Beiträge von Mac Heba

    Mahlzeit!


    Ja, astabiler Multivibrator ist toll, monostabil oder bistabil wäre ja ziemlich bescheiden, wenn es blinken soll. :P


    Gibt's alles schon fertig dimensioniert, nämlich hier (KLICK). Paßt bei anständigen Aufbau locker auf eine briefmarkengroße Leiterplatte, denn diese Grundschaltung versteckt sich (um eine Lastüberwachung, die wir hier nicht wollen, ergänzt) auch in der ELBA und in älteren elektronischen Kfz-Blinkgebern (in den letzten ihrer Art gab es ein extra zu diesem Zweck geschaffenes IC)


    Konstantstromquellen kann man bauen, kann man auch lassen. Man dimensioniert die Vorwiderstände der LEDs halt nicht auf Kante, sondern so, daß der LED-Strom über den zu erwartenden Versorgungsspannungsbereich in sinnvollen Bereichen bleibt. Dann vielleicht auch nicht diese Monsterleuchtdioden mit ihrem Kühlungsbedarf verbauen, sondern mehrere, ganz "normale", die sich mit ihren ca. 20-30mA bestromen lassen, da wird die genaue Stromstärke auch unkritischer.
    Um die ganze Bastelei einigermaßen im legalen Rahmen zu lassen, wäre es ohnehin am besten, sich zugelassene LED Blinker zu besorgen, die sich auf 6V umlöten lassen. Wahrscheinlich erlischt dann aber genau so die Zulassung...


    Auch hier liefert Herr Rosner einen Plan gleich mit: KLICK Selbstredend sind die LEDs natürlich nicht weiß, sondern gelb, wegen der geringeren Flußspannung (und weil wir kein "weißes" Licht brauchen, um es später wieder gelb zu filtern = einen Haufen Licht wegwerfen).


    Da kann man dann auch gleich diese LED-Glühlampenimitate einsetzen, im Ernstfall ist das genau so illegal.


    Übrigens: 4 Konstantstromquellen braucht man nicht im Blinkgeber, denn der ist VOR dem Blinkerschalter, also höchstens eine (die sinnloser wird, sobald 2 parallele Lasten dran hängen). Wenn Konstantstromquelle, dann in die Lampen. Und der Vorschlag mit Z-Diode und Transistor...liefert genau so konstanten Strom, wie ein einfacher Emitterfolger mit Z-Diode an der Basis Konstantspannung liefert, nämlich last- und temperaturabhängigen "nicht-wirklich-konstant" Strom... Da kann man auch beim Vorwiderstand bleiben.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit !


    1.


    59a hat nur was mit dem Rücklicht und der Batterieladung zu tun. ("Elektro Fuzzies" :biglaugh: Korriegiert mich bitte wenn ich falsch liegen sollte :) )


    BREMSlicht und Batterieladung....


    49 und 49a sind 2 Komplett verschiedene Anschlüsse die nur Für den Blinkerbetrieb gedacht sind.


    49 ist auch mit für die Batterieladung "gedacht"....


    Wenn du diese 2 zusammen hälst ist klar das deine Blinker dann Leuchten und nicht blinken da ja durch 15/51 Klemme Strom von der Klemme 30 (also Batterie +) genommen wird.


    Das wußte er bestimmt auch, denn das ist der klassische Test, um einen Defekt der Blinker zu lokalisieren...


    Wenn du am + Pol des Gleichrichter Minus hast ist Irgendwas in der Verkabelung falsch oder dein Gleichrichter hat es Zerballert.


    Das schrub ich...


    @ Mac Heba wenn er die "Bakterie" :biglaugh: verpolt hätte würden ja seine Blinker nicht Leuchten wenn er die Elba überrückt oder liege ich da falsch + auf Masse müsste doch Funken wie Sonst was :D


    Die Lampen leuchten unabhängig von der Polung, auch das schrieb ich. Er wird ja wohl entweder 49 und 49a oder 59a abgeklemmt haben, damit der Kurzschluß erstmal weg ist während des Tests...


