Beiträge von Bluefireman

    1 KOhm ist für die Unterbrecherzündungen etwas besser, weil se relativ knapp bemessen sind. Stecker kannste messen mit Multimeter. Kerze rein in den Stecker, Mittelelektrode gegen Mittelkontakt Stecker muss den Wert des Steckers ergeben. Vermutlich wird der Stecker einen viel höheren Wert haben und damit defekt sein. Aber Achtung: Ich hatte schon einen Stecker der abhängig vom Verdrehen der Zündkerze gut/schlecht war, bis ich dadrauf kam..... drück dir die Daumen dass es bei dir einfacher ist.


    Alter DDR-Trick noch dazu:

    Sicherheitsnadel nehmen, Nadelspitze ins Zündkabel stecken, Ring über die Kerze, dann haste mal kurz den Stecker ersetzt und die Kiste sollte anspringen ;) Das ist natürlich nichts für dauerhaft :undwech:

    Das Simson Schildchen am Lenker ist es nicht?

    das ist möglich, erinnert mich vom Geräusch an mein Abdeckblech vom Zündschloß, das ist auch nicht ganz fest und meldet sich immer bei bestimmten Drehzahlen. Könnte aber auch eine lockere Schraube sein, die noch nach festziehen ruft bevor se abfällt :biglaugh: Beim kräftig gas geben im Stand (nicht auf dämpfendem Untergrund aufbocken) tritt das Geräusch gar nicht auf? Falls doch am besten nen zweiten mann gas geben lassen und alle möglichen Teile anfassen...Die ganze Maschine steht ja permanent unter der drehzahlabhängigen Vibration des Motors, bessere Schraubenfesttests gibts gar nicht :lol:

    ich sehe vielleicht das Problem. Das letzte Ende der Achsverlängerung steckt im Kugellager des Hinterrades oder liegt es nur an? Auf dem Bild sieht es aus als steht die Achsverlängerung noch heraus. Ist das mit der alten Achsverlängerung identisch?

    ich versuchs nochmal zu beschreiben.... Das Problem scheint nicht die Achsverlängerung IM Mitnehmer zu sein, sondern die Achsverlängerung am/im Kugellager Hinterrad. Nimm mal die alte Achsverlängerung und guck wie es sich da im Verhältnis zum Kugellager Hinterrad verhält.

    Der Motor bekommt selbst beim geschlossen Gasschieber noch Sprit

    über die Leerlaufdüse. Da der Unterdruck im Schiebebetrieb entsprechend groß ist, bekommt er dadurch mehr Sprit als wenn er halt im Leerlauf läuft.

    das habe ich so auch gelesen, ich vermute mal, dass das Gemisch dann auch durcheinander ist und gar nicht zündet. Das schmiert dann nur, der Fahrtwind kühlt zusätzlich. Habe auch gelesen das daher Gasschieber ganz zu besser ist, als etwas Gas mit ganz magerer Verbrennung. Ob das praktisch alles so stimmt..... :rotate:

    Wenn ich es richtig gesehen habe wandert die KW ja im Lager, das Spiel muss ja irgendwo herkommen. Lager Zündungsseitig könnte hin sein wäre noch eine Möglichkeit. Ansonst sieht das Lager primärseitig vielleicht festsitzend aus, was ja noch nicht bedeutet das es mangels Sicherungsring an der richtigen Stelle sitzt... :undwech: Bei Kupplungskorb erstmal die die Druckfedern raus, Platte runter und schauen ob sich die Mutter gelöst hat. Hier schonmal die Explosionszeichnung :biglaugh: https://www.akf-shop.de/Explo/…Schwalbe/Kupplung/6-C1153

    Buchse/Welle kann natürlich ausgeschlagen sein, Anlaufscheibe (Teil 15) könnte fehlen... haste ordentlich zu tun...

    Mahlzeit. Schön beschrieben wie sich Zündfunken an der Luft und unter Kompression unterschiedlich verhalten :) Wenn du ein Multimeter hast miss mal den Widerstand zwischen Zündkerze Mittelektrode und Masse. Wenn du da mehr als einige Kiloohm hast liegt der Fehler wahrscheinlich im Stecker/Zündkabel. Bei mir war der Stecker hin und erzeugte in verschiedenen Verdrehstellugnen unterscheidliche Widerstände.

    Unterbrecher habe ich anfangs einfach falsch geschmiert, deshalb die Unterbrecher.

    Der Fehler ist mir auch passiert, aber man lernt ja dazu. Dann läuft die Kiste auch ohne die angepriesene 4-Buchstabenzündung :biglaugh:


    Außenliegender Kondensator kann ich aber wirklich empfehlen, hab ich seit Jahren Ruhe. Die Nachbaukondensatoren scheinen echter Plunder zu sein.

    Könnte aber auch eine verstopfe standgasdüse sein.

    Das kann ich bestätigen. Standgas ging bei mir, aber nur leicht erhöht. Es war nicht dieses ruhige tuckern hinzubekommen, sondern irgendwie klang der Motor immer leicht gehetzt. Durch minimal Gas geben war aber ein fahrbares Standgas hinzubekommen. Sobald man das gas ganz weg nahm verfiel der Motor in ein ganz niedriges Standgas um meist nach etwa 20 Sekunden aus zu gehen. Lösung: Die Leerlaufdüse war nicht zu, sondern nur etwas verengt, trotzdem sichtbar, wenn man eine saubere Düse daneben hält. BEIDseitig richtig sauber machen und genau betrachten :biglaugh: