Beiträge von Nekro

    Ich Tippe mal auf einen Massefehler am Zündlichtschalter. Ferner könnte auch der Kondensator seinen Dienst nicht verrichten (auch neue Kondensatoren funktionieren des öfteren nicht oder nicht lange). Verhärten ließen sich diese Vermutungen, wenn du mal wieder so lange fährst bis sie ausgeht und dann checkst ob ein Funken da ist bzw regelmäßig kommt. Einen defekten Kondensator erkennst du daran, dass wenn du, den Limadeckel abgenommen, den Unterbrecher bei laufendem Motor begutachtest. Funkt es bei der "Unterbrechung" extrem ist der Kondensator hin. Funkt es nur ein wenig und unregelmäßig ist der Kondi in Ordnung. Dein Zundlichtschalter kannst du ausschließen indem du das braun weiße kabel von der Grundplatte kommend von Kontakt 2 am Zündlichtschalter abziehst (vor der Probefahrt dann ordentlich Isolieren.. darf keine Verbindung zur masse bekommen). Letzteres ist aber nur anwendbar wenn du die, in einer 51/1 K original verwendete, Unterbrecherzündung mit innenliegender Zündspule hast.

    ok.. dann weiter: von der Grundplatte kommt ein braun weißes kabel. das geht an Klemme 2 des Zündlichtschalters. Zieh es ab und verbinde es direkt mit dem Kontakt "1" an der Zündspule, stelle sicher das Kontakt 15 der Zündspule mit Motormasse!!! verbunden ist ---> Test

    Es ist die Originale Zündung verbaut, Zündspule außen!

    Sagt leider nichts darüber aus ob Elektronik (Grundplatte mit farbigen Geberbaustein und Steuerteil im rechten Herzkasten ) oder Unterbrecher (Unterbrecher und Kondensator auf der Grundplatte und kein Steuerteil im Herzkasten). Gibt beides auch bei der s50. Original würde bei einer Elektronikzündung auch "Simson elektronik" auf dem Limadeckel stehen.

    Das klingt ja schonmal vielversprechend, wobei eine Feder eigentlich reichen sollte :kopfkratz: . Dann trotzdem auch einmal Quetschmaß messen!

    Problem ist jetzt nur, dass ich die Simme nicht mehr anbekomme und die Kerze trocken bleibt . Das kann ja nur daran liegen das die 83HD zu klein ist

    Ja. Versuchs mal mit ner 105er abwärts.


    Edit: eben deinen Edit gelesen.. das ist ja fast optimal.. vllt aber wirklich noch eine dünnere Zylinderfussdichtung verwenden!

    da fehlt noch einiges an Informationen, ohne welche man leider nur im trüben fischen kann.


    Welche Zündung? Unterbrecher (Zündspule innen oder außen) oder Elektronik?
    Was hast du bei deinem Neuaufbau denn alles schon erneuert?

    Ich hab bisher noch nichts gutes von diesem SSW zeug gehört.. hab aber selbst noch nie etwas davon verbaut...


    Zum Startvergaser:Zieh einmal den Hebel am Lenkerund lass ihn wieder zurück, dann schaust du ob der Bowdenzug unten am Vergaser spiel hat (2-3mm). Wenn ja gut... wenn nicht schlecht. Und mal den Strterkolben herausschrauben und den Gummi betrachten. der hat im besten Fall einen kleinen Abdruck vom zu schließenden Kanal, dann ist gut. Kann aber auch sein dass du einen solchen Abdruck noch nicht erkennen kannst weil der Vergaser zu neu ist. Vllt ist der gummi aber auch aus dem Kolben gefallen und schließt desshalb nicht richtig.


    Wichtig ist auch einmal dein Quetschmaß zu messen! sollte zwischen 0,8 und 1,0mm liegen. Ist dieses nicht korrekt, brauchst du garnicht erst anfangen zu versuchen irgendwas einzustellen.

    Ich glaube dein Thema gehört ehr in den Tuning Bereich. Ich hätte es auch ehr mit "Vergaserabstimmung 60ccm 6 Kanal" betitelt.


    Aber zu deinem Problem:


    83er HD für einen 60er 6Kanal mit 21er Gaser ist erstmal deutlich zu klein find ich! Wobei deine Symtomatik eigentlich deutlich danach kling, dass das Gemisch im Leerlauf bzw Teillastbereich überfettet. Also stimmt da was nicht!


    Von welchem Tuner stammt der Zylinder?
    Welche Zündung ist denn verbaut? Welcher Zündzeitpunkt eingestellt? Welche Zündkerze? --> Was sagt die Einbauanleitung/der Tuner dazu?
    Schließt der Startvergaser richtig? Wo hängt die Nadel? auf welche Kraftstoffhöhe ist der Schwimmer eingestellt? --> Was sagt die Einbauanleitung/der Tuner dazu?

    Es wird leider nicht ganz klar was du da genau machst!?


    Die "Ladeanlage" hat 2 Stromkreise. Nr.1 ist die Rücklichtdrossel, eine Spule, die durch 2 graue (oder grau-schwarze) Kabel mit dem Zündschloss verbunden ist. Eins der Grauen Kabel gehört an den 3er Verteiler und eins an Klemme 59b, wierum ist egal. Der Stromfluss erfolgt von 59b über die Spule zum 3er Verteiler. Wenn du also was messen willst dann zieh das Graue Kabel vom 3er Verteiler ab und messe dies (bei laufendem Motor) gegen Masse. Nur dieser Stromkreis Nr.1 kommt in Frage wenn dein Rücklicht nicht geht. Stromkreis Nr. 2 gehört zur eigentlichen Ladeanlage und besteht aus einer Spule und einer Diode. Hat aber nichts mit dem Rücklicht zu tun also spar ich mir an dieser stelle mal die Einzelheiten...


    Gruß


    Edit! Halt! Der Stromfluss geht genau andersrum: also von 3er Verteiler zur Spule zu 59b! Sorry


    Edit Nr2: Ah ..jetzt hab ich verstanden was du da machst. ..eigentlich müssten die Kabel unabhängig von einander Strom liefern, also ohne, dass du eines der beiden an Masse hältst. grau rot ist für die Rück und Stopplicht Versorgung und rot gelb für die Batterieladung. Kann sein das die Spule auf der Grundplatte kein Massekontakt hat!


    vlt. hilft dir der hier weiter:


    http://www.a-k-f.de/moser/s51-s70.pdf



    da ist zu erkennen, dass das eine Spulenende direkt verbindung an die Masse hat.

    Wo in Hamburg wohnst du denn? Könnte mir vorstellen mal bei dir vorbei zu schauen und mit meiner Zonen- Weisheit zu pralen. Mittelgroßes Problem: ich bin nur zum studieren in Hamburg und hab weder Werkzeug oder Ersatzteile hier!