Beiträge von Auxburger

    Es gibt noch viel mehr verschiedene Lichtspulen als ihr denkt ... mal aus dem Gedächtnis:


    Alte Unterbrecherzündung:
    15W
    25W
    21.6W


    Mittlere Unterbrecherzündung (neue Motorserie bis 1986)
    25W
    31.6W


    Neue Unterbrecherzündung 6V 8307.10 (ab 1986)
    25W


    Unterbrecherzündung 12V
    35W Bilux
    35W Halogen


    E-Zündung 6V
    35W Bilux


    E-Zündung 12V
    35W Bilux
    35W Halogen


    Dementsprechend gibt es auch mindestens sechs (!) verschiedene Rücklicht-/Ladespulen. Bitte sorgfältig recherchieren, welche Lichtspule nun genau auf die jeweilige Grundplatte gehört. In den meisten Fällen (bei 12V nicht immer!) ist die Nummer identisch mit der der Grundplatte, aber mit Endnummer -120. Z.B. gehört auf die Grundplatte 8307.3-100 die Scheinwerferspule 8307.3-120. Die Rücklichtspule ist -130, die Zünd(lade)spule -110.

    Lichthube ist ein kurze Aufblenden des Fernlichts und funktioniert dann auch bei eingeschaltetem Licht.


    Nein, tut es nicht, Schlauberger. Die Versorgungsleitung des Lichthupentasters ist nämlich nur auf Lichtschalterstellung 1 (aus) überhaupt stromversorgt.


    Und wenn's nicht so wäre, dann ging's immer noch nicht. Die Lichtspule kann nur einen Faden füttern ... wenn bei Abblendlicht noch Lichthupe an wäre, würde die Lampe dunkel, nicht extrahell.

    der scheinwerfer hat ein E zeichen und eine eingeprägte H4 kennung. wo also soll der nicht zugelassen sein?


    Weil es getrennte Zulassungsvorschriften und -ziffern für PKW- und Zweiradscheinwerfer gibt. So einfach manchmal ...



    Ich meine, hier im Forum gelesen zu haben, dass die HS1 und die H4 Birne identisch im Aufbau sind. Glühwendeln sitzen an identischen Stellen, der
    Glaskörper sieht auch gleich aus. Wenn man 2 Birnen nebeneinander hält und vergleicht, stimmt das auch.


    Die Sockel sind auch identisch - bis auf ein Detail. Eine Zunge des HS1 Sockels ist wesentlich breiter als die entsprechende des H4-Sockels.


    Eine H4-Birne passt also - von den Abmessungen her - in einen HS1-Scheinwerfer, aber nicht umgekehrt.


    Die Bemaßungen von HS1 und H4 sind tatsächlich völlig identisch - bis eben auf die Codiernasen am Sockel, die wechselseitige Vertauschung verhindern. Am Reflektor ist auch fast alles gleich, bei H4 ist nur das tolerierte Streulicht erheblich reduziert. Reflektor und Streuscheibe müssen also "sauberer" designt sein.


    Kann/darf man also eine HS1-Lampe in einen H4-Reflektor setzen, oder umgekehrt? Zweimal nein, denn die Zulassung der Leuchtkörper gilt immer nur mit dem dazugehörenden Leuchtmittel.




    Auxburger, auch für dich: Doppelposts vermeiden.
    bseQ

    man versucht mit wechselstrom, gleichstrom zu laden


    Nein. Auch die ganz alten 6V-Fahrzeuge haben einen Gleichrichter in der Ladeanlage - nur keine aktive Spannungsregelung.


    Der Sinn des Standlichts erschließt sich jedem, der schonmal nachts auf der Landstraße geschoben hat.

    also wenn ich so auf den Schaltplan schaue sehe ich nur das Zündschloss und das Steuerteil das kaputt sein könnte, wie finde ich raus welches der beiden kaputt ist?


    Du hast doch ein Multimeter in der Hand. Miss die Schaltwege des Zündlichtschalters durch, dann weißt du's.

    Die 25 Watt reichen, damit man im abendlichen Stadtverkehr zwischen den Scheinwerfern der Autos noch sichtbar bleibt ... aber von der aktiven Leuchtleistung her sind 35W Bilux, 35W Halogen und schließlich H4 schon nochmal Sprünge.

    Die Soll-Betriebsspannung für "6V" KFZ-Glühlampen ist 6.3 Volt, nachzulesen in der ECE-Norm R27. Dass es in der Simson gerne mal kräftig mehr wird, ist die Ursache des Problems - und die alten NARVA-Lampen haben's ausgehalten, nicht weil sie so besonders toll waren, sondern weil sie mehr Strom gebraucht haben als die heutige Normware.


    Deswegen lautet die Lösung 6V-Spannungsregler - nicht nur in den Simsons.