Beiträge von makersting

    Bei 13,8V Ladeschlussspannung ist die Batterie zu 80% voll. Mit jedem Zehntelvolt weniger nimmt der Wert jedoch recht merklich ab.


    Integrierte Linearregler wie PB138 oder LM317 sind hier unbrauchbar. Das hat viele Gründe.


    Für ein störspannungsdurchseuchtes Bordspannungsnetz sind beide ungeeignet. Nebenbei reichen die max. zulässigen Ströme sowie Maximalspannungen der beiden IC lange nicht. Dann der unvermeidliche Spannungsabfall zw. Ein- und Ausgang. Und und und...

    Schönes Foto!
    Statt des ÜSS von Kemo kannst du doch eleganter zw. den Klemmen 49 und 31b der Elba die Suppressordiode einlöten. Dann brauchst du kein Extragerät irgendwo im Moped verstauen. Günstiger im Preis wäre es auch. Zudem weiß wiederum kein Mensch, bei welcher Spannung der Kemo durchschaltet. Das birgt wieder ein gewisses Rusiko.


    Statt des BT151/500R kannst du den /650R oder 800R nehmen. Aber die zulässige Sperrspannung ist nicht kriegsentscheidend. Vom max. Strom her reicht der BT151 allemale.


    Die Schaltung deiner Repkika-ELBA findet sich übrigens im Netz. Erkennen tut man sie gut am Opamp des Typs 393.

    Wie hoch war die Drehzahl als du eine 15V Z-Diode verbaut hattest? Ich frage deshalb, weil wenn man höher drehen lässt als maximale Umdrehungszahl im Fahrbetrieb, dann steigt die Spannung auch etwas höher als 14,4V. Ggf. mal bei 7500 U/min messen bzw. das Voltmeter am Fahrzeug befestigen und mit Höchstgeschwindigkeit fahren. Ich vermute sehr stark, dass du dann doch merklich unterhalb von 14,7V landest.


    Wenn das nix bringt, dann könnte man eine 6,8V mit einer 7,5V Z-Diode kombinieren. Wenn du dann immer noch unter 13,8V bleibst, kann man - wie Blaumeise schrieb - zusätzlich zu den Z-Dioden eine Diode in Serie schalten. Statt einer Silizziumdiode (plus 0,7V) kann man auch eine Schottkydiode (plus 0,3 bis 0,5V) nehmen. Falls du es mit einer Schottkydiode versuchen möchtest, kann ich einen Typ raussuchen (sollte 100V Spannungsfestigkeit besitzen).

    Die Elba schaltet solange den Strom der Ladespule zur Batterie durch, bis 14,4V sie erreicht hat. Der Überspannungsschutz schließt offenbar schon bei weniger als 14,4V kurz, so das der Strom zur Masse abfloss und die Elba überlastet wurde - sonst wäre die Elba nicht kaputt gegangen. Daher denke ich auch, dass der Überspannungsschutz als Spannungsbegrenzung zur Akkuladung vermutlich nicht geeignet ist. Denn je nach Schaltspannung wird der Akku nicht voll geladen. Das müsst man ausprobieren und dabei die Messen wie hoch die Akkuspannung mit dem Überspannungsschutz steigt. Ladeschlussspannungen unter 13,7V würde ich als zu gering einordnen.


    Kannst du löten? Dann Schau mal die Elba an. Kann man die auseinander bauen? Falls ja, kann man sich an eine Reparatur wagen. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit ist durch das Kurzschließen des Überspannungsschutzes der Thyristor in der Nachbau-Elba defekt. Den müsste man auswechseln - das Bauteil kostet kaum einen Euro. Der Thyristor ist wahrscheinlich am TO-220 Gehäuse erkennbar (google mal TO-220, findest du direkt). Teile einfach mit, was auf dem Thyristor geschrieben steht, dann sehen wir weiter.


