Beiträge von makersting

    ...und/oder vom Getriebeöl, was noch in der Kurbelwellenkammer steckt. Das gibt sich aber.


    Ist denn jetzt Sprit im Vergaser? Eventuell klemmt nun bei leerer Kammer der Schwimmer etwas. Meist hilft dann bei geöffnetem Benzinhahn leichtes Klopfen mit einem Schraubenziehergriff an den Vergaser. Manchmal hilft das schon...

    Mit Kollophonium auf Eisen wirst du nie so eine haltbare Lötung hinbekommen, wie mit Lötwasser; schon gar nicht mit einem eher leistungsschwachen Lötkolben.


    Mit Lötwasser benetzt das Lot quasi schon beim Hingucken... Dann mit feuchtem Tuch abwischen, das wars. Dann korrodiert auch nix, was bei Kupfer als Halbedelmetall und dann noch in eher öliger Umgebung eh kaum ein Problem ist.

    Guck dir auch den inneren Schalthebel an. Der bricht auch gerne. Die Symptome würden auch dazu passen. Teil davon ist die außen sichtbare Hohlwelle, wo der Fußschalthebel festgeklemmt wird.


    Und die Kupplung, guck dir nochmal genau an, wenn die sich jetzt merklich anders amfühlt, stimmt was nicht.

    Es ist etwas schwer rauszulesen, aber der Motor selbst läuft noch, oder? Und als es passierte, fühlte sich die Kupplungsbetätigung noch normal an? Und was blockiert jetzt komplett, der Schalthebel, oder das Hinterrad? Die Infos sind etwas schwammig.


    Für mich klingt das eher nicht nach einem Kupplungsproblem, sondern eher danach, dass du in die Gänge schwer rein kommst und meist im Leerlauf oder zw. zwei Gängen bleibst.


    Da das "Gang-einlege-Problem" plötzlich auftrat, könnte es der berüchtigte Sicherungsring der Schaltwalze sein, der aus seiner Nut gesprungen ist.
    Muss nicht sein, kann aber. Ist schnell überprüft, wenn man den Kupplungsdeckel ab hat.


    PS: Was heißt "Die Kupplung hat keinen Widerstand mehr."? Der Hebel am Lenker übt keinen Widerstand beim Betätigen aus? Evtl. hast du bei der Montage der Kupplung einen neuen Fehler eingebaut.

    Was mir als Kleber gerade noch einfällt, wäre "Neutralsilikon". Wenn du etwas Zeit kaufste bei aliexpress.com "Kafuter K-705". Super Zeugs, polymerisiert nicht unter Freisetzung von Essig, was korrosiv wirkt. Das klebt auspolymersiert auch deutlich besser als normales Silikon.


    Sikaflex geht bestimmt auch, ist aber bei der Verarbeitung gesundheitlich nicht ohne.

    Ja, das kann sein. Aber auch nur, wenn die Lötstelle nicht 100% war.


    Das Lötzinn was du hast, ist übrigens ok.


    Ein lockerer Spulenkörper ist auf Dauer schlecht, weil die Isolierschicht zw. Wicklung und dem Blechpaket durchscheuert und dann ists aus.


    Kannst versuchen nach einem Entfetten mit Uhu oder einem anderen Kleber, der nicht ganz steinhart aushärtet, wieder festen Halt zu schaffen. Heißkleber geht aber nicht.
    Idealerweise nimmt man Tauchlack, und den noch im Vakkuum. Das hat aber nicht jeder zuhause.

    Normalerweise kann sich der Draht nur lösen, wenn der äußerlich nicht vollständig gesäubert wurde. Ggf. etwas Lötfett oder auch Lötwasser verwenden. Was für ein Lötzinn nimmst du? Nicht, dass du da mit Sanitärzeugs hantierst...


    Wenn du sagst, dass die Lötstelle gut aussah, dann sollten 50W genug Leistung gewesen sein. 50W sind zwar für solche Lötungen am unteren Leistungsrand, aber wenn der Kolben eine hohe Wärmespeicherkapazität hat, kann das auch reichen. Man merkt ja, ob das Lötzinn nur punktuell flüssig wird oder doch sich im Ganzen verflüssigt und dann zerfließt.

    Unterschätzt die Durchflussänderung bei Veränderung des Durchmessers der HD nicht.


    Eine Durchmessererhöhung der HD um 40% verdoppelt den Durchfluss.


    Das heißt, eine Vergrößerung der HD von 70 auf 75 (ein Plus von 7,143%) führt folglich zu ca. 18% mehr Spritdurchfluss.


    Bei Einbau einer 72er statt der 70er sinds immerhin ca. 7% mehr Sprit. So ein kleiner Schritt um 2/100tel hat also mehr Effekt, als man auf den ersten Blick meinen sollte.