    Die alten 12V anlagen sind sowieso Scheiße =D :lol: hatte auch nur Probleme mit 12V Unterbrecher oder 12V Elektronik bin dann auf 12V Vape umgestiegen ;D die geht wenigstens^^


    Genau... Man muß nämlich wissen: Vor der Markteinführung der Vape wurden alle Simsons nur geschoben, nicht gefahren! Angesichts der hohen Kilometerstände mancher Fahrzeuge nötigt einem das einigen Respekt ab!...
    Weiterer Tip: Mit dem Erwerb eines Fahrrades gehören alle weiteren Motorprobleme ebenfalls der Vergangenheit an... :g_nono:


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Da werden sich langsam Kontakte aufgelöst haben, entweder in der Lampenfassung, den Leitungen oder dem Abblendschalter. Mal alles kontrollieren.


    Dazu z.B. mit einer Prüflampe bei laufendem Motor mal von vorne (Klemme 59 Zündschloß) nach hinten (Lampenfassung) durchtasten, bis wo hin der Saft noch kommt.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Zylinderfußdichtung ist nur eine Stelle, da gibt es ja noch die 4 Zuganker: Metallische Verbindung Block-Zuganker-Zylinderkopf-Zylinder
    Dann noch Laufbuchse im Gehäuse und schließlich wäre da noch der Weg Lager - Kurbelwelle - Lager - Pleul - Lager - Kolbenbolzen - Kolben - Kolbenringe.... nee, der ist etwas abgefahren :P


    Direkt am Block ist schon pragmatischer, aber bei den M53 hat man sich für Vergaserflansch entschieden, warum auch immer.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Da wird noch nichts zum Aufstecken sein...


    Zur Masseverbindung gehört ein kleines Steckfähnchen (KLICK) Dieses hier Ist zwar für den Bremslichtkontakt angegeben, aber das Massefähnchen dürfte sogar das gleiche sein.


    Das wird bei der KR51/1 S mit an einen der Stehbolzen des Vergaserflansches geschraubt bzw. bei der KR51/2 unter eine der oberen Schrauben des Kupplungsdeckels. Hauptsache, es hat metallische Verbindung zum Motorblock, also dort irgendwo verschrauben und das Massekabel aufstecken.


    In der größten Not kann man das Massekabel auch ohne die Steckhülse unter eine Schraube am Motor klemmen, aber amtlich ist es mit dem o.g. Teil.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Vorsicht, Du Motorenfuzzi, sonst ist hier Achterbahn, aber hallo! :D


    Was heißt denn nur der Satz hier:


    Zitat

    Wenn ich das grüne kabel (PLUS) auf den Gleichwandler mache gibt es aber minus an !!!!!!!!!!!!


    Wer gibt was an? Spricht es zu Dir? :?:


    Kann das sein, daß die Batterie und/oder der Gleichrichter verpolt ist/sind?!? Minus der Batterie geht an Masse, also irgendwo zur Karosserie, während Plus von der Batterie zum Zündschloß Klemme 30 geht. Verpolung tut der ELBA recht schnell weh.
    Dementsprechend geht das Grüne Kabel auch an den Plusanschluß des Gleichrichters, nichts mit "Minus". Ich tippe auf verpolte Bakterie! So lange die Elektronik aus dem Spiel ist (überbrückter Blinkgeber) tut alles, denn Glühlampen lampen auch rückwärts.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Scheff, das ist eine 6V-Zündspule, die bei der E-Zündung verwendet wird! Die wurde eigentlich zur Verwendung an einer 6V-Batteriezündung geschaffen, und da bekommt sie genau das, was Du in Deinem Test vorschlägst: 6 Volt, aus einer Batterie, mittels des Unterbrechers "getackert", wie Du sagst! Und die produziert damit keine 150 Volt, sondern richtig schöne Zündfunken, also einige "Ki-lo-völter, meine Herren!" (wie mein Prof zu sagen pflegte)


    Daß der Aufbau einem Trafo ähnelt ist ja soweit richtig, aber das Teilchen wird eben nicht mit einer Wechselspannung beaufschlagt, sondern mit steilflankigen Pulsen. Da spielt neben dem Übersetzungsverhältnis die Stromanstiegsgeschwindigkeit, und damit die Magnetfeldänderung über Zeit, die letztlich in die induzierte Spannung in der Sekundärwicklung eingeht, die größere Geige.
    Daß die E-Zündung da jetzt ihre 400V reinkloppt ist eine andere Sache: Man will in den winzigen Speicherkondensator ja auch etwas Energie bringen, also gib ihm Spannung! Und auch ein großes dI/dt wird erst mit viel U richtig schön! Und dann ist da noch die Induktivität der Spule: sie wird nicht, wie bei der Batteriezündung, während des gesamten Schließwinkels aufmagnetisiert, sondern lebt aus dem kurzen Impuls aus dem Speicherkondensator! Hier ergibt sich eine große Impedanz, da braucht man was an Spannung, damit anständig Strom fließt!


