Beiträge von Andichan

    Schriftliche Anfragen dauern länger, viel länger. Aber darum ging es doch nicht. Es ist doch das Problem von Verkäufer, der dir doch gesagt hat, die Papiere wären beantragt. Korrekt?


    Nun, hat er oder hat er nicht? Und wenn er hat, wie. Selbst wenn man eine Anfrage gestellt hat, kümmert man sich nicht darum oder wurde diese bereits abgelehnt? Was man wohl eher annehmen kann.


    Denke es ist sinnlos den Verkäufer nun hinterherzulaufen. Beantrage dies online nochmals und bevor du zum Rechner greifst, mache die geforderten Bilder und lade diese gleich mit hoch. Hast du einen digitalen Ausweis? Wenn ja geht es umso leichter.

    Am Ende noch bezahlen und fertig. Nun sollte, sofern alles korrekt war bald eine Antwort im Postkasten liegen.

    Du hast im August 25 eine Simme gekauft, mit dem Versprechen, dass die Papiere, die vom Verkäufer beantragt wurden nachgereicht werden? Habe ich das richtig verstanden?


    Du hast sicher diesen Thread verfolgt. Hat irgendwer ein ähnliches Problem geäußert? Nein!


    Was für ein Verkäufer war das? Privat oder Händler?


    Nach nun 6 Monaten solltest Du deine Skepsis gegenüber des Verkäufers auf Punkt 1 deiner Liste wiederfinden. 6 Monate hat die Bearbeitungszeit vor ein paar Jahren gedauert, aber wohl kaum heute. Schlage mal vor, dass Du dir den Bearbeitungsweg des Verkäufers mal vorzeigen lässt. Er müsste sich ja bestimmte Daten aufgezeichnet haben.


    Du hast sicher, auch aufgrund des Versprechens, dass die Papiere beantragt seien, einen entsprechenden Preis gezahlt. Überdenke dies noch einmal.


    Die Bearbeitungszeit liegt bei wenigen Wochen.

    Ich denke, dass dies noch nicht das letzte war, was dazu gesprochen wurde.

    Zudem ist es ja so, dass, wenn sich alle BL einig in der Sache sind, ein Gesetzvorschlag eingebracht werden kann, der die bisherige geändert werden kann.

    Da tut sich was an der Simson-Front.


    Auch der Landtag von Brandenburg hat sich heute für die Simson und die Zulassung aller gebauten Simsons mit der Zulassung 60km/h beschäftigt.


    Langsam könnte man davon ausgehen, dass dies bundesweit zur Realität wird.


    https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w8/drs/ab_1900/1957.pdf


    Wie SPD und AfD um Simson-Schrauber werben
    Die Kult-Mopeds aus dem Hause Simson erfreuen sich in Ostdeutschland auch heute noch großer Beliebtheit. Die AfD hat das als Erste erkannt, nun ziehen die…
    www.maz-online.de

    Wie ich sehe möchtest Du weitgehend den originalen Anblick erhalten.

    Die Zündspule belässt Du unterm Tank. Kann man machen. Ich hatte damals immer wieder Feuchtigkeitsprobleme, sodass ich die ZS hinterm rechten Deckel verschwinden lies.


    Nun noch der Motor und dann kann es schon losgehen.


    Hier mal die Drucksache aus dem Antrag im Thüringer Landtag.


    https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/103349/willkommen_zuhause_vereinfachte_zulassung_fuer_reimportierte_simson_mopeds.pdf


    Und hier der Antrag der AfD.

    https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/103011/simson_kleinkraftraeder_als_technikgeschichtliches_kulturgut_anerkennen_und_bewahren.pdf




    Lesen und inhaltlich vergleichen. Wir können gerne darüber diskutieren.

    Hallo Gemeinde.


    Ich habe mal einen neuen Thread eröffnet indem Ihr/Wir alles politische, was sich zum Thema Simson bzw. Ost-Fahrzeug-Kult bezieht.

    Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn sich politischen Inhalten in Technik-Threads herumzuschlagen. Daher würde ich Euch bitten, diese Inhalte hier zu diskutieren.


