der E-Zündung oder der innenliegenden Zündspule der SLMZ wäre ich da sehr skeptisch. Speziell die SLMZ-Spule besteht eigentlich aus mehr Isolierung als Kupfer. Da wird der Lack nicht wirklich bis an die entscheidenden Stellen vordringen. Es könnte höchstens helfen, wenn Haarrisse das Eindringen von Feuchte begünstigen und Zündspannung außen durchschlägt.
    Versuch macht kluch, aber da wird wohl der Tausch das einzig sinnvolle Mittel bleiben.


    Zudem habe ich beim Abwickeln von defekten Spulen festgestellt, daß, obwohl die Außenseite quietschsauber gereinigt worden ist, sich im Innern noch massig duftendes Öl von Jahrzehnten undichter Vergaser befindet. Das müßte der Lack beim Kriechen erstmal verdrängen.


    Es "passiert" übrigens nicht, daß Spulen durch zufällig vorbeifliegende Schraubendreher beschädigt werden, sondern die Helden der Arbeit, die meinen, Polräder durch einen reingerammten Schraubendreher blockieren zu müssen, zerstören die Spulen mutwillig und vorsätzlich. ;)
    Warum sollten die die denn mit Lack reparieren wollen, wo sie die doch vorher mühevoll absichtlich kaputt gemacht haben? :P


    Es gibt auch hemdsärmlige Methoden (ohne Spannband o.ä.) , das Polrad zu blockieren, ohne alles zu zerstören. Sehr zerstörungsarm und ohne Spezialwerkzeug wäre die Methode mit einem zwischen Polradfenster und Fußraste geklemmten Gabelschlüssel (siehe ein Beitrag im Schwalbennest von User "Prof").


    GlückAuf!


    MacHeba

    KOLLEGE!!!!


    1.) "Vorher ging's, jetzt nicht mehr!" ist exakt die Definition von KAPUTT! Sonst wär das ja normal!
    2.) Was Du noch prüfen könntest, und wie Du es prüfst, haben unter anderem Tacharo und ich bereits geschrieben! Aber geprüft hast Du es nicht! Dann ist Dir nicht zu helfen!


    Vergiß die Batterie! Was ist mit Bremslicht? Ist Saft auffem Kabel? Blutdruck, Alter, Blutdruck!


    Mann, immer dieses "aneinander vorbei reden"... Frage: "Geht Dein Bremslicht?" Antwort: "Meine Batterie hat 5,8V...!"


    Also! Zwei Möglichkeiten:


    a.) Willst Du das Rücklicht nicht reparieren, sondern nur drüber reden, wie es wäre, es zu reparieren: Dann hier immer weiter schreiben, und bloß nix am Moped machen!
    b.) Willst Du das Rücklicht reparieren, statt nur drüber zu philosophieren, wie es wäre, es zu reparieren: Bloß weg vom Rechner, ran ans Mopped!


    Erstmalig grußlos...

    Mahlzeit!


    Bei der 6V-Anlage gibt es eine Spule auf der Grundplatte, die versorgt:
    - Rücklicht
    - Bremslicht
    - Batterieladung


    Dann gibt es noch 2 weitere Spulen für Zündung und Scheinwerfer, aber die sind ja OK, denn Dein Scheinwerfer geht und dein Motor läuft!


    Also:
    - Funktioniert Dein Bremslicht? Wenn ja, ist die Spule schon mal in Ordnung.
    - Wenn nicht: Mal kontrollieren, ob bei laufendem Motor am grau-roten Kabel aus der Zündung Spannung ankommt. Entweder mit Multimeter (AC-Bereich!) gegen Masse messen, oder eine 6V 21W Glühlampe zwischen grau-rot und Masse anklemmen, oder mal kurz mit dem grau-roten bei laufendem Motor gegen Masse tippen: es muß funken.


    Kommt Spannung von der Spule, mal die Verdrahtung von Rücklicht und Rücklichtdrossel (ist mit in die Ladeanlage integriert, die beiden grau-schwarzen Kabel) insgesamt überprüfen.