    Kann man an der Unterbrecherzündung schön sehen: Wenn der Unterbrecher nicht richtig schließt, bekommt die Zündspule eine reine Wechselspannung, die sie brav 'rauftransformiert. Am Zündkabel hat man dann Deine paar 100 Volt, die zwar nicht funken, aber beim Anfassen (Finger im Kerzenstecker, wohl noch recht beliebt...) ornlich beißen. Erst durch den richtig schließenden Unterbrecher bekommt man im ZZP die nötige, steile Flanke hin, um der Spule ihre Kilovölter zu entlocken. Der zugehörige Post im Forum lautet dann sinngemäß "Kein Zündfunke, aber voll eine gefunkt bekommen..."


    Zweiflern empfehle ich die klassischen Experimente aus dem frühen Jugendalter: Funken ziehen mit Batterie und einem kleinen Netztrafo... So springen auf der Primärseite eines kleinen 230/12V Trafos mal eben 2-3mm Funken über, wenn man Sekundär mit einer 12V Batterie herumtackert... wie nur 230V sieht das nicht aus, oder ;)


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Die Geschichte mit dem Meßgerät machst Du besser nicht...


    Zum einen kannst Du den kurzen Impuls ohnehin sehr schlecht messen, zum anderen haut eine intakte Zündspule bestimmungsgemäß einige Kilovolt raus, und darüber freut sich das Meßgerät kaputt! Du willst ja die Zündspule testen, und nicht die ESD-Festigkeit des Meßgerätes...


    Die Widerstandsmessung ist schon eine recht sichere Fehlersuche bei Totalausfällen, wie Du ihn hier hast. Du kannst mal die unteren Muttern an den Anschlußklemmen entfernen und die beiden Messingdeckel abnehmen. Da siehst Du dann schon, wie sich die beiden Enden der Primärwicklung um die Gewindebolzen legen. Wenn hier Rost und Blumenkohl toben, kann das die Ursache der Unterbrechung sein.
    Dann kann man die Geschichte vorsichtig blank machen (nicht die Drähte abbrechen!) und die Drähte mit den Gewindebolzen verlöten. Oft ist dann alles wieder in Butter.


    Bei meinen Zündungen hatte ich das immer schon vorsorgehalber gemacht, bis auf diese eine E-Zündung... und prompt passiert die Geschichte mit gleicher Ursache wie bei Dir (KLICK)


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Na, das hatter doch drangeschrieben, daß A die Ladespannung (rot) und B die Spannung vom Geber ("Pick Up", weiß) ist.


    Das paßt dazu, daß die Ladespannung recht hoch ist (300V positive Spitze), die Geberspannung kröchelt irgendwo bei 5V rum, um im ZZP dann mal kurz 20V Peaks rauszutun. (Bei anderer Drehzahl auch andere Spannungen)


    Was man noch schön sieht, ist das Aufladen des Speicherkondensators: Der fließende Ladestrom "verbeult" die positiven Spitzen der Ladespannung, mit jeder Halbwelle wird der Kondensator voller und die Spitze entsprechend später gekappt. Auch die negative Halbwelle wird dadurch bedämpft. Direkt nach der Zündung ist der Kondensator leer, und die positiven Spitzen sind wieder niedriger.


    Was man noch sieht, ist, daß auch außerhalb des ZZP die Geberspulen einige Volt erzeugen, weil der Aufbau der Spulen eben nicht so 100% präzise ist, daß sich außerhalb der Pollücke die induzierten Spannungen aufheben, wie das theoretisch eigentlich gedacht ist. Das Phänomen tritt auch bei der Simson E-Zündung auf, und dafür hatten die alten Steuerteile das Einstellpoti, um diese Grundspannung soweit abzusenken, daß diese nicht zur Zündung führen, sondern nur die wesentlich höhere Spitze im Zündzeitpunkt.


    Modernere E-Zündungen, wie auch die Vape, machen das mit mehr oder minder aufwendigen Differenziergliedern, die den Zündauslösepuls aus der Störspannung herausfiltern.