    Mit der Suppressordiode wäre das in der Tat nicht passiert. Eben deswegen hatte ich einen 18V-Typen rausgesucht. Ich hatte schon leise Zweifel an der Idee mit dem Überspannungsschutz hinter der Elba. Aber ich war nach dessen Empfehlung in der Annahme, dass der so verbaut schon erfolgreich ausprobiert worden ist. Da wollte ich nicht besserwisserisch rummosern.


    Btw: In dem Überspannungsschutz ist keine Suppressordiode verbaut. Es gibt keine, die auf Dauer so viel Belastung (Verlustleistung) standhalten. Denn das können sie nur für kurze Zeit, dafür dann aber auch sehr zuverlässig. Aber die Aussage ist korrekt, dass er im Grunde wie eine Suppressordiode arbeitet. In dem Überspannungsschutz befindet sich auch eine Schaltung mit einem Thyristor. Aber das geht jetzt etwas zu weit.

    Eine Suppressordiode parallel zur Lampe geklemmt, ginge auch. Z.B 1.5KE20C oder 1.5KE20CA. Die schließt alles ab 20V kurz. Da es sich beim Abschalten der Zündung um pulsietenden Gleichstrom handelt, ist 20V passend gewählt, um Effektiv bei ziemlich genau 14V zu landen, solange der Motor noch ausdreht. Nichts anderes tut der Überspannungskiller auch.


    Bei Aliexpress.com bestellt, wird es deutlich billiger als der Überspannungskiller (etwa 70ct - 2€, Versand inklusive, für 10-20 Stück!)


    Man könnte auch schauen, ob die 1.5KE18C(A) nicht etwas besser passt. Allerdings nähert man sich dann der Ladespannung der ELBA. Das könnte knapp werden.


    Wichtig: Der weiße Ring der Diode kommt an Plus!

    Hut an, sieht super aus. Passendes Gehäuse, Thyrsistor gut isoliert, Platine ordentlich befestigt, Zugentlastung ist auch da und die Kabelschuhe sind sogar angelötet! Nur das nächste Mal etwas mehr Platz zwischen Platine und Widerstand einplanen; also dessen Beine etwas länger lassen. Dann wird er etwas besser belüftet und damit besser gekühlt.
    Das Gehäuse kommt auch von Reichelt?

    Ich habe aus Bild 2 einen Bereich heraus vergrößert. Das sieht so aus, als ob an der Stelle die beiden braunen Leitungen miteinander verbunden sind. Die Verbindung selbst, kann man nicht sehen, da sie mit Klebeband umwickelt ist. Schau doch mal nach, wie die Leitungsverbindung aussieht und wie sie technisch gemacht ist (zwei Kabelschuhe/ - stecker, oder Kabelschuh der einfach mit Litze umwickelt ist).

    Wenn du den Thyristor am Gehäuse innen anschraubst, wird dessen Wärme auch ohne große Lüftungslöcher gut nach außen abgeführt. Der 2W-Widerstand heizt sooo gewaltig auch nicht. Zur Sicherheit kannst du aber zwei gegenüberliegende Löcher 6mm bohren. Dann gibt auch kein Theater mit Kondenswasserbildung, wenn das Moped steht und abkühlt.


    Btw., ich hatte meine Holzhammerschaltung in einen alten, rel. großen U-förmigen Kühlkörper eingebaut und alles mit Heißkleber fixiert. Dass hielt ganz gut.

    Achte darauf, dass der Thyr. einen Kühlköper braucht. Darauf sollte er tunlichst elektrisch isoliert montiert werden. Dazu brauchst du eine M3 Schraube, ggf. Mutter, Isolierscheibe (zB Glimmerscheibe) für TO220 und eine Isolierunterlegscheibe (Name?) für die Schraube. All das findet sich zB auch in einem alten PC-Netzteil.

    Edit: Keine schlechte Idee wäre es, die Schaltung in einem Metallgehäuse zu verbauen und das Gehäuse selbst als Kühlkörper zu verwenden.