Beiträge von Chrom

    Naja, 3 Scheiben rundrum verteilt wiederspricht zumindest schonmal von der Theorie allen Erkentnissen der Bremskraftverteilung. Dann hast du, wieder theoretisch, hinten die doppelte Bremsleistung wie vorne. Rund 70:30 vorne/hinten hat sich aber als gut erwiesen. Wie wärs mit hinten so lassen wie es ist und vorne zwei Scheiben?


    Macht die Sache zwar nicht einfacher, aber im Bezug auf die Bremskraftverteilung deutlich sinnvoller ;)


    Chrom

    Au man....


    In Wasser is also kein Sauerstoff - na erklär das mal Fischen und Pflanzen.


    Na und son Schiffswrack ist vielleicht auch aus "etwas" dickerem Material als so ne Simme. Na und da Metalle nur an der Oberfläche rosten....


    Ich hab keinen Tauchschein, auch noch kein Schiffswrack aus dem Atlantik geborgen - aber schon das ein oder andere Metallteil das jahrelang unter Wasser gelegen hat in Händen gehalten.


    Letztes Beispiel ne olle Trabitür, stand ca 20cm unter Wasser, rund 7-8 Jahre lang. Die Pappe war gammelig aber heile, das Blech sauber direkt an der Wasserlinie - na sagen wir einfach nicht mehr vorhanden.


    Einzige Ausname: Wracks in nem Moor. Da ist wirklich kaum Sauerstoff drin, drum wächst ja auch nix. Blos findet man dort auch nur schwer was wieder ;)


    Chrom

    Manchmal frage ich mich, ob man nich erstmal versuchen sollte, einige User hier zu retten :rolleyes:


    Kinders, was Jahrzehnte im Tümpel oder Wald gelegen hat, ist nicht mehr restaurierbar! Nich ein Teil, weder Glühbirne noch Rahmen - nix, nada, Feierabend.


    Wenn ihr sowas findet staunt oder freut euch, macht Fotos und das wars. Is sonst für nix gut der Kram, zerbröselt euch zwischen den Fingern. Na und wenn ihr mit so nem Beutel Rostbröckchen zur nächsten Polizeiwache geht und das "Fahrzeug" überprüfen lassen wollt, könnte es sein das der verantwortungsvolle Beamte die Männer mit den weißen Turnschuhen holt ;)


    Chrom

    Ich als Wessi bin auch nur bedingt Zeitzeuge, aber da ich mich schon sehr lange für Musik interessiere....


    Erstmal muß man sich vor Augen führen, das auch was Musik anging, in der DDR andere Regeln als die heute vorstellbaren galten.
    Grundsätzlich war die Musik des "Klassenfeindes" nicht erwünscht und sogar verboten. Nun galt das nicht nur für Bands aus dem Westen, sondern auch für Kapellen der DDR die zu sehr nach westlichem Vorbild musizierten. Das Texte die auch nur Ansatzweise die Staatsführung kritisieren grundsätzlich verboten waren, versteht sich fast von selbst.


    Angefangen hat das im großen Stil in den 60er Jahren mit der auch in der DDR aufkommenden "Beatbands". Diese wurden grundsätzlich alle verboten, Beat hatte in der DDR nix zu suchen!
    I der Praxis gestaltete sich das so, das jede Band erstmal bei staatlichen Organen vorsielen mussten und dann über eine Auftrittserlaubnis entschieden wurde.


    In den Jahren 1964-65 gabs dann Demonstrationen seitens Studenten gegen das "Beatverbot", dieses Treiben wurde aber auch schnell unterbunden.
    Um es noch mal ganz deutlich zu sagen: Als Beatmusiker bzw -fan stand man seinerzeit mit einem Bein im Knast!
    Dazu musste man garnix schlimmes machen, allein die zugehörigkeit zu dieser "Subkultur" reichte aus, um zumindest unter genauerer Beobachtung zu stehen.
    Tondokumente aus dieser Zeit? Mags noch geben, aber da es die zumindest offiziell schon damals nicht gab, wird heute wohl nur schwer dranzukommen sein.


    Ähnlich erging es der Rockmusik und dem Punkrock im weiteren Verlauf der Geschichte.
    Im Bereich Rock gabs natürlich Bands, die in den Augen der Staatsmacht zwar Grenzwertig, aber gerade noch so akzeptabel waren. Zu nennen währen hier zB Karat oder Phudys. Aber selbst die konnten auch nicht machen was sie wollten.


    Das sowas überhaupt zugelassen wurde, lag zum einen an der Tatsache das man auch in der Führung der DDR gerade was die Jugendkultur anging, nicht als rückständig gelten wollte, zum Anderen aber auch weil gerade die 2 erwähnten Bands auch für Devisen in Form der ein oder anderen Westmark gesorgt haben.


    Trotzdem hat es all das in der DDR gegeben - nur halt wie so vieles eher im verborgenem.


