Beiträge von Mac Heba

    Mahlzeit!


    Einfach farbgerecht paaren: schwarz-rot zu schwarz-rot, grau auf grau, und braun... Na? Genau! ;)


    Die Dose ist ja erst zwischen Lüsterklemme und Rücklicht eingeschleift, der Anschluß der Lüsterklemme selbst ist also wie ohne Anhängersteckdose.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Spannung an der Zündspule zu messen bringt nichts, da ist im Normalfall keine gleichmäßige Spannung zu messen, sondern ein kräftiger Impuls pro Umdrehung.


    Mach mal den Unterbrecher sauber, d.h. die Kontaktflächen mit sauberem 600er (oder feiner) Schleifpapier abziehen. Am besten ein gefaltetes Stück Schleifpapier zwischen den Unterbrecher klemmen und gut sauber schleifen. Das ist der Klassiker, wenn sich am Zündkabel nur dann ein Funke zeigt, wenn man damit Masse schon berührt (der Funke überspringt also keine 5mm mehr).


    Dann die üblichen Arbeiten, wie Unterbrecherabstand und Zündzeitpunkt einstellen.


    Hilft das nicht, dann mal Zündspule und Primärspule auf Durchgang prüfen (Unterbrecher muß dabei geöffnet sein).


    Meist war es das schon.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Die Masse für die Ladespule oder die ELBA wird nicht geschaltet, die ELBA hängt direkt an Masse, die Ladespule bei 12V über den Gleichrichter.


    Das Zündschloß schaltet den Pluspol der Batterie (Klemme 30) an Klemme 15/51. Hier hängen Hupe und ELBA (Klemme 49) dran. Über Klemme 49 wird sowohl die Batterie geladen als auch die Blinker versorgt.


    Da die Blinker gehen, scheint hier alles OK zu sein.


    Ladespannung und -strom messen ist eine gute Idee - obwohl: daß nicht geladen wird, ist ja schon bekannt. Eventuell kommt man aber irgendeiner Fehlverschaltung auf die Schliche, die vielleicht die Batterie schneller leersaugt, als sie geladen wird.


    Bleibt spannend, aber man hört ja nix mehr...


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Klaus hat Recht:
    Das Steuerteil braucht Masse, um zu arbeiten!!! Strom fließt im Kreis, der muß auch wieder aus dem Steuerteil heraus!


    Es wird Klemme 2 an Masse geklemmt, um die Zündung abzuschalten (dabei wird die Ladespule (rot) kurzgeschlossen). Also nur Klemme 2 abklemmen bzw. einen Killschalter von Klemme 2 nach Masse einbauen statt Zündschloß.


    Mit etwas Pech ist das Steuerteil jetzt da, wo nie die Sonne scheint! Aber oft hat man auch Glück...


    ...Auf!


    MacHeba


    PS: Glaube versetzt zwar Berge, aber er funkt nicht :P

    Mahlzeit!


    Obacht: Genau da würde ich sogar sagen: Die sind eben auch nicht kompatibel!


    8307.8 und .10 haben zwar den Nocken an der gleichen Position, sind aber (vermutlich!) anders magnetisiert!


    "Vermutlich", weil: Ich weiß es selbst leider immer noch nicht genau. Aber der Unterschied zwischen den Grundplatten 8307.8 und 8307.10 für S51 und KR51/2 liegt in deutlich kleineren Spulen auf der .10 Variante, bei ansonsten gleichen Daten (25W Scheinwerfer, 21W Bremslicht).
    Frage wäre: Hat man die Spulen optimiert auf gleiche Leistung bei weniger Materialeinsatz, oder ist das .10er Polrad stärker magnetisiert und die Spulen dahingehend geändert?


    Einerseits meine ich mich zu erinnern, daß in meiner KR51/2 vor dem Umbau auf E-Zündung die Kombination 8307.8er Grundplatte / 8307.10er Polrad verbaut war und lange Zeit unauffällig ihren Dienst tat (ohne Lampen zu fressen oder mit Teelicht zu fahren), aber auch da habe ich die Teile leider zu schnell weggepackt, um mir sicher zu sein. Blöd, das!


