Eine bessere innere Kühlung des Zylinders wird über die vergrößerte Menge des einströmenden Kraftstoff-Luftgemisches erreicht.
Mehr Gemisch bedeutet mehr Verbrennungswärme. Wo ist mein Denkfehler?
Eine bessere innere Kühlung des Zylinders wird über die vergrößerte Menge des einströmenden Kraftstoff-Luftgemisches erreicht.
Mehr Gemisch bedeutet mehr Verbrennungswärme. Wo ist mein Denkfehler?
wie nochmal einstellen? rein oder rausdrehen?
sprit teste ich mal am wochenende. der benzinschlauch ist aber immer ohne blase bis jetzt.
Auf max. Drehzahl an der Luftregulierschraube einstellen und dann 1/4 Umdrehungen reindrehen.
Das Fehlen oder das Vorhandensein von Luftblasen im Spritschlauch sagt nix, rein gar nix, aus.
Durch einen größeren Vergaser verbessert sich auch die innere Kühlung der Zylinderlaufwand / bahn.
Das kommt mir nicht logisch vor oder ich verstehe es nicht. Erkläre das doch bitte.
Ist denn die Wärmeisolierscheibe zw. Zylinder und Gaser verbaut?
Was auch sein kann, ist ein zu hoher Benzinpegel in der Schwimmerkammer des Vergasers. Die "Senfglasmethode" hilft da.
Provisorisch kann man die Nase des Schwimmers, die das Nadelventil betätigt, auch einfach so einen Tick nach oben biegen ("nach oben" meint in der Einbaulage des Schwimmers Richtung oben), und dann ausprobieren ob sie warm besser anspringt
Wenn es beim Vor- und Zurückschieben knackt, kann das auch an einer verschlissenen, gelängten Kette liegen. Die setzt sich bei Bewegung ständig neu auf die Ritzel.
Wenn nach der Einstellung des Gemisches die Standgasschraube wieder runter- (raus-)gedreht wird, muss man nochmal das Gemisch einstellen.
Prüfe auch mal, ob genug Sprit in den Vergaser nachläuft. Dazu lasse den Sprit 1 Minute lang (nicht kürzer) in ein Messgefäß laufen. Das sollen min. 180mL sein.
Zeit für die Auswertung!
Zündungen gesamt: 126 Stück
Davon (nach meiner Zählung):
Vape: 48,4%
Simson-E-Zündung 25,4%
Unterbrecherzündung 17,5%
Powerdynamo 8,7%
Die Userangaben bilden nur bedingt einen repräsentativen Querschnitt durch die Simsonbesitzer, von daher darf man die Zahlen mit gewisser Vorsicht genießen.
Interessant für mich ist die doch sehr weite Verbreitung der moderneren elektronischen Nachbauzündungen (Vape/PD). Das hatte ich so nicht ganz erwartet, das geht ganz klar zu Lasten der Unterbrecherzündung, welche einst sicher die verbreitetste Variante war.
Zusätzlich denke ich, dass die Kilometerleistungen vermehrt auf Vape/PD-Zündungen abgespult werden. Denn Besitzer mehrerer Simmen werden vermutlich vornehmlich ihr Geld zuerst in jenes Fahrzeug stecken, welches am meisten gefahren wird. Hätte man also gefahrene Kilometer pro Zündung statistisch erhoben, ist anzunehmen, dass Vape/PD noch etwas weiter vorne lägen.
Ich bedanke mich für eure Mitwirkung!!
Die beiden Fälle werfen die Frage auf, wie man soetwas als Vk vermeiden kann. Reicht es "Gekauft wie gesehen"' im Vertrag aufzunehmen?
Ich bin auch verfechter des innenliegenden Bremskontaktes. Läuft bei mir seit Jahren an zwei Simmen ohne Probleme.
Im Übrigen traue ich den Kontaktmaterialien und der Kontaktmaterialstärke der außenliegenden Nachbautaster nicht. Für Kontakte gibts an sich spezielle Legierungen, deren "Rezept" scheint inzwischen verloren gegangen zu sein bzw. ist in China gänzlich unbekannt.
Der Auspuff ist doch mechanisch gar net mit der Schwinge verbunden - oder meintest du das im Scherz?
Von 70er auf 72er Düse sind knapp 5% mehr Sprit bei Vollgas. Das macht sich durchaus bemerkbar, auch im Fahrverhalten.
Allerdings denke auch ich, dass unbedingt der ZZP kontrolliert werden sollte.
Genau das Problem hatte ich auch mal. Es gibt mehrere Punkte, wo das Hinterrad mit Masse theoretisch in Verbindung sein sollte, wars bei mir aber zunächst nicht.
Letztlich habe ich zur Sicherheit eine Masseleitung von der unteren Stoßdämpferaufnahme zu einem Rahmenmassepunkt gezogen und alles war gut.