    Ich weiß zwar nicht woher das Gerücht stammt, dass sich die Afd für die Erweiterung der Simson Reimporte einsetzt, aber man hat sicher einen Beitrag dazu. Ich beschäftige mich derzeit auch mit dem Thema, gerade weil ich mit nen paar Kollegen Interessen frönen und da kam anderes raus. Es kann aber gut sein, dass Höckes Werbevideo dazu beigetragen hatte.

    Björn Höcke fährt Simson S51: Wie die AfD in Thüringen ihren kulturpolitischen Instinkt verlor - WELT
    Zehn Jahre lang ist es westdeutschen Parteikadern der AfD gelungen, sich den Osten kulturell anzueignen und Wählerstimmen zu gewinnen. Jetzt zeigt sich Björn…
    www.welt.de


    Zusammenfassen kann man dazu folgendes sagen:


    Zitat:

    "Die Parteien CDU, SPD und BSW haben sich im Thüringer Landtag für eine Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit von Simson-Re-Importen auf 60 km/h eingesetzt und einen gemeinsamen Antrag dafür eingereicht. Auch die AfD hat sich für eine Regelung für Simson-Re-Importe ausgesprochen.

    Hintergrund:

    • Die Regelung: Die im Einigungsvertrag festgelegte Ausnahmeregelung für Kleinkrafträder, die in der DDR zugelassen wurden und 60 km/h fahren dürfen, gilt aktuell nicht für baugleiche Modelle, die aus dem Ausland nach Deutschland re-importiert wurden.


    • Der Antrag: Die Koalitionsfraktionen von CDU, SPD und BSW haben einen Antrag im Thüringer Landtag eingebracht, um diese Re-Importe rechtlich gleichzustellen und ihnen ebenfalls die 60 km/h zu ermöglichen, sofern sie sich im gleichen technischen Zustand wie die in Deutschland zugelassenen Simsons befinden.


    • Ergebnis: Der gemeinsame Antrag der Regierungsparteien wurde im September 2025 mehrheitlich angenommen und der Thüringer Landtag hat eine erleichterte Zulassung für Simson-Re-Importe befürwortet.

    ..."


    Zitat Ende:


    Ergo, es haben fast alle Parteien die Beliebtheit und somit den potenziellen Wähler im Blick. Wie unterschiedlich jedoch die Aussagen sind und wie man eine ganze Simson-Szene für seine politischen Ziele, ich würde schon sagen - missbraucht bzw. instrumentalisiert ist nicht im Sinne derer, die sich einfach nur der Technik aus der ehemaligen DDR verschrieben hat. Denn nicht jeder Simson, Trabbi, Wartburg, AWO, usw - Fahrer/Besitzer möchte mit der AFD im selben Atemzug mit Simson genannt werden. Daher ist die politische Gesinnung für mich gesehen vom ganzen Ost-Kult herauszuhalten.


    Wenn man darüber noch mehr diskutieren möchte würde ich darum eine entsprechende Ecke einzurichten.


    Ansonsten sollte in diesem Thread weiter über die Restauration eines Hochwassermopeds geschrieben werden.

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Bisher gilt die Vorgabe ja für alle Fahrzeuge, die in der ehem. DDR erstmalig zugelassen wurden. Es wurden genügend Fahrzeuge exportiert. Selbst die Fahrzeuge der BRD vor 90 würden nicht dazuzählen. Selbst die S50/51 durften nur 50 fahren.


    Nun aber zurück zur SR2. Auch hier gelten die Bedingungen aus dem Einigungsvertrag, mal abgesehen von der Geschwindigkeit.


    Da meine auch noch einen Ersatzrahmen hatte, war ich mir genau deswegen nicht ganz sicher ob es mit den KBA auch geht.

    Nun, ich hatte bei meiner Zweiten SR2 auch Schwierigkeiten mit der Gangschaltung. Zumindest dachte ich dies.


