Zur Frage, ob der Thyristor an pulsierender Gleichspannung sperrt:
Ja, weil hinter jeder Halbwelle eine kurze Zeit 0V Spannung kommt. Und die reicht locker, um den Holzhammer abzuschalten. Wie ich hier schon schrieb, ich habe es so gebaut und es lief einwandfrei.
Beiträge von makersting
-
-
Dir ist ja hoffentlich klar, dass du da ein potentiell tödliche Schaltung gebastelt hast.
Für den Betrieb sinnvoll? Ne. Mein Moped läuft auch mit der Originalzündung ohne Angst um mein Leben haben zu müssen.
-
duo:
Zum dritten Mal. Der Holzhammer hätte hinter dem Gleichrichter kommen sollen. Dann geht das auch. Hatte ich auch so. Läuft. Dies nur für zukünftige Ratsuchende. -
Ersatzweise kann man statt ZTX753 den 2N5401 benutzen. Der BF422 sollte auch gehen.
Welchen Typ Schottky Diode du aus dem Plan nimmst, ist dir überlassen. Bedenke aber, dass die im TO220 Gehäuse und damit recht groß sind. Alternativ geht auch die SR5A0. Das ist auch eine Schottky-Diode. Wobei man nicht zwingend Schottky-Dioden verwenden muss, da ihr Vorteil der relativ niedrigen Durchlassspannung bei so "großen" Strömen kaum mehr gegeben ist. Daher kannst du auch BY550-400, BY550-600, -800, oder -1000 nehmen. Die haben den Vorteil im von Störspannungen verseuchten Bordnetz 400V, 600V, 800V bzw. 1000V Sperrspannung statt nur 100V auszuhalten. Oder nimm irgendeinen Gleichrichter, der größer gleich 5A und 400V aushält, ist z.B. der KBU808 oder GBU606 o.ä.. Den GBU aber besser kühlen, da er rel. klein ist.Als Widerstände reichen 1/4W Kohleschicht, bis auf die beiden 270Ohm Widerstände. Hier 1W Typen Kohleschicht verwenden.
makersting:
wenn, dann muss er 2 gegengetaktete Holzhammer verbauen, da sonst eine Halbwelle ungeregelt durchgeht.Vergleiche doch mal den Holzhammer und die verlinkte Schaltung:
in der Schaltung hast du 2 "Ableit-Thyristoren" - ja nach dem, wo von der Spule Plus kommt (Halbwellen)
Der Holzhammer arbeitet nur in eine Richtung!!!Bitte meine Beiträge genau lesen. Vor dem Holzhammer kommt ein Gleichtrichter. Dann werden vom Holzhammer alle Halbwellen verwertet. Deshalb steht der Holzhammer in diesem Fall der Motelekschlatung mit zwei Thyistoren in nichts nach.
Meines Erachtens ist der Holzhammer für den TS sogar besser geeinget. Die Erfahrung des TS in Sachen Elektronik ist soooo groß nicht. Zu 80% bekommt er das nicht hin und schmeißt gefrustet hin. Beim Holzhammer sehe ich erheblich höhere Erfolgsaussichten. Billiger ist er auch noch. Das, Duo, solltest du in den Ratschlägen auch mal beachten.Btw, man kann sich den Holzhammer für unter 4€ aus China schicken lassen. In dem verlinkten Teil steckt sogar etwas mehr als der Holzhammer, aber das spielt für den Anwendungsfall hier keine Rolle. https://de.aliexpress.com/item…3a14jn92&isOrigTitle=true
-
Wenn du den Brückengleichrichter der Elba belässt und verwendest, kannst du den Holzhammer dahinter an den Plus- und Minus-Ausgängen anschließen. Mit gleichgerichteter, pulsierender Gleichspannung, wie sie aus dem Gleichrichter kommt, kommt der Holzhammer auch zurecht.
