Losrad M541 1.Gang

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  • Begründet durch Umstellung der Herstellungstechnologie.
    Und zwar Umstellung der ursprünglichen Herstellung aus Walzstahl (Rundmaterial) auf Pulverschmiede-Technologie.
    Betraf zumindest das Losrad des 1. Ganges. Umstellung ca. Januar 1988. Keine Ahnung, ob das auch auf die
    restlichen Los.- und Festräder ausgeweitet wurde. War aber zumindest in Planung.
    Dadurch Einsparung von jährlich 200t Walzstahl (nur durch das eine Losrad).
    Diese damit gefertigten Rohlinge kamen aus Thale.


    Alles nachzulesen in Jugend + Technik 2/1988.


    :)

  • Wenn durch die Aussparung 200t im Jahr eingespart werden, müsste man sich mal den Spaß machen und ausrechnen wie viele Losräder dann in dem einen Jahr produziert werden. Das wären dann ja 200000 wenn man 1kg einsparen würde. Ich denke es sind weniger als 200gr Gewichtsunterschied, dann wären wir bei mehr als 1000000 Losräder pro Jahr. Ist diese Zahl nicht etwas hochgegriffen?

    Probleme sind nur Lösungen in Arbeitskleidung !!!

  • Wenn man so nen Losrad aus ner Ronde fertigt fällt einiges an Krümelei an was man sich beim Schmieden spart. Wird sicherlich auch mit eingeflossen sein...

    Ich kann gut Mitmenschen umgehen

  • Da hast du wohl Recht. Doe Krümel sind aber nicht verloren und können wieder verwendet werden. Ist dennoch die Zahl nicht recht hoch?

    Probleme sind nur Lösungen in Arbeitskleidung !!!

    Einmal editiert, zuletzt von carpediem ()

  • Ist ein interessanter Beitrag für Leute, die sich für Metallbearbeitung interessieren. Bei Interesse kann ich
    das auch mal einscannen und hier hochladen.


    Das Metallpulver wird in der Pulverpresse zu einer leicht zerbrechlichen Vorform
    gepresst. Diese Form kommt dann zum Sintern in den Ofen bei 1250°C. Von dort aus wandert sie
    zur Schmiedepresse, wo auf den Zahnradrohling eine Kraft von 2500 KN wirkt.


    Danach dann nur noch das Fräsen der Verzahnung.


    Bei dieser Technologie fiel die Nachbearbeitung des Rohlings durch Drehen weg.
    (mit herkömmlicher Technologie 40 Prozent Materialabfall)


    Diesen Sintermetallbetrieb in Thale (Harz) gibt es sogar heute noch.

    3 Mal editiert, zuletzt von simme24 ()

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