    Mach mal, dann sehen wir weiter.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Das wird beim Habicht wieder schwierig. Außerdem sieht das zerklüftete Zündmodul am Rahmenrohr mal ...öhm... scheiße aus (hab lange nach einer besseren Ausdrucksweise gesucht... :P ) Paßt das nicht an eine der Schrauben vom Tank oder an die Zylinderaufhängung (beim Star waren da 2 Bohrungen für einen Kabelkanal aus Blech)


    Ich meine mal was anderes gesehen zu haben: Und zwar hatte jemand das Zündmodul beim Star in der Nähe des Batteriekastens, also unter der linken Abdeckschale verbaut. Vielleicht paßt es an der Motoraufhängung mit einem Winkel o.ä., so , wie auf der anderen Seite der Luftfilterkasten? Dann Zündkabel entsprechend lang wählen und seitlich nach vorn verlegen.
    Dazu müßtest Du allerdings den Kabelbaum von der Statorplatte mit einem Messer vorsichtig aufsplitten, so daß weiß und rot nach hinten zum Zündmodul gehen, und gelb und gelb-rot nach vorn zum Regler.
    Das Abstellkabel kannst Du ja nach Belieben zum Zündschloß hin verlängern, genau wie das Massekabel auch.


    Viel Erfolg!


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Wieso soll man an dem Baustein nicht auch zweimal was einstellen können? Das muß mir mal jemand erklären.... Abrißschraube, oder wat?


    An dem Poti stellt man die Einsatzdrehzahl ein. Das ist die Drehzahl, ab der die E-Zündung überhaupt mit Funkenmachen anfängt. Die stellt man zweckmäßigerweise so ein, daß bereits bei der normalen Drehzahl beim Ankicken ein Zündfunke entsteht.
    Und die kann man auch immer wieder neu einstellen...jedenfalls so lange, bis das Poti mal verschlissen ist.


    Blöderweise beeinflußt die Einstellung auch den oberen Drehzahlbereich. Stellt man die nämlich extrem niedrig ein, so daß selbst beim Ankicken in Zeitlupe ein Funke da ist, fängt die Zündung im oberen Drehzahlbereich an, mehrfach über eine Umdrehung zu zünden (bzw. versucht sie es, mit dem Effekt, daß das Steuerteil keine Zeit mehr hat, genug Energie für den Funken zu sammeln, so daß es zu Aussetzern kommt)


    Wenn die Mopete sich also gut ankicken läßt und die Gänge ohne Zicken ausgedreht werden können, dann macht man da mal gar nix dran.


    Springt die Karre nur beim Rekordkicken oder gar nur durch Anschieben an (und es liegt auch wirklich am fehlenden Funken bei geringer Drehzahl!), dann die Einsatzdrehzahl verringern (Rechtsdrehung am Poti, wenn ich mich recht entsinne).
    Bockt der Bock bei hohen Drehzahlen, kann man den Funken ja schlecht kontrollieren (könnten ja auch noch etliche andere Fehler vorliegen). Dann kann man probehalber mal die Einsatzdrehzahl so weit erhöhen, daß die Fuhre gerade noch so beim normalen Kicken einen Funken hat und anspringt. Jetzt sollte obenrum genug "Luft" zum Ausdrehen sein... oder, es liegt an was anderem.
    Zum Beispiel könnte der Monstertuningmotor eine so hohe Höchstdrehzahl haben, die man mit der Stino-E-Zündung gar nicht erreichen kann... Dann braucht man eine andere Zündigung.


    In den Reparaturanleitungen gibt es eine Anleitung zum Einstellen der Einsatzdrehzahl ohne Spezialgeräte, sinngemäß: "Wenn bei eingelegtem Gang x das Hinterrad innerhalb 1 Sekunde um 1/2 Umdrehung gedreht wird, soll die Zündung gerade zu funken beginnen." Finde das gerade nicht wieder.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Die einfachste F***'n'Pray-Lösung wäre der Einbau einer ELBA. Die paßt auch zur S51 ganz hervorragend, da Du ja eine Vierleuchtenblinkanlage (2x21W pro Seite) hast, für die der Blinkgeber ausgelegt ist. Kostet keine 20 Euronen bei den einschlägigen Teilehändlern, paßt ans Mopped und tut.


    Sicher sind noch ausgefeiltere Möglichkeiten drin, wie potentialfreie Ladespule mit Brückengleichrichter. Dann bist Du aber entweder beim Basteln statt Plug&Play, oder wirklich preislich in Richtung Vape unterwegs.


