OK, Entschuldigung! "planschleifen" ist im maschienentechnischen Sinn definitiv falsch, aber ich studiere ja auch nur Bauingenieurwesen! "Nacharbeiten" träfe es wohl ehr!
Was ich damit aber eigentlich sagen wollte, ist, dass Kolben zum Teil als qualitativ hochwertige Original-DDR-Wahre verkauft werden, die es aber gar nicht sind! Und diese sind oft an den nicht nachgearbeiteten Kolbenaugen zu erkennen.
Außerdem empfinde ich präzise nachgearbeitete Augen sehr wohl als Qualitätsmerkmal!
Beiträge von Nekro
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Ich streu immer Sägespäne auf den Fleck, aber schon direkt wenn er frisch ist! Das dämmt die Katastrophe zumindest ein. Könnte mir auch vorstellen , dass Kaffee oder Mehl funktionieren könnte.
Dieser "Feuerwehrsand" hat übrigens verblüffende Ähnlichkeit mit Katzenstreu
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Wie Auxburger das vor einigen Jahren schon einmal fast treffend beschrieben hat, sind Anlaufscheiben am Simsonkolben verbaut um das Pleuel seitlich zu führen. Wie die meisten schon feststellen konnten, rutscht so ein Pleuel ohne Kolben und Scheiben fröhlich auf dem unteren Bolzen hin und her. Einzig die Kurbelwellenwangen bieten Einhalt. Damit also das Pleuel während des Betriebs nicht bis zu den Wangen wandern kann und wohl möglich dort schleift, werden am oberen Kolbenbolzen die gehärteten Anlaufscheiben verbaut. Beim 50ccm Kolben sind das 2 Scheiben in einer Dicke von jeweils 1mm, beim etwas größeren 70ccm Kolben 1,5mm. Übrigens erkennt man schlechte Nachbaukolben oft daran, dass die Wangen der Kolben, zwischen welchen Pleuel und scheiben laufen, nicht plan geschliffen sind. Welche Scheiben letztlich zu neuartigen 60ccm Kolben gehören ist fraglich. Sicherlich ist möglichst wenig Spiel aber immernoch leichtgängig (achtung! alle teile dehnen sich aus wenn es heiß wird --> Spiel wird weniger) ein gutes Ziel, jedoch würde ich davon abraten große Scheiben auf dem Schleifbock runter zu schleifen (wird nicht plan und zu rau), sondern würde lieber die dünneren verbauen. Übrigens bietet RZT auch unten geführte "Rennkurbelwellen"an da entfallen Anlaufscheiben am Kolben. Und um noch den letzten Beitrag zu beantworten, ja ich kann mir gut vorstellen ,dass so ein unteres Nadellager darunter leidet wenn das Pleul ungehindert tanzen kann. Wenn du also dein Pleuel zur rechten Wange schiebst und du es dann bis zur linken Wange kippen kannst, dann ist was FAUL!
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Dann hat dein Zündlichtschalter nen Treffer oder das besagte Kabel bekomm irgendwo ungewollt Masseschluss! Das Kabel schließt den Zündstrom kurz. Gewollt ist das nur wenn der Schalter auf Stellung 0 oder 3 steht.
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1. Tipp.. Zieh mal das kabel am Steuerteil, welches vom Zündlichtschalter kommt ab und Versuchs dann mal.
2. Tipp.. Nimm doch mal das Steuerteil deiner anderen Schwalbe und versuchs damit. -
Wie siehts es denn nun mit dem Funken aus? Hast du den mal begutachtet??
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Hast du denn schon alle Tipps durch?? Klingt so als ob du mal kurz eine neue Kerze reingeschraubt hast und nix weiter!?
Also:
1. Guck ob dein Tank rostig ist. Ist rost im Tank können Benzinhahn und Vergaser zugesetzt sein.. dann Säubern!
2. Tanke mindestens 2Liter Sprit in deinen Tank
3. Schau ob ein Kräftiger Funken (lila) kommt
4. Versuche anzuschieben gestaltet sich zwar bei der Schwalbe S etwas schwierig ist aber möglich: Grade Strecke suchen (mindestens 100m), ersten Gang rein und losschieben, wenn das hinterrad dabei blockiert, beim schieben kurz auf die Sitzbank hüpfen. Halbgas ohne Choke! ACHTUNG!! sollte das möp anspringen fährt es evtl. ruckartig los, du hast keine Kupplung um das zu verhindern. Gut festhalten und schnell runter vom Gas!!! Ich hoffe du bringst dich dabei nicht um
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Ich bin der Meinung, dass man einen Unterbrecher nur ENTWEDER so einstellen kann, dass alle drei Markierungen bei Öffnung übereinander stehen ODER aber so, dass sich eine maximale Öffnung von 0,4mm ergibt! Beides gleichzeitig ist praktisch gar nicht Möglich! Und somit muss bei einer eingestellten maximal Öffnung von 0,4 die Grundplatte so verdreht werden, dass der Zündzeitpunkt stimmt. Wenn dann alle 3 Markierungen dann tatsächlich übereinnder stehen, ist das mehr oder weniger Zufall, denn schon 1000km später ist der Plastikhebel des Unterbrechers etwas mehr verschlissen und die maximale Öffnung muss nachgestellt werden. Folglich stimmt auch die Grundplattenstellung nicht mehr da der Unterbrecher nicht mehr im richtigen Moment öffnet. Schließlich muss die Grundplatte verdreht werden!
Richtig ist, dass der Primärstrom möglichst hoch sein soll. Das wird aber damit gewährleistet, dass der Unterbrecher nur eine möglichst kurze Zeit geöffnet bleibt (eben durch die einstellung von 0,4mm maximale Öffnung)! -
Kann man eine /S (Automatikkupplung) überhaupt anschieben? Das weiß ich leider nicht. Interessiert mich mal
ja.. geht!
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Ah ok, mich irritierrt immer "wenn sich die 3 Striche im ZZP gegenüberstehen", müsste doch heissen "wenn sich die 3 Striche gegenüber stehen hat man den ZZP".
Auch falsch: Die Makierung auf der Grundplatte ist letztendlich egal.. dient nur zu einer ungefähren Zündvoreinstellung.
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Ich hab da noch nie drauf Acht gegeben, ich stell den Unterbrecher auf 0.4mm im Max und mit ner Zünduhr und nem Voltmeter wird der ZZp eingestellt.
Außerdem hat er eine Elektronik-Zündung.. nix Unterbrecher! -
Meinst du Kärben an Grundplatte und Motorblock ? die stimmen überein !
Nein.. Kerbe auf Polrad und Motorblock müssen im Zündzeitpunkt übereinstimmen!
Also wenn der Geber mittig über der Pollücke sitzt!