Beiträge von Mac Heba

    Mahlzeit!


    Da wirst Du das Handbuch falsch verstanden haben! Bei der U-Zündung gibt es zwei Filze!


    Wie Auxburger sagte: Der Filz gegenüber dem Unterbrecher ist zum schmieren da, der wird leicht geölt und idealerweise so eingestellt, daß er nur den Nockenberg berührt, damit er nicht selbst schnell abnutzt.


    Der Filz am Unterbrecher selbst hat die Aufgabe, überschüssiges Öl aufzufangen und von den Kontakten fernzuhalten, damit die nicht verschmockern. Der wird nicht geölt, das passiert im Laufe der Zeit schon von selbst, eben durch das aufgefangene Öl.


    Und dann erklärt sich auch "mit nich nich anliegend wäre er immer offen und sons imma zu oder so oda was oder südafrika": Der Filz gegenüber soll am Nockenberg anliegen, der Kontakt selbst wird gemäß der Zündeinstellung eingestellt, und öffnet und schließt dann wie er soll. Und nicht etwa so, daß der Filz am Unterbrecher irgendwo anläge.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Verschieden schnell, aber recht zügig.


    Mit nicht anliegendem Schmierpinsel (entspricht fast "ungeschmiert") hat ein Nachbauunterbrecher bei mir 600km gehalten, von korrekt eingestelltem Abstand bis "öffnet gerade noch so eben, kaum sichtbar", ist durch massive Zündaussetzer aufgefallen.


    Nachstellen von Unterbrecher und Schmierpinsel und Ölen von Letzterem brachten dann weitere 1900km Laufleistung (keine Teile getauscht), ohne, daß nochmal nachgestellt werden mußte. Motor samt Zündung wurden dann durch einen Überholten ersetzt, gelaufen ist der alte bis zum Ausbau einwandfrei.


    EDIT: Wir hatten hier auch schon Nachbauunterbrecher, die nach 50km durch einen Bruch ausgefallen sind. Der Bruch war noch nicht mal offensichtlich, sondern erst beim Ausbau richtig zu erkennen.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Von defekten Zündschlössern liest man so viel... als "unwahrscheinlich" würde ich einen Defekt hier jetzt nicht nennen, das kann schon sehr gut sein.


    Gerade bei den Vögeln ist das ja so günstig angebracht, daß der Regen günstig hineinlaufen kann. Die Abdeckung bringt nicht so viel, und oft fehlen der Verschlußschieber und/oder der Schaumstoffring unter der Abdeckung. Meins ist an der Tanke zerbröselt, als ich den Schlüssel wieder einstecken wollte. Ich hatte damit allerdings gerechnet, und schon seit Wochen einen Ersatz in der Tasche.


    Also, Zündschloß, Sicherung und die Kabel zwischen Batterie +, Sicherung, Klemme 30 Zündschloß sowie das Kabel von Klemme 15/51 Zündschloß zu Hupe und Blinkgeber sind verdächtig.


    Zieh mal am Zündschloß 15 und 30 ab, und klemm die zusammen. Wenn jetzt alles geht: Zündschloß.
    Ansonsten überbrückst Du (nur zum Testen) mal die Sicherung. Geht es jetzt, dann mal den Sicherungshalter entkeimen.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Blinkgeber durchpiepen ist nicht. Der braucht schon den ordentlichen Strom, den so 1-2 Blinkerlampen ziehen, und nicht das Bischen, was ein Durchgangspieper so rausschickt.


    Bei Problemen am Blinkgeber am besten immer:


    - Eingang (Klemme 49 / Klemme B) und Ausgang (Klemme 49a / Klemme L) abziehen und miteinander verbinden.
    - Blinker testen: Sie blinken jetzt nicht mehr, sondern leuchten dauernd.
    - Leuchtet nichts, oder nur kurz, oder zu dunkel, dann liegt es am Drumherum: an der Verkabelung, Schaltern, Lampen, schlechten Verbindungen oder leerer Batterie.
    - Leuchtet alles super, ist es der Blinkgeber selbst (oder dessen Masseverbindung (Klemme 31 / E) , so er denn eine braucht)


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Dann hast Du eine 12V-Elektrik, wie es aussieht.... oder eine DUO .... zumindest die Ladespule davon.


    EDIT: Um welches Moped geht es eigentlich, welche Zündung ist verbaut (Teilenummer auf der Grundplatte und Polrad, 8307.xx)?


    Um die Spule auf Funktion zu testen, müßtest Du dann eine Lampe 12V / 21W zwischen grau-rot und rot-gelb anklemmen, und die muß bei laufendem Motor leuchten. Tut sie das nicht, liegt ein Defekt der Ladespule vor. Leuchtet die Lampe beim direkten Anschluß an die beiden Leitungen, dann ist was mit der Verdrahtung um den Brückengleichrichter (oder mit dem Gleichrichter selbst) faul.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Seitdem der Kalender extra angeklickt werden muß, geht einem immer mehr durch die Lappen...


    Zum Beispiel hat unser aller Kolbenklopper heute Geburtstag!


    Na hossa!


    Und zu diesem Anlass ist, denke ich, mal wieder ein Trullalla fällig!


    Ja dann: :happy birthday:


    Halt' die Ohren steif, und ab dafür! Und ganz wichtig:


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Hast Du die Masselötstelle auch kontrolliert und ggf. nachgelötet? Neben einer der Befestigungsschrauben am Spulenanker ist auch noch ein Lötpunkt, das ist der besagte Massepunkt. Der gibt im Alter auch schon mal nach.


    Oder hast Du gar diesen Lötpunkt nicht?


