Die Elba schaltet solange den Strom der Ladespule zur Batterie durch, bis 14,4V sie erreicht hat. Der Überspannungsschutz schließt offenbar schon bei weniger als 14,4V kurz, so das der Strom zur Masse abfloss und die Elba überlastet wurde - sonst wäre die Elba nicht kaputt gegangen. Daher denke ich auch, dass der Überspannungsschutz als Spannungsbegrenzung zur Akkuladung vermutlich nicht geeignet ist. Denn je nach Schaltspannung wird der Akku nicht voll geladen. Das müsst man ausprobieren und dabei die Messen wie hoch die Akkuspannung mit dem Überspannungsschutz steigt. Ladeschlussspannungen unter 13,7V würde ich als zu gering einordnen.
Kannst du löten? Dann Schau mal die Elba an. Kann man die auseinander bauen? Falls ja, kann man sich an eine Reparatur wagen. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit ist durch das Kurzschließen des Überspannungsschutzes der Thyristor in der Nachbau-Elba defekt. Den müsste man auswechseln - das Bauteil kostet kaum einen Euro. Der Thyristor ist wahrscheinlich am TO-220 Gehäuse erkennbar (google mal TO-220, findest du direkt). Teile einfach mit, was auf dem Thyristor geschrieben steht, dann sehen wir weiter.
Mit der Suppressordiode wäre das in der Tat nicht passiert. Eben deswegen hatte ich einen 18V-Typen rausgesucht. Ich hatte schon leise Zweifel an der Idee mit dem Überspannungsschutz hinter der Elba. Aber ich war nach dessen Empfehlung in der Annahme, dass der so verbaut schon erfolgreich ausprobiert worden ist. Da wollte ich nicht besserwisserisch rummosern.
Btw: In dem Überspannungsschutz ist keine Suppressordiode verbaut. Es gibt keine, die auf Dauer so viel Belastung (Verlustleistung) standhalten. Denn das können sie nur für kurze Zeit, dafür dann aber auch sehr zuverlässig. Aber die Aussage ist korrekt, dass er im Grunde wie eine Suppressordiode arbeitet. In dem Überspannungsschutz befindet sich auch eine Schaltung mit einem Thyristor. Aber das geht jetzt etwas zu weit.