Achso.. verstehe. Hab mir schon gedacht, dass ihr was anderes meint. Entschuldigt bitte...
Beiträge von Nekro
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Welche Tellerfeder meint ihr? und Warum muss mann die Kaputt machen um sie auszubauen?? Die, die ich kenne geht sehr einfach zu demontieren!!? Wenn ihr also die Tellerfeder vom Kupplungspaket der M5x1 Motoren meint, dann nehmt ihr einfach das Druckstück der (das Teil wo die Madenschraube zur Kupplungseinstellung drin sitzt) und schraubt es mit seinen 4 Schrauben verkehrtherum an das Paket. Damit Spannt sich die Tellerfeder und man kann den Großen Sicherungsring bequem herausnehmen. Dann das Druckstück wieder Lösen und alles liegt in Einzelteilen da! Das Kupplungspaket muss dazu natürlich ausgebaut sein.
Wenn ihr aber eine andere Tellerfeder meint, dann vergesst diesen Beitrag und sagt mir bitte, um welche es sich tatsächlich handelt.
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Die Aussage, daß sich bei Einschlagen der Ventile in die Sitze das Ventilspiel verringern würde, ist aber von der Logik her Quatsch, da es dann eher vergrößern müßte
nene... als Ventilspiel wird der Abstand von "Nockental" (keine Ahnung ob das so heißt) zum Ventilschaft oder Hebel bezeichnet!
http://www.oelsumpfonline.de/ventilspiel/nocke01.gif
Es existiert idealerweise nur im kalten Zustand, da bei sich erwärmendem Motor das längliche Ventil ausdehnt. Währe kein Spiel vorhanden würde diese Ausdehnung bedeuten, das das Ventil nicht mehr komplett schließt. Arbeitet sich nun das Ventil in den Sitz ein,dann verringert sich auch dieses beschriebene Spiel zwischen Nocken und Schaft.
Bitte die Klugscheißerei nicht übel nehmen
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Gut das mit der Reissnadel ist zugegebenermaßen ziemlich dumm gedacht. Aber kann man nicht auch von Abriss sprechen wenn der Stromfluss der Spule durch den Unterbrecher unterbrochen wird, der Stromfluss eben abgerissen wird!?
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Vergesst mal den Begriff "Abriss". Magnetunterbrecherzündungen werden schon ewig nich mehr auf Abriss gebaut. Bewusst nich.
Das musst du mir jetzt mal genauer erklären! Dachte die heißen ganz einfach so diese Markierungen. Wegen mit einer Reissnadel angebracht !?! Lass mich gerne aufklären!
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Das heißt, wenn ich Pin2 abziehe und in jeder Schlüsselposition ein Zündfunke kommt, dann ist mein Zündschloss hin?
Na dann hab ich wahrscheinlich mein Elektrikproblem gefunden. Deswegen springt sie also nichtmehr an und zündet beim Anschieben nur alle paar hundert Umdrehungen mal für 1-2 Hübe.
Danke!
So würde ich das nicht formulieren.
Wenn Pin 2 angesteckt ist und du in Stellung I und II keinen Funken bekommst, dann Pin 2 abziehst und der Funke ist da, dann hat dein Zündlichtschalter einen Fehler.
Deiner Formulierung nach wäre der Zündlichtschalter immer dann kaputt wenn bei abgezogenem Pin 2 ein Funke kommt. Der Funke kommt normalerweise aber auch bei angestecktem Pin 2, zumindest in Stellung I und II -
Also für mich hört sich dieses "ting ting ting" aus dem Video nicht nach einem Schleifen an. Könnte es vielleicht eine klopfende Verbrennung durch Frühzündung, sein?

Ich würde an deiner Stelle den Zündzeitpunkt mal kontrollieren (Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!). Anleitungen dazu gibt es zu Hauf (hier im faq; moser-bs.de; mopedfrende-oldenburg.de). Wobei die für den Laien zum Teil etwas verwirrend sein könnten. Also hier mal eine Kurzfassung von mir:
Alles arbeiten können bei aufgeschraubtem Polrad durchgeführt werden!