    Wer basteln will, baut den immer wieder zitierten "Holzhammerregler" von Ewald Rösner in der 6V Variante nach, und klemmt den statt der Ladedrossel an. Die Schaltung habe ich in das Gehäuse der Ladeanlage implantiert und fahre sie seit diesem Jahr in meinem Star mit dem originalen Schwunglichtmagnetzünder (15W Scheinwerf, 18W Bremslatücht) in Kombination mit einem 6V 3,2Ah Bleigelakku. Bislang funktioniert das zur vollsten Zufriedenheit ohne jedwede Wartung, und ich blinke spießig viel (und Hupe mit einer Trabant/MZ Huuupe).


    Hier der Schaltplan (KLICK). Das Teil macht das gleiche, wie der Ladeteil der ELBA, nur mit deutlich weniger Aufwand, und es ist "schwarzstartfähig" :P , d.h. im Gegensatz zur ELBA braucht diese Schaltung keine Mindestladung der Batterie, um überhaupt mit dem Laden anzufangen. (Wobei das bei Bleigel weniger was bringt, weil die bei Tiefentladung eh recht zügig den Löffel abgeben).


    Also eines der folgenden:
    - ELBA kaufen, einbauen statt Ladeanlage & Blinkgeber, am Rest nichts ändern (Ladeanlage bleibt drin, wegen der Drossel für das Rücklicht, nur der Ladeteil wird stillgelegt)
    - ELBA, Brückengleichrichter und Ladespule aus dem Duo kaufen (die paßt aber eigentlich nicht zu den Polrädern der S51 ! Der Regler wird's richten...) und Rücklicht, Bremslicht, Blinkgeber umverkabeln
    - Wie vor, nur mit 12V-Komponenten (Nur mit Polrad 8307.10)
    - Regler selbst frickeln, Ladeanlage durch diesen ersetzen, Rest der Elektrik bleibt
    - Vape kaufen und einbauen


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Es könnte sein, daß die Bremslicht / Ladespule eine Unterbrechung hat. Meist ist es eine Lötstelle.


    Ein Multimeter ist zu empfindlich, es zeigt auch dann noch eine Spannung an, wenn irgendwo eine Unterbrechung herrscht, die vielleicht noch von etwas Ölschmocker befleckt ist. Eine Prüflampe wäre z.B. gut.


    Zieh mal das grau-rote und das rot-gelbe Kabel von der Grundplatte am Zündschloß bzw. Sicherungshalter ab, und miß bei stehendem Motor mal, ob Durchgang von beiden Kabeln zur Motormasse besteht (Widerstandsmeßbereich 200 Ohm oder Durchgangsprüfer). Ist das nicht der Fall, liegt es an der Spule.


    Die rustikale Methode (rustikale Elektrik verlangt danach): grau-rotes Kabel von der Grundplatte kommend am Zündschloß abziehen, Motor starten und mit dem Kabel an Masse tippen - muß funken, sonst Spule defekt.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Bedenke: dickere Kabel sind dicker!


    Serienmäßig waren 0,75mm² dran, die reichten selbst für 6V / 35W, und erst recht für 12V / 42W (bei höherer Spannung geringere Ströme).


    Elektrisch gesehen sind Kabel mit mehr Querschnitt natürlich gut, aber die müssen auch noch anständig aus dem Motorgehäuse nach draußen verlegt werden können. Nicht, daß das bei den 5 Leitungen von der E-Zündung dann eng oder unhandlich wird.


    Moderne Leitungen gibt es in 1,5mm² mit vergleichbarem Außendurchmesser wie die alten 0,75er Leitungen, z.B. bei http://www.kabel-schmidt.de . Andere Typen können bei 1,5mm² aber auch schon mal deutlich dicker ausfallen, und dann haste da so 'nen Riesenkabelprügel dran.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Sotex-Akkus in Originalbauform für Schwalbe & Co. (4,5Ah, 6V) sterben wie die Fliegen. 2 nagelneue Exemplare innerhalb weniger Wochen mit plötzlichem Totalausfall einer Zelle, ein gebrauchtes Exemplar hielt nach Wiederbelebung etwas länger, war dann aber auch total platt.


    Die von der Größe nicht richtig passenden 4Ah Typen mit den Anschlußdrähten zeigten sich da wesentlich zäher, die sind zwar mal leer, sterben aber dann nicht sofort, sondern lassen sich wieder aufladen. Die muß man zum kaputtkriegen den ganzen Winter über leer rumstehen lassen, und selbst dann sind sie nicht so tot wie die 4,5Ah Exemplare.


    So sind meine Erfahrungen mit den Dingern.


    Die Ladeanlage 8871.6 wird am Magnetzünder (wo 8871.1 hingehört) das Rücklicht übrigens eher mit Überspannung versorgen, lädt aber die Batterie am kräftigsten. Ich hab die Dinger mal vermessen.
    Wenn Du Deinem Ladestrom etwas Gutes tun willst, kannst Du mal die 8871.5 aus der Elektronikzündung verwenden. Die Rücklichtdrossel ist vergleichbar mit der passenden aus der 8871.1, aber die Ladedrossel gibt mehr her (aber immer noch weniger als die 8871.6)


    Code
    Anlage	Rücklichtdrossel	      Ladedrossel voll		       Ladedrossel halb	
                                                          (wenig Ladung)                  (viel Ladung)
                        R	            L	             R	            L	                        R	            L
    8871.1	 0,920 R	9,45 mH	  0,923 R	  9,69mH	            0,591 R	3,82 mH
    8871.5/1	0,907 R	9,31 mH	  0,258 R	  2,73 mH		
    8871.5	 0,998 R	9,45 mH	  0,251 R	  2,3 mH	            0,144 R	695 µH
    8871.6/1  0,790 R	7,12 mH	  0,120 R	  443 µH		
    8871.6	 0,796 R	7,27 mH	  0,120 R	  440 µH


    EDIT: Hab jetzt kein' Bock mehr, die Tabelle hier zu formatieren, hauptsache, die Smilies gehen...maaaaan!


    Alle Angaben ohne Gewähr... :P


    GlückAuf!


    Macheba

    Mahlzeit!


    In den M53 Motor kannst Du so ziemlich jede andere Simson-Zündung verbauen, Du mußt nur auf 2 Dinge achten:


    1.) Die gaaanz alten M53 (ohne/1) bis ca. Bj.66 hatten einen anderen Konus an der Kurbelwelle, hier paßt nur das damalige Polrad für die SLMZ (müßte 8306.8-010 heißen). Die Wahrscheinlichkeit, einem solchen Motor im Originalzustand, also mit der alten Kurbelwelle, zu begegnen wird aber stetig abnehmen. Kann Dir natürlich noch passieren.
    2.) Die Polräder der SLPZ und SLEZ hatten keine Gewindebohrungen M5 für das Lüfterrad. Die müßtest Du also ggf. anbringen, was aber mit etwas Geschick (und einem Gewindeschneider) kein Problem ist.


    Natürlich mußt Du die passende Ladeanlage auch mit verbauen, sowie Glühlampen mit korrekter Leistung. Und die Durchführung des Zündkabels mit dem passenden Stopfen verschließen.


    Ansonsten alles kein Problem, die OP hab ich auch schon durch. Der passende Stopfen für die Zündkabeldurchführung liegt immer noch trocken gelagert in der Werkstatt...


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    In der Ruhe liegt die Kraft!


    Zuerst mal mach Dich mal in Ruhe mit der Funktionsweise der Bowdenzugmimik vertraut, also wie der am Gasgriff eingehängt ist, wie der Griff die Seele zieht und die Außenhülle das Gegenlager bildet. Dann siehst Du schon, ob da noch irgendwelche Spannelemente in der Hülle drin sind, die Du lockern müßtest, oder ob der Zug nicht richtig eingehängt ist, so daß er nicht weit genug aus seiner Außenhülle heraussteht.


    Als nächstes: Die Gummitülle am Ende des Zuges dient nur als Schmutzschutz und Verkleidung der Einstellschraube und bietet noch einen gewissen Schutz gegen Verdrehen der Schraube. Zur Montage kannst Du die Tülle mal 10cm weiter auf den Zug schieben, so daß Du das Ende frei zugänglich hast.


    So, jetzt die Seele bis zum Anschlag aus der Außenhülle herausziehen, bei eingehängtem Zug (wenn das nicht reicht, kannst Du das später noch mal machen, und dabei den Zug am Gasgriff aushängen, das gibt etwas mehr Spiel). Die Außenhülle muß richtig in den Widerlagern sitzen, der Gasgriff in Leerlaufstellung. Die Seele sollte jetzt ca. 3-4 cm herausstehen.


