Beiträge von squamble

    Also da muss ich auch mal meine senf dazu geben:


    das anpassen des motorblocks auf die größere buchse ist auch mit nem dremel machbar, dauer aber auch ne weile da man besser immer wieder den zylinder dabei aufsetzen muss...aber genauer wirds mit einem geführten werkzeug immer, ohne frage...bei bedarf kann ich die umbau arbeiten anhand von bild material zeigen.


    Es macht aus meiner sicht keinen sinn immer diese riesen zylinder drauf zu klatschen, 90% der leute die sich das bauen können noch nichtmal nen vergaser richtig einstellen...also sollte man die 70/80ccm erstmal nicht überschreiten. wer wirklich einen zylinder haben will mit dem man spaß haben kann dem kann ich nur zu den metrakit zylindern raten, die umbau arbeiten am zylinder und motorblock halten sich in grenzen und da die membrane ein "Standardmaß" hat gibt es genügend möglichkeiten da was zu machen, lediglich am auslassflansch muss man ein bissle basteln, soll heissen dass die verbindung auspuff-zylinder angepasst werden muss. aber mit ein bissle handarbeit, einer 4mm stahlplatte und nem schweißgerät kein problem. zudem hat der zylinder genug fleich um dort die kanäle anzupassen und die klebearbeiten am motorblock sind auch nicht so wild...dafür sind die zylinder sehr standfest.


    zum zylinder kann man ganz gut mit 24 bis 28mm vergaser (je nach bearbeitung des zylinders) arbeiten, wer nicht so viel in richtung drehzahl arbeitet für den ist ein 24mm vergaser ausreichend. ansaugstutzen gibt es zum beispiel bei gearparts24 oder vergleichbaren händlern welche u.a. tuningteile für moderne schaltmoppeds anbieten.

    also beim 70er kann das ding recht fix im stand bis 10k orgeln, das schaft der motor lastfrei problemlos.


    mal das er nicht ausgeht wenn "zündung AUS" kann ja auch die ursache haben das die zündung nicht aus ist. Hast du das mal geprüft? Zündung aus heisst nix anderes als dass der Puls gebende leiter mit masse kurzgeschlossen wird und somit der größte teil des stroms über den rahmen geleitet wird und an der zündspule nur noch ein sehr geringer strom fließt. Und grade weil die das problem aus dem kalten heraus hast kann es keine glühzündung sein. Desweiteren erkennt man glühzündung sofort am kerzenbild und etwas später auch am kolben...


    Und das einfachste um den motor in einem solche fall auszumachen ist es den auspuff zu blockieren, das geht super mit nem lappen oder handschuh. für die ganz harten auch mit bloser hand.


    Falschluft ist mit sicherheit im spiel schau mal beginnend vom vergaserflansch über zylinderfuß und zylinderkopf nach ob er irgendwo undicht ist. ggfs Simmerringe nach dem einbau zusätzlich mit dichtmasse einkleben.

    Da muss mal eingemessen werden um zu sagen wie das ding laufen soll...vorher kann man eh auf nix spekulieren - zumindest nicht von der tastatur aus...


    vergaserseitig kann es sein das die LLD zu groß ist...die könnte auch für das schlechte startverhalten sprechen...


    PS:
    Dein Vergaser ist mir zu heikel ich besorg nen neuen und hab auch schon was im auge...

    Meine Kerze ist auch rehbraun wenn ich den Motor nicht unter Vollast ausmache.


    na dann könnte man meinen dass du HD-seitig zu mager unterwegs bist.


    obwohl ich auch weniger glaube das es ein vergaserproblem ist...ich könnte mir gut vorstellen dass deine zündung einfach überhitzt.


    EDIT:
    ich hatte letztens ein ähnliches problem, dort lag es an der zündkerze welche sobald sie richtig warm war den dienst versagte, zunächst brach das Drehmoment zusammen und dann war nix mehr...allerdings geschah das ganze last unabhängig (also in jedem gang)

    von einem klugen engländer namens "A.Graham Bell"


    der gibt es allerdings als massenverhältniss an ich war mal so frei das umzurechnen...


    aber weil wir grad mal wieder beim vergaser hängen:


    OFFTOPIC:
    ich hab letztens ne exel gebastelt welche ein Diagramm (Düsendruchmesser über Temperatur (inkl. Isobaren) ) auspuckt, dabei ist mir etwas aufgefallen und vielleicht hast du da ne ahnung:


    kleiner exkurs zum 24h-rennen:
    Ich habe die Flächen der Düsen bei Temp. 1 und Durck 1 als referenz gesetzt, die vergaser abstimmung passte dabei genau. nun wurde es nacht und des kühlte über 16°C ab luftdruck war in grenzen konstant, laut meiner tabelle hätte die düse von 116 auf 118 geändert werden müssen, was allerdings zu mager war und es wurde für die nacht eine 122er düse genutzt. warum wird bei der abkühlung der luft auf einmal mehr durchflussmenge genötigt als über die via "IdealesGas" berechnete größe? hast ne idee? (düsengrößen sind druchmesser - sinvollerweise hab ich mit deren fläche gerechnet)


    absenkung der temperatur um 5,5%
    vergrößerung des durchmessers 5% - der fläche um 10%

    das würde aber ein kühner blick aufs kerzenbild und die bedüsung des vergasers sehr schnell verraten...denn entweder hat man für einen vergaser eine charmant zu große HD benutzt die die falschluft kompensiert oder die kerze verrät was los ist...


    im übrigen wird ein 2T motor immer leicht fett gefahren und wenn das ding über Lambda 1 kommt ist was falsch...


    Beim starten muss der motor extrem fett laufen (lambda = 0,20 )
    Standgas (0,55-0,68 )
    bei Teillast (0,68-0,90 )
    bei volllast (0,83-0.96 )

    ops...
    spätzündung hab ich verwechselt ich hänge im kopf immer noch bei der Abgastemperatur, sorry... :dash: frühzündung ist richtig...


    aber bei der zu mageren vergaser einstellung bleib ich!!! :P eben weil dabei auch reibung zunimmt und die innere kühlung schlechter wird. wenn man nur die verbrennung an sich ins auge fasst dann stimmt das natürlich. was allerdings auch heissen würde das es egal ist ob zu fett oder zu mager weil in beiden fällen weniger stoffumsatz stattfindet - einmal weis sauerstoff und das andere mal weil Benzin fehlt. wo bei ein anteil sich auch mit weniger Sauerstoff begnügt und beispielsweise ein monoxid bildet. ausser der wasserstoff, der mag das net... :biggrin: das erklärt zumindest dein Lambda 0,95.