1. Abrissmarkierungen Kontrollieren:
Die Markierungen auf Polrad und Motorgehäuse (nicht auf der Grundplatte, die kannst du außer Acht lassen) müssen bei 1,5mm vor OT Kolbenstellung übereinstimmen. Wenn dies nicht der Fall ist musst du eine der beiden Markierungen neu setzen. Also zum Beispiel die Markierung des Polrades auf das Gehäuse übertragen. Wenn gar keine Markierungen vorhanden sind, musst du beide neu setzen. Damit hast du nun den Zündzeitpunkt markiert.2. Maximalen Unterbrecherabstand einstellen:
Der maximale Unterbrecherabstand wird erreicht wenn der Hebel des Unterbrechers an der höchsten stelle des Nockens anliegt. Bei dieser Stellung muss der Unterbrecher genau 0,4mm geöffnet sein. Tut er dies nicht, musst du den Abstand korrigieren.3. Zündzeitpunkt einstellen:
Der Unterbrecher muss nun genau dann anfangen zu öffnen, wenn die unter 1. beschriebenen Markierungen übereinstimmen. Tut er dies nicht, musst du die Grundplatte entsprechend verdrehen.Diese Arbeit sollte meiner Meinung nach jeder Simsonschrauber im Schlaf und bei 3,5 Promille beherrschen! In der Gesamtheit dauert das etwa 15min.
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Dann geh das mal durch:
http://www.moser-bs.de/Simson/zuendpruef.html -
Wenn du Klemme 2 vom Steuerteil abziehst, ist die Totschaltung des Zündlichtschalters übergangen. So könntest du also das Zündschloss als Fehlerquelle überprüfen.
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Das Problem klingt nach einem, welches ich schon öfter beobachtet aber nie Kompromissfrei lösen konnte. Und zwar ist es meiner Meinung nach so, dass Mehrkanalzylinder, speziell Kleinvolumige (50 und 60ccm, hatte aber auch noch nie mit größeren zu tun), dazu neigen in niedrigen Drehzahlbereichen zu überfetten während sie in hohen Drehzahlen abmagern. Stimmt man den Vergaser also so ab, dass der Zylinder ordentlich ausdreht aüßert sich die Symptomatik mit schlechten Ansprechverhalten, schwierigem anfahren (hohe Drehzahlen; langes Kupplungsschleifen), und schlechtem Anzug aus dem Drehzahlkeller. Stimmt man den Vergaser etwas magerer ab, bessert sich das Verhalten in niedrigen Drehzahlen deutlich, jedoch dreht der Motor nicht mehr ordentlich aus. Bei hohen Drehzahlen (vor allem aber im Resonanzbereich) kommt es zu Klopfen, Überhitzung und es droht im schlimmsten Fall sogar ein Kolbenklemmer. Woran das im einzelnen genau liegt, kann ich leider nicht sagen, hab mir aber schon die ein oder anderen Gedanken dazu gemacht. Nur Soviel: Ich bin dem Problem bisher immer dahingehend begegnet, dass ich mich möglichst genau an etwaige Anleitungen des Tuners hinsichtlich zu verwendender Anbauteile (von Luftfilter bis Auspuff) und an Einstellwerte für Vergaser und Zündung gehalten habe. Dann hält sich das Problem auch in annehmbaren grenzen. Bisher konnte ich beobachten, dass sich Vergaser nahmenhafter Tuner (hinsichtlich dem Problem) deutlich besser abstimmen Lassen als der 0815 BVF 19-N1 und dass sich das Problem mit fortschreitendem Einfahrprozess relativiert. Während der Einfahrphase gebe ich dem Motor ein deutlich erhöhtes Standgas, so hoch, dass er sich nicht mehr im "Überfettungsbereich" befindet. Damit lässt der Motor sich deutlich besser starten (kalt ggf mit Startvergaser; warm ohne weiteres Gasgeben) und das Anfahren gestaltet sich einfacher.
Aber Achtung: Ich möchte dich davor warnen, dich jetzt total an diesem Beitrag aufzuhängen! Vielleicht hat ja der ein oder andere hier im Forum auch noch ein paar gedanken zu deinem Problem und demhier beschriebenen Phänomen, welche du erstmal abwarten solltest! Auch ich bin auf Resonanz zu diesem Beitrag gespannt (vieleicht hab ich ja totalen Quatsch erzählt

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Klar kann sich ein größeres Spiel als 3mm einstellen. Aber bestimmt nicht durch Verschlissene Lager, sondern durch abgenutzte Messingbuchsen. Wenn man vlt. mit wenig oder ohne Getriebeöl unterwegs war!
Hier in Pos. 5 zu sehen: https://www.akf-shop.de/explos…lung-s51-s53-sr50-kr51-2/
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In Schalterstellung "0" und "3" wird Klemme 2 gegen Masse (Klemme 31) geschalten. Dann fließt der Strom statt über die Zündspule direkt zur Masse ab. Wenn also dein Zündlichtschalter einen Fehler hat und auch in Schalterstellung "1" und "2" auch gegen Masse schaltet (bei dir scheinbar sporadisch und mit längerem Betrieb öfters) bekommst du keinen Funken. Klemmst du also das Kabel an Klemme 2 ab, kann das nicht passieren.
Hier mal der Schaltplan dazu: http://www.a-k-f.de/moser/kr51-1.pdf