Hallo zusammen,
mir ist vor ca. 3 Wochen bei meiner KR50 ein Kolbenring gebrochen. Gefressen hat sich der Motor zum Glück nicht, da ich rechtzeitig bemerkt habe dass etwas nicht stimmt. Trotzdem war der Kolben komplett kaputt. Habe daraufhin einen alten Zylinder mit dem dazugehörigen Kolben montiert. Ca. 50km später wieder ein komisches Geräusch vom Motor. Habe am Sonntag nochmal den Zylinderkopf demontiert und siehe da. Der komplette Kolben hatte wieder Dellen von Metallteilen auf seiner Oberfläche (Kolbenringe waren jedoch heil). Meine Vermuting ist, dass vom vorherigen Kolbenring noch Teile im Kurbelwellengeäuse waren die den Schaden verursacht haben. Also wieder einen neuen Kolbe bestellt, welcher heute eingetroffen ist. Um sicher zu gehen dass zumindest keine Teile der Kolbenringe im Motor zurückbleiben, habe ich mit Druckluft und zusätzlich einem Magneten das Kurbelwellengehäuse gereinigt. Ein paar sandkorngroße Metallteile der Kolbenringe konnte ich noch finden. 100% sicher kann ich mir natürlich jetzt nicht sein, dass nicht noch reste des alten Kolbens (Aluminium) im Motor sind, aber bevor ich den Motor zelege setze ich vorsichtig nochmal einen neuen Kolben aufs Spiel!
Nun zu meiner eigentlichen Frage! Als ich heute den neuen Kolben angeschaut habe ist mir aufgefallen, dass die Nut im Kolben wo die Ringe gegen Verdrehen geischter und zugleich die Kolbenringe gestückelt sind bei einem der Kolbenringe genau über dem Einlass liegt. Ist übrigens bei dem alten Kolben (Ich meine zu erkennen, dass es sich um einen Megu handelt) genau das Gleiche. Der Pfeil auf dem Kolben zeigt selbstverständlich in Richtung Auslass! Kann das so richtig sein? Für mein Verständist kann das Ende bzw. der Anfang des Rings dadurch in Höhe des Einlasses aus der Nut schlüpfen und am Einlass selbst einfädeln. Würde also bedeuten dass der Ring wieder bricht oder liege ich da falsch? Den Kolben um 180° zu drehen würde nichts bringen, da dann die gleiche Stelle am Auslass liegen würde! ![]()
Vielen Dank für eure Ideen!
Gruß
Max