    Wobei die Führung der DDR ziemlich genau im Bilde über das Geschehen war, haben die doch seit dem "Beatproblem" gezielt IM's in die Szenen eingeschleust bzw Mitglieder der Szene als IM geworben.


    Google mal nach "Beat DDR", "Rock DDR" und "Punk DDR", ein wenig Arbeit solltest du dir schon selber machen ;)


    Chrom

    Also ich hab mir schon mehrfach Motorräder schicken lassen und nur die besten Erfahrungen gemacht.
    Allerdings immer kleinere Spediteure (findest du zB bei Ebay).
    Die sind auf sowas spezialisiert, wenn es um ne kleine leichte Simme geht, kann man vielleicht nochmal über den Preis reden. Ab einer bestimmten Km-Zahl ist es auf jeden Fall günstiger als selberholen.


    Denen kann man zB auch die Verkaufsbeschreibung zukommen lassen und die nehmen dann das Ding nur mit wenns der Beschreibung in etwa entspricht. Sonst rufen die dich an und fragen erstmal nach.
    Wobei die natürlich möglichst objektiv sind, kann natürlich trotzdem sein das du dir dein neues Moped irgendwie anders vorgestellt hast und eher unzufrieden bist.


    Kommt natürlich auch immer auf den Preis an. Ich denke wenn man ne komplette Simme für sagen wir 100 Euro ersteigert oder kauft, kann man das ruhig "blind" machen.
    Ne "Top S51" für sagen wir 1200 Euro würde ich mir schon vorher anschauen wollen ob sie denn wirklich so Top ist :rolleyes:


    Meiner Erfahrung nach schreiben zwar einige Verkäufer ihr Dingen ziemlich schön, oft sinds aber auch die Käufer die komplett realitätsfremde Vorstellungen haben :whistling:


    Vorher anschauen ist durch nix zu ersetzen. Obs auch ohne geht muß jeder für sich selbst entscheiden.
    Nur muß einem klar sein, das man ohne Besichtigung ein gewisses Risiko eingeht. Das gilt im übrigen nicht erst bei der Abholung sondern schon bei der Gebotsabgabe ;)


    Chrom

    @ Devil


    Klar geht das - ich würde noch nichtmal groß was ändern. Na und nur in der Zeit ohne Treffen? Warum nicht immer, aktuelle Verkaufsangebote passen doch da grundsätzlich rein.


    Also nur her damit - aber nu stell ich erstmal Muddis Bilder online, liegen hier auch schon wieder ne weile rum :S


    Chrom

    Du liest aber schon die anderen Beiträge hier, oder?


    Also nochmal, den Schriftzug gabs und gibts wieder, nur nie an nem Serientrabi sondern nur zum nachträglich drannpappen.


    Und wenn mans genau nimmt, das 601X sollte ursprünglich das deluxe ersetzen - also 601X deluxe ist doppelt gemoppelt - oder sollte in den Augen des Hobbybastlers auf einen "Superdeluxe" hinweisen ;)


    Chrom

    Damit das nicht nur per PN sondern auch hier im Thema geklärt ist, schreib ichs mal hier rein.


    Hab mal jemanden gefragt von dem ich weiß das er sich richtig auskennt. Ergebnis:


    Motor ist 1. Quartal 1963 - naja, zumindest das Gehäuse.


    Das mit dem \"X\" hat er dann gleich mit erklärt:


    Das X ist nichts weiter als ein Verbesserungsvorschlag aus den 80gern für die deluxe. (601LX -Limousine deluxe, 601KX -Universal deluxe).
    Es sollten Bohrungen im Heckblech gespart werden. Serie wurde es aber nicht, aber die Schilder \"601X\" wurden im Ersatzteilhandel vertrieben. Konnte man sich an sein individuell gestaltetes Fahrzeug machen, wenn man sich zum Beispiel aus seinem S ein deluxe gemacht hat.
    Gibts heute sogar wieder als Repro.


    btw es gab nur \"601-H\" als Aluschriftzug, das waren die ersten Hycomat.


    Wie gesagt, wusste ich auch nich, macht aber nix wenn man weiß wen man fragen kann :b_wink:


    Chrom

    Wie das Ding nu rausgeht, steht hier ja schon. Sreib ich mal was zum Schleifen und Kleben:


    Erstmal, die Scheibenfeder hält mal so garnix, ist überhaupt nicht ihr job. Ihre einzige Aufgabe besteht darin dafür zu sorgen, das das Polrad nur in einer bestimmten und recht exakten Position montiert werden kann. Würde man das Polrad nur irgendwie auf dei KW schrauben, wäre die Zündeinstellung erschwert bis unmöglich.


    Gehalten wird das Polrad durch die Konische Aufnahme, darum braucht man ja auch einen Abzieher um das Ding überhaupt ab zubekommen.


    Ist die Aufnahme ausgenudelt und die Scheibenfeder hält das Polrad tatsächlich in seiner Position, passiert genau das, was hier in vielen Themen zu lesen ist. Nach ein paar Km schert die Scheibenfeder ab, immer wieder.