    Ansonsten bliebe noch ein Kabelbruch, oder schlechte Masseverbindungen zur Lampe.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Interessant... vor kurzem zuckte mir zufällig der ähnliche Gedanke durch den Kopp, an welche Mopeds man den Halbautomaten noch verbauen könnte - ohne konkreten Hintergrund, da ich weder einen Halbautomaten rumliegen habe, noch im Moment wirklich in irgendeinem Mopped zwingend einen haben wollte (außer des "haben wollen" wegen).


    Dabei fiel mir ein, daß es eventuell Probleme mit dem Schalthebel geben könnte. Durch den Kupplungsautomaten steht der Kupplungsdeckel ja eine ganze Ecke weiter hervor als beim handgekuppelten M53. Hier paßt dann vielleicht der Schalthebel des Star (Sperber, Habicht) nicht mehr, außerdem könnte er wegen der höheren Betätigungskraft etwas kurz geraten sein (Krampf im Fuß, statt in der Hand...). Man müßte also eventuell die passende Wippe von der KR51/1S verbauen, und schauen, ob das dann mit den Fußrasten passt, und ob sich das noch anständig bedienen läßt.


    Vielleicht paßt es ja, aber beim Betrachten der Transparentgrafik der Halbautomatikschwalbe kamen mir Zweifel.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Der direkte Anschluß hat nur den Nachteil, daß jetzt an dem dünn isolierten Drähtchen zum DZM die volle Zündspannung anliegt, und dafür die Isolierung wohl nicht ganz ausgelegt sein dürfte.


    Man kann dann Pech haben, und kriegt - je nach Verlegung - an dem Kabel zünftig eine gefeuert, oder, speziell bei Feuchtigkeit, die Zündspannung geht über das Drehzahlmesserkabel flöten (schlägt irgendwo zu Masse durch).


    Wenn also bei Regen Moped und/oder Fahrer anfangen zu bocken, dann das Kabel wieder abklemmen.


    Kluggeschissen: Die Kopplung ist NICHT induktiv, sondern kapazitiv!! Der um das Zündkabel gewickelte, isolierte Draht bildet eine kleine Kapazität mit dem Zündkabel als zweite Kondensatorplatte und den Isolierungen als Dielektrikum. Um Induktiv abzugreifen, müßte ein zweiter Leiter zum DZM zurückgehen. Außerdem wäre es dann magnetfeldtechnisch pfiffig, den Draht nicht in Richtung der Feldlinien um das Zündkabel zu schlingen, sondern möglichst diese schneiden zu lassen, also Toroidkern um das Zündkabel und diesen bewickeln (kann auch ein "Lufttoroid" sein :P ).
    Kluggeschissen Ende.. :D


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Bei den 6V Ladespulen sind die Anschlüsse deutlich unterschiedlich: Einer ist an eine Lötfahne geführt, die mit Isolierpapier unter die letzten 10 Windungen gewickelt ist, der andere Anschluß sind lediglich 2 verzinnte Drahtenden mit einem Stück Isolierschlauch.


    An die Lötfahne muß grau-rot, an die beiden Drahtenden gehört rot-gelb. Umgekehrt funktioniert nichts mehr richtig.


    Ausnahme sind die massefreien Ladespulen der 12V-Anlage und der DUO, hier ist es egal, welche Leitung (grau-rot / rot-gelb) wo hin kommt.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Bei den grau-schwarzen Kabeln der Ladeanlage (Schlußlichtdrossel) ist die Polung egal, die beiden können also getauscht werden. Wichtig ist die Polung bei den roten und grünen Leitungen der Batterieladung.


    Die Leitungen aus der Lichtmaschine lassen sich wie folgt unterscheiden: grau-rot ist ein graues Kabel mit einem dünnen, roten Streifen. Rot-weiß ist ein rotes Kabel mit einem dünnen, weißen Streifen. Die beiden lassen sich über den Anteil der jeweiligen Farbe trennen (Erste Farbe gibt den Grundton an, zweite Farbe ist der Streifen). Verwechselungsgefahr besteht am ehesten zwischen rot-weiß und rot-gelb.


    Testen: Der Scheinwerfer wird über rot-weiß gespeist. Also erstmal den Scheinwerfer (über Abblendschalter und Zündschloß) mit dem rot-weißen Kabel (oder was man dafür hält) verbinden, grau-rot und rot-gelb (den man dafür hält) bleiben noch offen. Motor starten, Scheinwerfer muß leuchten. Jetzt grau-rot gegen Masse kurzschließen. Geht das Licht aus, wurde der Scheinwerfer fälschlicherweise an rot-gelb angeklemmt. Also tauschen, nochmal testen zur Bestätigung.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Nerven kost' das!


    Wer hat denn in absehbarer Zeit mal geplant, Zylinder zum Schleifen zu schicken? Ich würde da mal wieder was mitschicken.


    "Was habt ihr heute an eurem Moped gemacht???"


    Der Onkel hat heute endlich mal den Zylinder vom Otto montiert, der hier schon lange herumoxydiert. Nachdem sich der neue Block im Star die ersten 100km bewährt hat, nervte mein ältester, ausgelutschtester Zylinder etwas.
    Nebenbei gesehen, daß der Star schon ewig mit der falschen Vergasernadel unterwegs ist, und außerdem der Schieber ausgelutscht ist wie nur was. Mit neuer und richtiger Nadel und neuem gebrauchten Schieber geht jetzt auch Standgas - und zwar bei jedem Ampelstop das gleiche Standgas!


    Jetzt noch mal den Abriß exakt einstellen, und dann geht er bestimmt ab wie'n rotes Moped!


    Zylindertausch in der Garage hinterm Auto nervt!



    Und was kost' das?



    GlückAuf!


    MacHeba