Gehts hier auch mal weiter?
Ja sicher doch 
Hier gibt es heute gute und schlechte Nachrichten.
Ich fange mal mit der schlechten Nachricht an.
Der Rahmen hat es hinter sich.
Beim Richten des Rahmens ist mir an der Unterseite der Rohre ein kleines Loch aufgefallen. Mal genauer hingeschaut und bischen drin rum geprokelt und das Loch wurde schnell größer...
Nun muss ich mich um erstaz und das mschlagen der FIN Kümmern 
Kommen wir zum erfreulicheren Teil und zu dem Grund warum hier solange nichts Passiert ist.
Ich habe mir einen Messbock für Kurbelwellen gebaut und eine neue alte Ständerbohrmaschine zugelegt, der ich ich Vorrang gegeben hab bei der Generalüberholung. Leider ist sie noch nicht fertig 
Falls da Intresse besteht kann ich dazu auch einen OT Post zu machen. Lasst es mich wissen.
Zurück zum Moped.
inzwischen habe ich den Motor Zerlegt und die Teile im Teilewaschgerät gereinigt und anschließend begutachtet.
Der Primärtrieb ist leider verschlißen und muss ersetzt werden, ebenso der innere Kupplungsmitnehmner und die Dichtkappe für die Abtriebswelle sowie der innere Kupplungshebel sind Fertig.
Die Laufbuchse vom Zylinder sieht noch sehr gut aus, auch der Kolben und die Kolbenringe sehen noch top aus.
Der Kolbenringspalt liegt bei 0,35mm und die Kolbenringe liegen perfekt in der Buchse an. Auch das Einbauspiel ist mit 0,043mm noch unterhalb der Veschleisgrenze von 0,05mm. Der Zylinder kann also so wie er ist wieder verbaut werden.
Die Kurbelwelle sah auf den ersten Blick auch noch sehr gut aus aber auch nur auf den ersten Blick.
Auf dem Messbock zeigte sich dann das der Rundlauf alles andere als gut ist. Ganze 2 Zehntel mm schlug die Messuhr aus 
Gerichtet hab ich die Kurbelwelle mit Hilfe eines Schraubsstocks, zwei Reifenheber und einem Kupferhammer.
Nach dem Richten lag die Rundlaufabweichung auf der Zündungsseite bei ca. 0,015mm und auf der seite des Primärtriebs bei unter einem Hundertstel mm Ca. 0,008mm damit lag die Welle wieder im Tolleranzbereich der mit 0,02-0,03mm angeben ist und kann wieder Verbaut werden.
Zum Tauschen des inneren Kupplungsmitnehmers habe ich zunächst die Kupplung mit Hilfe der Druckplatte zerlegt, das ging sehr einfach und schnell,
ein wenig Kniffelig hingegen war das Tauschen des inneren Kupplingsmitnehmers ohne dabei die Tellerfeder zu zerstören. Nach kurzem Rumprobieren verschiedener Sachen hab ich dann doch die Flex ausgepackt und habe den inneren
Mitnehmer eingeschlitzt und mit einem Treibstift und Nasen abgeschlagen bis ich die Tellerfeder abnehmen konnte.
Die Tellerfeder habe ich dann mit dem Schraubstock und dem Pohlrad wieder auf den neuen Mitnehmer aufgepresst.