Beiträge von makersting

    Man sieht nicht alle Lötstellem, aber die man erkennt, sind sehr gut. Trotzdem müsste man alle Lötstellen angucken. Auch das Platinenlayout und die Herstellung der Platine sehen sehr gut aus. Das hat einer gemacht, der es kann.


    Schade nur, dass das Ganze nicht in einem Gehäuse sitzt. Es ist vorstellbar, dass es einen Kurzen durch eine Berührung von Irgendwas gab. Oder das Blech ist durchgebogen und hatte Platinenkontakt. Kaputtgehen kann an sich nur der Thyristor. Denn ggf. mal austauschen.

    Hallo,
    ich mache gerade meinen M541 etwas frisch.


    Dabei versuche ich jegliches Spiel der Schaltung zu minimieren. Aufgefallen ist mir das Spiel vom Zapfen des Schwenkhebels, der in das Langloch der Schaltwalze greift. Zwischen beiden ist gefühlt 0,5mm Luft vorhanden. Egal ob ich die neue Schaltwalze, die Alte bzw. den neuen Schwenkhebel oder den Alten nehme.


    Wenn man die Schaltmechanik bewegt, merkt man, dass es letztlich kaum was ausmacht, dass man beim axialen Spiel der Schaltwalze, oder der Losräder um 1/10mm geizt, wenn das Spiel des Zapfens in der Schaltwalze so riesig ist.


    Kurzum, gibt es Schwenkhebel, deren Zapfen dicker ist? Hat jemand sich schon mit einer Lösung des Problems beschäftigt? Ich bin mir sicher, dass das die Schaltung deutlich präziser machen würde. So war es zumindest bei einem Hondamotor. Dort waren besagte Zapfen austauschbar. Danach war die Schaltung sehr direkt.

    Stimmt, eine Diode ist es. Nur haben LED eine zulässige Sperrspannung von etwa 5V. Daher die Gleichrichterdiode bzw. der Brückengleichrichter. Ohne wird sie sicher leuchten, aber wie lange ist de Frage.


    Und ob man sie mit 1/4 der angedachten Leistung noch ordentlich sieht, bleibt dann auch fraglich.

    Aufs Rücklicht als Ladebegrenzer zu hoffen ist Murks.
    Ist die Masse (braune Leitung) der Elba korrekt angeschlossen? Wenn ja, würde ich die Elba ersetzen. Die kann man sicherlich reparieren, aber ohne tiefergehende Kenntnisse wird das schwer.


    Je nach Akkutyp hat dein Akku jetzt eh schon eine Macke, durch die zu hohe Ladespannung (ein Akkutyp mit Flüssigsäure und Säureauffüllstutzen übersteht das, der "kocht" aber).

    Was ich gerade sehe, was sind das für lose und unisolierte Steckverbindungen? Sowas macht unter Motorvibrationen gerne Kurzschlüsse. Falls die beiden schwarzen Leitungen im Bild überig sind, dann wenigstens einzeln mit Klebeband isolieren. Besser noch findest du raus, wo die herkommen und wo sie hingehören. Gucke auch, ob da noch mehr solche Kurzschlusskandidaten rumfliegen.


    Wenn eine Steckverbindung heißt wird, kann das an mangelndem elektr. Kontakt liegen. Guck die Kontakte an, ist da Korrosion drauf?


    Ansonsten solltest du auch die Messungen machen, die ich beschreibe. Ich denke mir was dabei und ohne die Messwerte kann ich irgendwann auch nicht weiterhelfen.

    Mach mal eine Nahaufnahme der Rückseite. Vielleicht ist es nur eine kalte Lötstelle.
    Des Weiteren kannst vorsichtig den Trimmer ein paar Mal hin und her drehen, dann aber wieder auf die alte Stellung einstellen. Kann sein, dass der Kontaktschwierigkeiten hat. Aber kein Kontaktspray nehmen, das hilft kurzfristig, führt aber mittelfristig zu einsetzender Korrosion.

    Wenn alles richtig angeklemmt ist, dann kann nur die Elba hin sein, oder jemand hat drinnen was verstellt. Dort ist ein einstellbarer Widerstand (Trimmer). An dem kann man die Ladeschlussspannung einstellen. Dazu muss der Motor auf etwas erhöhter Drehzahl laufen und irgendein Verbraucher an sein (Tacholicht zB). Du schließt ein Voltmeter an beide Pole der Batterie an und stellst vorsichtig durch Verdrehen des Trimmers auf 14,4V ein.


    Von den Nachbau-Elbas habe ich übrigens noch nichts schlechtes gelesen.


    Welche Kapazität die Batterie hat, ist der Elba übrigens wurscht. Die Elba schaltet solange den Ladestrom zur Batterie durch bis 14,4V erreicht sind. In dem Moment schaltet sie den Ladestrom ab, bis die Spannung wieder unter 14,4V sinkt. Das ist vereinfacht beschrieben, im Kern aber zutreffend. Das hat auch alles mit dem Innenwiderstand der Batterie nichts zu tun.