    Wodurch geht die Aufnahme kaputt? In den meißten Fällen durch Montagefehler. So ist zB das Gewinde auf der KW nicht unendlich lang. Lässt man bei der Montage nu die Scheibe und/oder den Sicherungsring unter der Mutter weg, kann es sein das trotzdem man die Mutter richtig festgezogen hat, die Passung noch nicht richtig klemmt. Ist erstmal Spiel drin, schlägt das ganze aus und hält nie wieder richtig. Da hilft auch kleben und Schleifen nix...


    Chrom

    Dieselpreise sind ein gutes Stichwort warum ich das mit dem Autogas zumindest langfristig mit Vorsicht betrachten würde.


    Unzählige Beispiele der Vergangenheit belegen, das überall wo der Bürger wirklich sparen kann und das irgendwann auch viele tun, schiebt der Gesetzgeber bzw Fiskus schnell nen Riegel in Form von Steueränderungen bei alternativen Kraftstoffen/Fahrzeugen vor.


    Änderung heißt hier grundsätzlich Erhöhung - logisch.


    Und das allen Versprechungen und Garantien zum Trotz...


    Noch kann man unter gewissen Vorraussetzungen mit Gas sparen, das ist richtig. Machen aber auch immer mehr Leute. Fragt sich wie lange das noch gut geht.


    Wieso war Diesel nen gutes Stichwort?
    Das Diesel im Verbrauch deutlich günstiger sind als leistungsmäßig vergleichbare Benziner ist bei Motoren neuerer Generation längst nich mehr so deutlich, der Vorteil das Diesel günstiger ist als Benzin besteht defakto nicht mehr und steuertechnisch sind Diesel mitlerweile sogar im Nachteil.
    Und wer noch nen ollen Diesel sein eigen nennt darf den mit Abstand höchsten Steuersatz zahlen. Aber was solls, die vertragen dafür billiges Salatöl. Wer das tankt, begeht Steuerhinterziehung weil Lebensmittel anders besteuert werden als Kraftstoffe....


    Chrom

    Naja, ein gedankliche Fehler:


    Der Sprit nicht billiger sondern der Spritpreis schwankt. Das hat der schon immer gemacht.
    Dazu mal ein kleines Rechenbeispiel:
    Wenn der Preis auf 1,50€ klettert um dann auf 1,20€ zu sinken, dann wieder auf 1,60€ zu steigt um wieder auf 1,30€ zu sinken wird der Sprit unterm Strich immer teurer, auch wenn er zwischenzeitlich mal wieder günstiger wird.


    Ich darf ja schon etwas länger Benzin bezahlen als manch anderer hier. Zu D-Markzeiten wurd der Sprit auch schon dauernd teurer. Bei einführung des Euros bot sich an den Zapfsäulen dann ein ungewohtes Bild. Seit Ewigkeiten war die Zahl bei Betrag kleiner als die bei Liter - auch wenn sich am Spritpreis nicht wirklich was geändert hatte, die Währung war halt plötzlich ne andere. as heißt das vor noch garnicht allzulanger Zeit der Liter Benzin unter einen Euro gekostet hat. Heute nahezu unvorstellbar...


    Chrom

    Im Netzt schwirrt irgendwo die alte Katalogseite rum - hab aber auch nur ne komplett unlesbare Versinon gefunden. Wer Lust hat, kann ja mal suchen, irgendwo ist die lesbare Variante bestimmt noch :b_wink:


    Das Ding war als \"Mokick\" deklariert, das bedeutet nach den damaligen Bestimmungen der BRD eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 40Km/h. Wens interessiert, man benötigte seinerzeit für so ein Ding den Führerschein Klasse 5.


    Und seinerzeit waren Fahrzeuge dieser Klasse beliebt und weit verbreitet, die Konkurenz und das Angebot verschiedener Modelle war riesig. Allein von der Optik her war der Neckermannspatz absolut nicht konkurenzfähig. Das überhaupt welche an den Mann zu bringen waren ging nur über den Preis. Daher vermutlich auch die spärliche Ausstattung.


    Für jugendliche seinerzeit absolut indiskutabel - und grade die stellten einen Großteil der Käuferschaft für diese Fahrzeugklasse. Gekauft wurde der Spatz wohl überwiegent von älteren Leuten die für kleines Geld nen neues, gutes und zuverlässiges Fahrzeug wollten. Das unterstütze natürlich nochmal das Image der \"Opakarre\".


    Das der ein oder andere junge Mensch heute da etwas anders drüber denkt - die Zeiten ändern sich halt.


    Wenn man aber von der breiten Masse ausgeht, ergibt sch heute doch folgendes Bild:
    Motorisierte Zweiräder haben im Leben eines Jugendlichen längst nicht mehr den Stellenwert wie in den 70er und 80er Jahren. Und wer heute doch son Ding haben will bevorzugt dann doch auch eher einen modernen Scooter.
    Das das in einem Simsonforum nochmal anders aussieht ist doch klar, nur representiert son Forum ja nicht die breite Masse :b_wink:


    Chrom