Beiträge von chris78

    Bei den Nachbauvergasern kanns passieren, dass die Gummimuffe eine Bohrung am Vergaser verchließt.

    Kuck mal nach, da sind an der Unterseite Einfräßungen für Aufschäumer oder irgendwelche Entlüftungen.

    Manchmal muss man nacharbeiten, oder drauf achten, dass die Muffe nicht zu weit drauf sitzt.


    Am Unterbrecher funkts immer ein wenig, das ist normal. Ganz geht das nie weg.


    Bei den Simmerringen ists so, dass sie in beide Richtungen dichten müssen.

    Der linke kann Getriebeöl durchlassen, gibt dann Qualm.

    Bei deinem Motor kann man die Simmerirnge ohne Motorausbau und spalten wechseln - wenns daran läge, wärs kein Beinbruch.



    Bei meinem neuen Vergaser ist der Starterkolben tatsächlich in dem Schraub Dings hängen geblieben, obwohl der Zug keine Spannung hat. Trotz der starken feder. Das war innen schlecht verarbeitet.

    Habs beim Ziehen gemerkt, dass da irgendwas hängt.

    Die üblichen Verdächtigen abklappern.

    - Schließt und dichtet der Starterkolben?

    - Läuft genug Sprit nach?

    Lasse mal ein paar Lieter aus dem Tank mit geschlossenem Deckel ab und beobachte.

    - Schwimmerstand stimmt?

    - Vergaserflansch dicht?

    - Kurbelwellensimmerringe dicht?


    Du musst auf alle Fälle die Zündung richtig einstellen, bzw du musst dir sicher sein, dass das passt. Sonst stolperst du immer wieder über den selben Fehler.


    Das ist eine Leerlaufluftschraube/Bypass. Rausdrehen macht magerer.

    Diese ist nicht nur für den Leerlauf, sondern grieft auch bei Teillast ein.

    Wenns beim Runtertouren/Motorbremse schön knattert, ist die ok.


    Hast du den alten Kondensator schon ausgebaut oder?

    Das 2er Kabel dann an den Unterbrecher.

    Du siehst das , wenn du das Polrad mehrmals hin und her drehst und dich auf den Punkt konzentrierts, wenn die Öffnung beginnt und dich dann an dem Punkt einpendelst.

    Wichtig ist auch die genaue Bestimmung von OT.

    Geduld und Übung.


    Damit kannst du das umrechnen.

    https://www.metriccustom.de/doku.php?id=umrechnung_zzp


    Genauer ist die Messuhr. Mache gute Markierungen, diese kannst du immer nutzen.


    Du kannst den Unterbrecher auch mit dem Multimeter durchpiepen Klemme 2 gegen Masse. Kondensator dazu abklemmen.


    Eine Kontrolle, wann die Zündung tatsächlich zündet bekommst du nur mit einer Stroboskoblampe.



    NGK hat gute Kerzen. Ich bin aber wieder zur Isolator zurück. Ich finde die gut.

    Der externe Kondensator war eine gute Entscheidung.

    Die Markierung stimmt nicht.

    Der Abstand verstellt den ZZP extrem stark => woher soll die Markierung wissen, welcher Abstand eingestellt ist?

    Das ist nur eine 08/15 grob Markierung, damit man bei der Montage ungefähr die Richtung weis.


    Entweder OT suchen und markieren und mit Messuhr das Maß einstellen. Oder Gradangaben besorgen und mit Gradscheibe arbeiten.


    Und dann hat man vom OT weg hoffentlichg in die richtige richtung verdreht, sonst sind es 1,8mm nach OT :i_auslach:

    Ich meine "Kontakt" als Bauteil.

    Du hast natürlich recht, der Bakelit Schleifer nutzt sich ab.




    Der Kondensator sitzt auf der Grundplatte.

    Das runde Ding im Herzkasten ist das Blinkrelais :search:


    Ja, die mechanische Zündung kann man immer günstig instandsetzen.

    Du hast die mit aussenliegender Zündspule, die weniger Ärger machen.


    Für den externen Kondensator kannst du natürlich auch günstige Kondensatoren mit passender Kapazität vom Conrad nehmen.

    Diesen kannst du im Herzkasten verstecken. du brauchst nur Klemme 2 und Masse.

    Klemme 2 geht vom Unterbrecher zum Fahrtschalter.

    Wenn der ZZP auf 1, 8 steht, ists ok. Wie du das erreichst, ist egal.

    Die 0,4 sollen schon auch stimmen. Sonst gibts Probleme bei hohen Drehzahlen.

    Ich sag mal alles zwischen 0,3 und 0,5 wird funktionieren.

    Mit Verschleiß des Kontakts wird der Abstand größer und der ZZP später.


    Zündaussetzer und vor allem Fehlzündungen, auch wenns nur einzelne sind, sind ein Zeichen dafür, dass die Zündung Probleme macht.

    Ich tippe auf den Kondensator, der sehr gerne Ärger macht, vor allem die, die man jetzt neu kauft. Nimm gleich 10 davon.

    Du kannst auf einen externen Kondensator umbauen, der nicht am Motor befestigt wird (weniger Vibrationen und Wärme und bessere Qualität)

    Dazu musst du den vorhandenen Kondensator ausbauen und entweder einen Dummy für die Kabel einbauen, oder anders anschließen. Beides ist sehr einfach.

    Kann dir gerne ein Bild machen - es müsste irgendwo noch eine umgebaute Grundplatte im Keller liegen. :kopfkratz:

    Der externe Kondensator wird irgendwo zwischen Klemme 2 und 31 Masse angeschlossen. Möglichst nahe der Zündung. Entspricht einer Parallelschaltung mit dem Unterbrecher auf Masse.



    Vergiss nicht den Schmierfilz hin und wieder zu ölen/fetten.



    Wenn du die U Zündung nicht warten willst, gibt es den Umbau auf eine kontaktlose Zündung. Vape, oder Powerdynamo.

    Kann dir die Vape empfehlen. Mit dem Set wird die Elektrik auf 12V umgebaut und alles funktioniert viel besser und zuverlässiger.

    Ich habe nichts gegen U Zündungen, solange sie funktionieren und nicht alle 5 Minuten nerven.


    https://www.akf-shop.de/pflege…zieher-polrad-m27-x-1-25/



    https://www.akf-shop.de/Pflege…ehre-20-Blatt-0-05-1-0mm/


    https://www.akf-shop.de/pflege-wartung/werkstattbedarf/messgeraete/set-messuhr-mit-zubehör-zur-zuendpunkteinstellung/


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    Zündzeitpunkt prüfen, einstellen!

    Der Unterbrecher muss 0,4mm max Öffnung machen. Und aber auch muss er zum richtigen Zeitpunkt beginnen zu öffnen. 1,8mm v OT. Das stellst du durch Verdrehen der Grundplatte ein.


    Entweder du besorgst dir eine Messuhr - oder den Micrometerstift und machst dir deine Markierungen oder du lässt dir von jemanden Gradangaben geben.

    Dann entweder kucken, ob der Kontakt zum richtigen Zeitpunkt öffnet, oder mit einer Stroboskoblampe.


    Und dann ist da noch der Kondensator :panic:


    Wenn du eine mechanische unterbrecherzündung hast, ist das wichtigste Werkzeug ein Polradabzieher.