Und: Der Minusausgang des Gleichrichters wird nicht nur mit dem Holzhammer verbunden, sondern auch mit der Batteriemasse. Btw: Der Holzhammer ist übrigens besser als der Name vermuten lässt!Die oben verlinkte Schaltung vom Motelek ist nicht schlecht, aber schwer sehr klein zu bauen, wenn du kein SMD verwendest. Der Holzhammer ist wesentlich kompakter. Wenn du doch die oben verlinkte Schaltung vom Motelek nachbauen solltest, nimm für den 33nF Kondensator einen Typ der mindestens 250V Gleichstrom verträgt.
Und in dem Fall besser nicht den internen Gleichrichter der ELBA verwenden. der schafft nur 3A. Wenn du dir den Schaltplan des Motelek-Reglers anschaust, wirst du feststellen, dass bei erfolgter Vollladung der Batterie, der Strom der Ladespule schlicht kurzgeschlossen wird. Da fließen dann mehr als 3A! Der Holzhammer schließt bei Vollladung nicht kurz - er arbeitet anders. Er schaltet solange den Strom durch, bis der Akku voll ist. Dann schaltet er schlicht ab, wie ein Lichtschalter das Zimmerlicht. Durchschalten tut er erst wider, wenn die Akkuspannung wieder minimal sinkt. -
Ich baue nix auseinander. Schiebe das Moped ein paar Meter vor und zurück. Wenn es hörbar knackt, ist die Kette gelängt und muss neu. Eine gelängte Kette muss sich irgendwann auf den Zähnen beim Schieben setzen. Das erzeugt das Knacken.
So manch ein von mir gekauftes Mopped zeigte diese Symptome. Beim Kettenwechsel konnte man die Längenunterschiede der nebeneinander gelegten Ketten sehr deutlich sehen. Ritzel und Kettenblatt waren übrigens in so einem Fall nicht immer hin, aber meist.
-
Die S51 B1-4 hat 6V-Elektrik. Bist du sicher das es die B1-4 ist? Von dir beschriebener Bremslichtschalter vorne, 12V und der Ausfall von Scheinwerfer und Rücklicht zugleich, sprechen nicht dafür. Ist denn noch ein weitere Elektronikbaustein, die EWR bzw. ESB verbaut?
Was aber generell gilt: Die Batterieladung findet in Zündschalterstellung 1 und 2 statt. Richtig ist aber, dass der Ladestrom nicht allzu üppig ist. Trotzdem sollte die Ladung reichen um im Stadtverkehr genug Leistung für Bremslicht und Blinker zu haben. Ist die Batterie vielleicht kurz vorm Exitus?
Ich habe beim ausgefallenen Front- und Rücklicht den Verdacht, dass beide zusammenhängen (was bei der B1-4 nicht der Fall ist). Wenn das Frontlicht ausfällt, knallt das Rücklicht durch dann zu viel Spannung an der armen 5W-Birne durch. Das sollte an sich aber die EWR verhindern (Die aber wiederum in der B1-4 nicht verbaut ist).
Kurzum, es muss klar werden, um welche Elektrik es sich genau handelt.
Gruß
Martin -
Dann frage ich anders. Wer hat die A**lysen durchgeführt?
-
Wo kommen eigentlich die Zahlen der Metallgehalte her?
-
Höre auf Nekro.
Die alte Ladeanlage hatte ich bei meinem Umbau auf e-Zündung zunächst auch drin gelassen. Resultat war eine nach wenigen km kochende Batterie mit Schwefelsäureaustritt aufs Blech. Die Korrosionsstellen ärgern meine Auge heute noch. -
Ich hatte DC gemeint. Ansonsten bleibt alles wie gehabt.
Du hast die Reglerschaltung nicht verstanden. Der besagte C hat wenige Mikrofarad, wenn nicht gar Nanofarad und hat nichts mit der Glättung der Ladespannung an sich zu tun, sondern nur mit der im Rückkopplungszweig. -
duo: Doch, das Blinken/Flackern kommt durch die Reglerschaltung. Die Rückkopplung ist mit einem Kondensator ausgestattet, der in Verbindung mit der pulsierenden Wechselspannung zum Flackern führt.