Genau, das klassische 6V Problem. Bei selber Leistung der doppelte Strom.
An den 0,75mm² wirds nicht liegen, eher am Kontaktquerschnitt zum Kabelschuh und vom Kapelschuh zum Pin:
Gerade bei 6V rate ich zum Verlöten der Kabelschuhe, weil man so quasi die Kontaktstelle zum Schuh aus dem ganzen Querschnitt holt.
Das kann man ja nach und nach für die nicht funktionierenden Sachen machen.
Und Kabelschuhe mit Problemstelle werden heiß und werden weich => die Klemmkraft lässt nach und das Problem verschlimmert sich. Auch die Kabel vibrieren.
Wenn ein Kabelschuh warm wird, ist es nicht ok.
Auf dem Weg zum Verbraucher sind oft mehrere solcher Problemsstellen in Reihe => am Verbraucher ist zwar ausreichend Spannung vorhanden - aber bei Belastung knickt diese ein, weil einfach der Strom fehlt.
Und so ärgert sich manch einer jahrelang damit rum, weil augenscheinlich alles ok ist. Ist es aber nicht.
6V Anlage ist kein Problem, will aber öfters instandgehalten werden und man muss viel exacter arbeiten.
Bei mancher maroden 6V Anlage reicht es aus, wenn man auf 12V umbaut, ohne die Fehler zu beheben.
Ob man 6V oder 12V will, muss jeder selber wissen.
6V am Oldtimer? Klar, was sonst.
Edit:
Zitat
Halt mal das Multimeter ran wenn du hupst oder blinkst.
Zu dem Tipp:
Du kannst auch die Spannung unter Last am Verbraucher Plusseitig und aber zum Pluspol der Batterie messen. Das ist dann die Spannung, die auf dem Weg dabin an Steckern, Kabeln und Schaltern abfällt.
Das sollte 0V anzeigen - wird es aber nicht.