    Andererseits hatte ich mal einen Versuch gemacht: eine Grundplatte gleichzeitig mit den jeweiligen 25W Lichtspulen aus 8307.8 und .10 bestückt und mit Polrad 8307.10-010 unter Last gemessen. Dabei lieferte die .10er Spule passende Spannung an 25W Lampenlast, die .8er Spule etwas zuviel.
    Das hab ich sogar uffgeschrieben und wiedergefunden:


    Zitat

    5.Versuch: Lichtspulen 6V25W aus 8307.8 und 8307.10 an Polrad 8307.10
    - Spannung der passenden Lichtspule OK (5,5...7V)
    - Spannung der falschen Lichtspule zu hoch (6,3....9V)


    Außerdem scheint die 6V35W Lichtspule aus der E-Zündung ganz hervorragend unter dem 8307.10er Polrad ihre 35W zu liefern. Das würde erklären, warum es zu der Frage, ob 35W bei U-Zündung machbar sind, oft verschiedene Aussagen gibt. Ich bin im Moment bei der Antwort "Ja, aber nur mit 8307.10er Lichtmaschine!"


    Für sachdienliche und vor allem belastbare Hinweise bin auch ich sehr dankbar!


    Fazit: Lieber die passende Grundplatte zum Polrad verbauen! Der Rest der Elektrik bleibt im konkreten Fall identisch.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Die Sicherung der Batterie ist nur für Blinker, Hupe, Standlicht gut. Der Scheinwerfer hat damit nix zu schaffen, weder kann er die Sicherung killen, noch stellt er bei durchgebrannter Sicherung den Dienst ein...


    ... wenn alles anständig verdrahtet ist.


    Da ich nicht weiß, was für ein Fahrzeug gemeint ist: Zündschloß wäre ein erster Verdächtiger. Entweder es ist falsch verkabelt, oder es zerbröselt gerade und verursacht Kurzschlüsse und Unterbrechungen in beliebiger Menge und Kombination, so daß mehrere, eigentlich unabhängige Stromkreise betroffen sind.


    Bei den S5x käme noch die Lenkerarmatur bzw. ein durchgescheuerter Kabelbaum dorthin in Betracht, denn auch hier treffen sich Licht- und Batteriekreis.


    Bei den Vögeln könnte zusätzlich noch die Scheinwerferfassung die dahinter liegende Ladeanlage berühren und einen Kurzschluß in beiden Kreisen verursachen.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Die ausgebaute Primärspule kannst Du sogar am besten messen, weil dann der Unterbrecher, die Zündspule, das Zündschloß und mit etwas Pech ein defekter Kondensator oder blankgescheuerte Leitungen Dir nicht in die Suppe spucken können.


    Anleitung zum messen der Primärspule:
    Im eingebauten Zustand:
    - braun/weißes Kabel von der Grundplatte kommend vom Zündschloß und Zündspule abklemmen
    - Unterbrecher muß geöffnet sein (Stück Karton zwischen die Kontakte klemmen oder Polrad entsprechend drehen)
    - Während der Messung nicht am Polrad rumdrehen
    - Multimeter auf den niedrigsten Widerstandsmeßbereich (i.d.R. 200 Ohm) stellen, eine Meßspitze an braun/weiß von der Grundplatte, die andere an Motormasse
    - Hoffen, daß der Kondensator keinen Kurzschluß hat und kein Kabel blankgescheuert ist.


    Im ausgebauten Zustand:
    - Eine Meßspitze an das braun/weiße Kabel, welches an der Spule angelötet ist (oder an den Lötpunkt, an den dieses Kabel gehört), die andere an eine der Befestigungsschrauben / den Eisenkern drücken.
    - Ersatzweise: Alle 3 Kabel am Kondensator lösen, herausfinden, welches zur Spule geht, hier dann die eine Meßspitze dran, die andere an Motormasse.


    Soll Anzeige sind einige, wenige Ohm. Mittlerweile versuchen einige Multimeter schon gar nicht mehr, so kleine Werte zu messen, und zeigen gleich "0" an. Das ist aber nicht weiter schlimm, Hauptsache, die Anzeige ist nicht "1 " oder "OL" (also der Wert, der bei offenen Meßspitzen angezeigt wird).
    Du kannst eigentlich nur feststellen, ob die Spule Durchgang hat, oder ob sie wegen Drahtbruch oder schlechter Lötstelle am Eisenkern unterbrochen ist. Beschädigte Windungen mißt Du so nicht heraus, die kann man aber sehen, da sie meist an der Außenseite durch mechanische Beschädigung entstehen (Scharte in die Wicklung geschlagen durch Fremdkörper im Betrieb oder rüde Behandlung).