    - Seele durch den Schraubdeckel des Vergasers stecken, eine eventuell vorhandene Einstellschraube nach lösen der Kontermutter ganz hineindrehen.
    - Feder über die Seele stülpen und zusammendrücken. Manche verwenden eine Kuchengabel, um die Feder bequem zusammendrücken zu können, während die Seele des Zuges zwischen den Zinken heraussteht. Also den Deckel und den Bowdenzug mit 3 Fingern halten, der Daumen drückt mit der Kuchengabel die Feder zusammen, und Du ziehst Die Seele zwischen den Zinken wieder stramm. Sie sollte immer noch einige Zentimeter vorstehen.
    - Jetzt die Seele in den Schieber einhaken: Das Loch für den Nippel hat die Form einer "8", ein durchgehendes Loch, und ein Loch, welches zur Hälfte nur ein Schlitz ist. Den Nippel ganz durch das Durchgangsloch (eine Hälfte der "8" )stecken, auf der anderen Seite dann in die andere Hälfte der "8" bugsieren, und wieder stramm ziehen. Siehe die Zeichnungen von Tacharo.
    - Jetzt die Nadel samt Halteplättchen montieren. Beim 16N1 klappst Du den Schieber samt eingehängtem Zug seitlich weg, so daß die Feder noch nicht wieder in den Schieber springt (mit Fingern oder Kuchengabel festhalten) und die Nadel samt vorher aufgeschobenem Halteplättchen einsetzen. Ein wenig probieren, in welcher Stellung das Plättchen reinpaßt; es gibt nur eine, in der es sich nicht am Zug oder Schieber verkantet.
    - Schließlich die Feder in den Schieber gleiten lassen, am Gasgriff drehen, um zu gucken, ob sich alles bewegt, den Schieber in den Vergaser einfädeln und die Verschlußkappe festschrauben.


    Alles durch Puzzlen in Ruhe üben.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Der Scheinwerfer hat mit keinem Kondensator was zu tun. Was für ein Teil meinst Du?


    So weit liegst Du aber richtig: Die Spannung für den Scheinwerfer liefert die Lichtspule über das rot-weiße Kabel an Klemme 59. In Stellung "2" des Zündschlosses geht es dann weiter an Klemme 56 und über das weiß-schwarze Kabel zum Abblendschalter und schließlich zum Scheinwerfer. Der Teil scheint ja noch zu funktionieren, da D ja sagst, daß es vorne leuchtet, wenn Du mit dem weiß-schwarzen Kabel von wo anders Spannung holst.
    Die Lichtstromkreise sind in den meisten Fällen (außer 12V mit Halogen oder Vape) ungeregelt, d.h. Du mußt an jede Lichtspule die passende Last hängen, um die korrekte Spannung zu bekommen. Deshalb kannst Du nicht einfach den Scheinwerfer irgendwo dranklemmen, wo Saft drauf ist. Hast ja gemerkt, daß das nicht klappt.


    Der erste Schritt wäre jetzt, weiß-schwarz an Klemme 56 und rot-weiß an Klemme 59 abzuziehen und miteinander zu verbinden. Jetzt solltest Du Dauerlicht haben, und der Defekt liegt im Zündschloß. Leuchtet weiterhin nichts, wird die Lichtspule oder das rot-weiße Kabel dorthin unterbrochen sein oder einen Kurzschluß gegen Masse haben. Der Scheinwerfer selbst scheint ja, wie gesagt, noch zu tun.


    Den Strom mit einem Amperemeter an einer Quelle zu messen ist übrigens falsch! Du produzierst damit einen Kurzschluß, und mißt den Kurzschlußstrom! Bei einem Bleiakku werden das leicht mal einige -zig Ampere, und die rösten Dir das Meßgerät!
    Im Falle der Lichtspulen hast Du Glück, da die einen selbsttätig begrenzten Kurzschlußstrom haben. Im Meßbereich 10A, AC, können da sogar sinnvolle Werte bei herauskommen. Aber eigenlich mißt man an Quellen immer Spannungen, in Volt!


    Ach so: Wäre gut, wenn Du dabei schreibst, um was für ein Mopped mit welcher Lichtmaschine (falls umgebaut) es sich handelt, dann muß man nicht noch Forenrecherche betreiben. In den letzten Tagen schreibt das irgendwie keiner mehr dazu...


    GlückAuf!


    MacHeba