    Ach ja: Die Impulse sind natürlich positiv, denn sie sollen einen Thyristor ansteuern - die brauchen immer einen positiven Zündimpuls.


    Wenn Du den Puls in einen Controller einlesen willst, solltest Du, neben einem grob passend dimensionierten Spannungsteiler, auch die üblichen Schutzbeschaltungen einplanen (Z-Diode, 2 schnelle Schottky Clampdioden gegen Versorgungsspannung, und diese auch schön per Kondensator abblocken, und die ganzen üblichen Verdächtigen)


    Ich habe bei meinem Eigenbaureisestroboskop festgestellt, daß es am einfachsten und universellsten war, den Zündpuls kapazitiv am Zündkabel (durch ein Stückchen herumgewickeltes Kabel) abzunehmen, und über einen Transistor mit der o.g. Schutzbeschaltung an den Rest der Elektronik weiterzuleiten.


    EDIT: Google-Bildersuche nach "Vape Diagramm" liefert als 16. Treffer einen Link zu einem handgezeichneten Schaltplan eines geschälten Vape-Zündmoduls in einem Polnischen Mopedforum.


    EDIT 2: Da die meisten Oszilloskope eine gemeinsame Masse für die Kanäle haben, wird diese wohl auch für das o.g. Bild des Ewald Rosner an Fahrzeugmasse geklemmt sein, das Diagramm ist also polaritätsrichtig.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Bist Du 100% sicher, daß die Steuerteile im Eimer sind? Hast Du die mal an einem anderen Moped gegengetestet? Nicht, daß es ein Kontaktproblem ist (Kabelbruch im Kabelschuh z.B.), was allein durch den Steckvorgang wieder ein Weilchen verschwindet.


    Ansonsten: Masseverbindung vom Motorblock zum Steuerteil zur Zündspule prüfen und am besten alle beteiligten massepunkte durch ein durchgehendes Kabel verbinden, nicht allein auf den Rahmen verlassen.


    Zu guter Letzt hat man schon von defekten Ladespulen gehört, die angeblich Steuerteile zerstört haben sollen. Kann diesen Fall zwar schwer konstruieren, aber mal messen kann nicht schaden: Wenn zwischen dem roten Kabel (abgeklemmt) und Motormasse etwa 550 Ohm Widerstand zu messen sind, ist die erstmal unverdächtig.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Naja, wenn Du mit dem Polrad die Grundplatte zerkloppst oder Kabel so verlegst, daß sie das Polrad als Schleifmaschine benutzen, oder das Zündschloß zermalmst....


    .... das kannst Du alles bei der Vape auch machen, dann ist die auch ganz schnell anfällig :P Brauchst Dich nicht umgewöhnen :D


    Die richtige 12V Zündspule ist verbaut?


    Sonst hilft dann nur sorgfältige Kontrolle von Allem, wenn es an so vielen Stellen bröselt. Da bröselt bestimmt dann noch eine Stelle... meist eine Kleinigkeit.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Nicht verwirren lassen, bei der 12V Ladespule kommt KEIn Kabel an Masse und auch nichts direkt an die ELBA: Die gehen beide auf die Wechselstromeingänge eines Brückengleichrichters.


    Also grau-rot und rot-gelb abklemmen und messen:


    Bei stehendem Motor: Durchgang / Widerstand messen zwischen grau-rot und Motormasse sowie rot-gelb und Motormasse. Darf kein Durchgang sein, sonst falsche Ladespule!
    Durchgang zwischen grau-rot und rot-gelb messen: Muß Durchgang sein, sonst Spule im Eimer.


    Motor anwerfen und Spannung messen zwischen grau-rot und rot-gelb. Besser noch: eine 12V 21W Glühlampe an die beiden Kabel halten, sie muß kräftig leuchten, sonst Problem mit der Spule! Obacht: So lange die Lampe noch keinen Kontakt zu den Leitungen hat, kann es etwas kribbeln! Nicht tödlich, aber gibt vielleicht schreckhaften Naturen etwas Angst...


    Wenn die Lampe bei dem Test lampt, dann alles richtig verkabeln: Brückengleichrichter, ELBA, Batterie. Masse an allen 3 nicht vergessen, sonst kommt auch nur komisches bei rum.


    GlückAuf!


    MacHeba