    Häufigste Fehler sind eine sich lösende Lötstelle am Eisenkern (neben einer der Schrauben) oder sichtbare Beschädigungen.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Erstmal messen, dann tauschen. Eben 3 Kabel abziehen und Multimeter dranhalten ist weniger Aufwand, als Deckel ab, Polrad ab, Grundplatte ab, Kabel ab, Spule ab, Spule dran, Platte dran.............


    1.) Klemme 2 (Am Steuerbaustein braun-weißes Kabel) abziehen, Motor starten. Hört die Zickerei auf, dann ist etwas mit dem Zündschloß oder der Verkabelung im Argen. Ist schnell gemacht.


    2.) Wenn der Zündfunke weg ist, billiges Multimeter schnappen, und messen:
    a) Meßbereich 200 Ohm: Braunes Kabel am Steuergerät Klemme 31 abziehen und gegen Motormasse messen (Motor steht!). Sollwert: < 1 Ohm. Wird unendlich ("-1-") angezeigt: Masseverbindung Zündung - Motor defekt, reparieren.
    b) Meßbereich 200 Ohm: Blaues Kabel am Steuergerät abziehen und gegen Motormasse messen (Motor steht!). Sollwert: ca 15 oder ca. 25 Ohm. Wird "0" oder unendlich ("-1-") angezeigt: Geber auf Grundplatte oder blaue Leitung dorthin defekt, flicken oder tauschen.
    c) Meßbereich 2000 Ohm: Rotes Kabel am Steuergerät abziehen und gegen Motormasse messen (Motor steht!). Sollwert: ca 550 Ohm. Wird "0" oder unendlich ("-1-") angezeigt: Ladespule auf Grundplatte oder rote Leitung dorthin defekt, tauschen.
    d) Meßbereich 200 Ohm: Schwarzes Kabel am Steuergerät Klemme 15 abziehen und gegen Motormasse messen (Motor steht!). Sollwert: wenige Ohm. Wird "0" oder unendlich ("-1-") angezeigt: Zündspule oder Verdrahtung dorthin defekt, flicken oder tauschen.


    3.) Alles unauffällig, aber weiter kein Funke: Kerzenstecker , Kerze und Zündkabel prüfen, im Zweifel tauschen.


    4.) Wenn bis hierhin nichts geholfen hat, Steuerteil tauschen.


    Mögliche Reparatur der Zündspule bei Fehler in 2d): Ausbauen, alle Muttern an den Anschlußbolzen entfernen, Messingkappen abnehmen. Hier ist gerne Korrosion, also vorsichtig alles reinigen und am besten die aus der Spule kommenden Drahtenden mit den Bolzen verlöten. Zusammenbauen und vielleicht eine Zündspule gerettet haben.


    Reparatur des Gebers: KLICK MICH!


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Funktioniert das Bremslicht?
    Wenn ja, dann ist bei 12V (und richtiger Verschaltung!!!) schon mal die Ladespule und der Gleichrichter sowie deren Anschluß mit ziemlicher Sicherheit in Ordnung. Dann bleibt eigentlich nur noch die ELBA bzw. deren Anschlüsse.
    Es sei denn, da hat jemand dergestalt herumgepfuscht, daß da jetzt irgendwas irgendwie funktioniert, obwohl noch ein paar Böcke drin sind... das hab ich auch schon gesehen. Daher der Vorbehalt, deshalb Verdrahtung nochmals prüfen!


    Gehen die Blinker, wenn die Batterie geladen ist?
    Dann bleibt nur die Verbindung zwischen Gleichrichter (ist im EWR verbaut, wenn HS1 Scheinwerfer, sonst separates Teil) und ELBA über, oder der Ladeteil der ELBA ist hin.


    Bremslicht geht nicht:
    - Bremslicht- / Ladespule durchmessen (bei stehendem Motor): Kabel rot-gelb und grau-rot an EWR bzw. Brückengleichrichter abziehen (beide!), Durchgang prüfen zwischen beiden Kabeln (muß Durchgang sein!) und von jeweils jedem Kabel gegen Masse (kein Durchgang!). Abweichungen: Spule defekt / Kabelbruch.