    Dennoch noch eine Frage: Der Zusammenbau der Schalträder und dem Mitnehmer ist in richtiger Reihenfolge und in korrekter Ausrichtung erfolgt? Hast Du den Leichtlauf und das leichte hin und her verschieben getestet? Es gibt da ein gutes Video vom Zweiratgeber.


    Wenn ja, dann lies meinen Text weiter.




    Hatte lange herumgedoktert, warum das mit dem Schalten nicht funktionierte. Am Ende der Geschichte war es die Kupplung gewesen. Hierbei hatte sich folgendes herausgestellt:


    Hatte dies mit einem User hier erörtert und bin darauf gekommen. Hoffe Du kannst das herauslesen.


    Zitat:



    Wenn ich mir die Funktion so vorstelle, ist dies richtig?


    Kupplung im entspannten Zustand. Lammellen sind durch die Federn zusammengepresst.

    Kupplung im gezogenen Zustand, Lammellen frei.


    Kraftübertragung.

    Ziehen des Kupplungshebels.

    Drehen des Hebels unten am Motor in Richtung links.

    Dadurch wird die Druckstange in Richtung Kupplungspaket gedrückt.

    Diese drückt an dei Einstellschraube, und somit den Teller.

    Die Federn werden entlastet, indem diese das Kupplungspaket helfen auseinander zu drücken.

    Ab jetzt sollte der Kraftschluss verringert oder unterbrochen sein.


    Nun, es ist ja so, dass der Primärantrieb immer mit dreht, wenn der Motor läuft. Wenn jetzt aber die Kupplung gezogen wird, dann müsste doch der Mitnehmer vom Primärantrieb abheben und den Kraftschluss unterbrechen. Der Mitbnehmer ist aber fest mit dem Primärantrieb, durch die gesicherte Schraube verbunden und muss also auch immer drehen. Wie also trennt die Kupplung sich vom Getriebe? Geht das Trennen über die Hülse? Wenn ja, könnte es sein, dass die Hülse zu kurz ist und deswegen nicht frei läuft, weil ich die Mutter fest angezogen habe? Sollte mir nicht wundern.


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    Ist jetzt echt ne blöde Frage.

    Muss mir mal die Geschichte mit den anderen Teilen zusammenbauen um zu verstehen.



    Weiter im Text:



    Zum Thema Buchse habe ich gerade etwas gefunden, was mich aufhorchen lässt.


    Aus DDR-Moped.de wird folgendes angegeben. Original sind diese also nur 16mm lang, anstatt 25mm? Das werde ich noch kontrollieren.


    1. Ein Original-Ersatzteil DDR Altbestand.


    Altbestand.


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    2. Ersatzteil im Nachfertigung.


    45412-pasted-from-clipboard-png




    Nachtrag:


    Ich habe, wie schon geschrieben, nochmals etwas geprüft.

    1. Die Hülse ist korrekt in den Abmaßen und läuft auch gut.

    2. Ich habe den zuvor eingebauten Primärantrieb geprüft, den Mitnehmer und die Buchse zusammengesetzt und gedreht. Die Buchse ist ca. 0,4mm länger als die Wellenbohrung, aber das wars noch nicht. Ich habe dann den Mitnehmer im Primärantrieb von Hand gedreht. Es lies sich bei mäßigen Druck schwer derehn. Erhöhte ich den Druck während des drehens, konnte ich fast garnicht mehr drehen.

    3. Das selbe habe ich mit dem anderen Primärantrieb, also den, den ich noch hatte, getan und siehe da auch bei starkem Druck lies sich der Mitnehmer leicht drehen.


    Am Sonntag schaue ich mir nun an, wo der Mitnehmer am Antrieb anliegt.


    Ich denke, dass ich das Problem gefunden habe. Wäre im Traum nicht drauf gekommen.


    Zitat Ende



    Am Ende war es so gewesen, dass der Kupplungsscheibenmitnehmer, aufgrund der minimal zu kurzen Hülse, beim Festschrauben des Zahnrades mit festgezogen wurde. Der Mitnehmer konnte sich garnicht drehen, da er fest verbunden war.


    Es gibt also Unterschiede in den Kupplungen auf die man achten sollte.



    Gruß