    Gleichrichter durchmessen:
    Multimeter auf Widerstand stellen (200 Ohm) oder Diodenprüfer / Durchgangsprüfer. Alle 4 Kabel am Gleichrichter (oder am EWR: Klemmen 31, 59a, 59b, 59ab) abziehen, und messen:
    - Zwischen Klemme 31 EWR (bzw. Minuspol Gleichrichter) und jeweils einer Wechselspannungsklemme (59a, 59b EWR, da, wo die Grundplatte angeschlossen gehört) messen, und zwar in beide Richtungen (einmal schwarze Meßspitze an 31 und rot an 59a / 59b, einmal umgekehrt): In einer Richtung muß Durchgang angezeigt werden (Diodenprüfer zeigt was zwischen 500...700), in der anderen Richtung kein Durchgang.
    - Gleiche Messung, andere Klemmen: Klemme 59ab EWR (bzw. Pluspol Gleichrichter) gegen 59a und 59b messen, auch in beide Richtungen. Ebenfalls in einer Richtung Durchgang, in einer keiner.
    Abweichungen: Gleichrichter / EWR defekt.


    ELBA ist schlecht durchzumessen, Du kannst nur gucken, ob an Klemme 59b (gegen Masse gemessen) der ELBA bei laufendem Motor Gleichspannung über 14V anliegt, und ob die Spannung an der Batterie bei laufendem Motor ansteigt. Liegt Spannung an 59b an, aber die Batterie krebst bei unter 13V rum, dann die ELBA tauschen.


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Obacht:
    - Strom ist Strom, fließt durch den Draht und wird in Ampere gemessen.
    - Spannung ist Spannung, liegt zwischen zwei Punkten an und wird in Volt gemessen.


    - Stromspannung kommt in vielen Prospekten vor, und wird in Kubikwatt pro Pfundfuß angegeben... ;)


    Wechselspannung können sie alle, aber bei Wechselstrom oder generell Strömen über 2 Ampere wird es leider dünn in der untersten Preisklasse. Für 20 Mark ging das noch.


    Wie gesagt, ein 10 oder 20 A AC Bereich wäre "schön-zu-haben", aber man kann auch ohne leben. Der fehlende Durchgangspieper an dem 3 Euro Teil ärgert mich etwas.


    Um die Sesamstraße von vor 30 Jahren zu zitieren: "Ja, Was erwarten Sie denn von einem 6-Mark-Mann?" (An was man sich alles erinnert... :P )


    GlückAuf!


    MacHeba

    Mahlzeit!


    Glückwunsch! :D Eigentlich genau die richtige Preislage für das bischen Elektrik an so einer Mopete.


    Leider können die Dinger merkwürdigerweise immer weniger:


    - Vor 15 Jahren ein Billigmultimeter aus dem Baumarkt für 19,99 D-Mark als Verbrauchsgerät gekauft, leistet mir immer noch treue Dienste. Mißt Gleich- und Wechselspannungen bis 600 Volt, Gleich- und Wechselstrom bis 20 Ampere, natürlich Widerstand und hat noch einen Diodenprüfer und Durchgangspiepser.
    - Kleines Zweitgerät für Einsätze unterwegs für 6 Euro bei Pollin gekauft unter der Vorgabe "nicht weiter ärgern, wenn verloren, geklaut, abgesoffen oder draufgetreten". Leider kann das keine Wechselströme messen, nur Gleichstrom. Das gab es erst wieder in den "höheren" Preislagen - um 30 Euro aufwärts.
    - Nach Defekt von diesem Gerät (draufgetreten - wer hätte das gedacht) für sagenhafte 3 Euro ein Gerät erstanden, was auch keine Wechselströme mißt - und auch keinen Summer mehr hat. Jetzt muß man beim Einstellen von Bremslicht- oder Leerlaufkontakten immer schielen.


    Meine Empfehlung: Das billigste Gerät kaufen, was möglichst einen akustischen Durchgangsprüfer hat, und vielleicht noch einen WechselSTROMbereich (AC A) bis mindestens 10A. Da bei den Moppeds die Lichtanlage immer auf Wechselspannung läuft, kann das sehr sinnvoll sein.


    Richtig Ströme messen (bis 10A, wenn auch nur Gleichstrom) kann das hier verlinkte Gerät leider auch nicht. Um mal eine Lampe an einer Batterie grob zu vermessen (hat die auch 18W, wie draufsteht, oder nur 8W, wie gemessen?) wäre der Meßbereich schon nützlich. Meist mißt man aber doch Spannungen oder Durchgang, von daher...


    Alle weiteren tollen Features, die deutlich teurere Geräte bieten, wie Echteffektivwertmessung (True RMS) usw. sind für den Normalbastler völlig über! Wer so ein Gerät richtig einsetzen und interpretieren kann, hat ohnehin eines, und braucht keine Empfehlung mehr.


    Prüflampe ist aber auch immer wieder sinnvoll. Wenn einem so was mal billig über den Weg läuft, kann man die ruhig mal kaufen.


    GlückAuf!


    MacHeba